!!! Tagesaktuelle Meldungen!!!

13.08.2017

Pressemitteilung Oekolandbau zum ” Eierskandal”

https://www.oekolandbau.de/verbraucher/wissen/fragen-und-antworten/biolebensmittel/fipronil-in-eiern-wie-werden-biogefluegelstaelle-desinfiziert/

Ökoland zu Fipronil

12.08.2017

Immer wieder spannend die Aussagen des Bundesrechnungshofes zum Thema “Landwirtschaft”

Ein Beispiel: Seit 1955 hält die landwirtschaftliche Rentenbank 100.000.000 € des Bundesvermögens.

Seit 2005 fördert die Rentenbank damit Innovationen in der Landwirtschaft. Immerhin schon 2015 stellt der Bundesrechnungshof fest:

1. gefördert werden eigentlich nur marktübliche Produkte und Verfahren

2. der Bund unterhält ein ähnliches Förderprogramm, es handelt sich also auch noch um eine Doppelstruktur

weiterlesen unter….

Bundesrechnungshof zum Thema Landwirtschaft

 

11.08.2017

Agrarexportbericht 2017 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

42% der hier erzeugten Schweine und 50% des Geflügels gehen in den Export, aber Gülle, Mist, Feinstaub, Gewässerbelastungen usw. usw. bleiben hier!

Agrarexportbericht 2017

 

10.08.2017

Die deutsche Wasserwirtschaft startet gemeinsam mit der Grünen Liga die Aktion:   Stoppt die Gülle-Verschmutzung

gülle.8 9.17

 

Bericht aus der taz:   Schlachtkonzerne sparen 40.000.000 € bei der Ökostromabgabe

Bericht aus der taz

 

Die Albert-Schweitzer-Stiftung geht gegen die “moderne” Form der Putenhaltung vor Gericht:

Albert Schweitzer Stiftung

 

Bericht über gentechnisch veränderte Organismen:

gen.8. 9.17

08.08.2017

Eier-Skandal aus den Niederlanden?

Entgegen aller Behauptungen kommt oder kamen Pflanzenschutzmittel mit dem Wirkstoff Fipronil (Nervengift)  mit Genehmigung des zuständigen Ministeriums auch in Deutschland zum Einsatz.

Es ist in zahlreichen Tierarzneimitteln enthalten und wurde als Wirkstoff in einem Pflanzenschutzmittel 2014 für den Einsatz gegen den Drahtwurm bei Kartoffeln zugelassen.

Zulassung 2014

Bei dieser Zulassung ging das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit selber davon aus, dass die Kartoffeln nach dem Einsatz dieses Mittels die Rückständshöchstmenge von 0,005 mg/kg nicht mehr einhalten können. Da aber die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) davon ausgeht, dass auch bei o,o1 mg/kg keine Gefährdung für die Bevölkerung besteht, sieht das BVL natürlich auch keine!

Anmerkung: Was man allerings von der EFSA zu halten hat, hat der Umgang dieser Behörde mit der Wiederzulassung von Glyphosat gezeigt „Industriefreundlichkeit nicht Verbraucherschutz“

Glyphosat und Krebs

Mehr Informationen finden Sie unter dem Menüpunkt „Pestizid-Einsatz in der Landwirtschaft” und “Verbraucherinformationen”

04.08.2017

Laut Subventionsbericht der Bundesregierung erhielt die Landwirtschaft 3,099 Mrd. € Finanzhilfen, 411 Mio. € Steuervergünstigungen und 6,7 Mrd. € EU-Subventionen

Übrigens sind Subventionen Finanzhilfen, die an anderer Stelle wieder eingespart werden müssen!

Mehr Aussagen aus dem Subventionsbericht unter dem Menüpunkt “EU-Agrarförderung”

03.08.2017

Neue Informationen zum Einsatz von systemischen Pestizide in der Landwirtschaft und den Folgen unter dem Menüpunkt “Pestizid-Einsatz in der Landwirtschaft”

 

Ärzteblatt der Landesärztekammer Baden-Württemberg warnt vor Glyphosat:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/77358/Landesaerztekammer-Baden-Wuerttemberg-warnt-vor-Glyphosat

 

Pressemitteilung in der FAZ: Zunehmender Resistenzen in der Landwirtschaft. Die Ursache: vermehrter Pestizid-Einsatz und Zunahme der Monokulturen

FAZ Zunehmende Resistenzen in der Landwirtschaft durch Einsatz von PSM

Grenzwert-Veränderungen:

Grenzwertveränderungen PSM

Wir fragen uns, wie kann es überhaupt zu Grenzwert-Erhöhungen bei Pestiziden kommen? Sind sie auf einmal weniger giftig für die Menschen oder ist es eher so, wie der Präsident des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit Prof. Andreas Hensel einmal gesagt hat:

  • “Gesetzlich festgelegte Grenzwerte möglicher Schadstoffe beschreiben “nicht die Grenze zwischen giftig und nicht giftig” “… es sind politisch gemachte Handelsstandards, die aber selbstverständlich gesundheitliche Aspekte berücksichtigen.”

 

Neue Studie aus 2017  von greenpeace zu multiresistenten Keimen in der Gülle:

guelletest_2017-multiresistente_keime_und_antibiotika

 

Pressemitteilung des Sachverständigenrates für Umweltfragen der Bundesregierung zum neuen Nährstoffbericht:

Nährstoffbericht Sachverständigenrat

 

Pressemitteilung von Tiermedizinern zum Schlachten von “Nutztieren”:

Tiermediziner über das Schlachten

 

Pressemitteilung über Tiertransporte:

tiertransporte.2.6.17

 

01.08.2017

Zusammenfassung der Themenbereiche Pestizide und Stickstoff aus den Gutachten des Sachverständigenrates der Bundesregierung.

Fazit: der Strukturwandel in der Landwirtschaft hin zu immer größeren Mastanlagen und zur Intensivierung des Ackerbaus verbunden mit hohem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, Wirtschaftsdünger (Gülle) und mineralischem Dünger ist gewollt und von CDU/CSU bewusst forciert! Laut Aussage des Sachverständigenrates ist es auch die Bundesregierung, die eine ökologischere Ausrichtung der Landwirtschaft auf EU-Ebene verhindert und damit auch die Verantwortung für das “Höfesterben” trägt!

Text Pestizide

Text Stickstoff

 

21.07.2017

Pressemitteilung des Umweltrates

Nährstoffbericht Sachverständigenrat

 

Auch 2016 hat der SRU ein Gutachten veröffentlicht: Impulse für eine integrierte Umweltpolitik

hier Aussagen aus den verschiedenen Kapiteln:

Besserer Schutz der Biodiversität vor PSM

Biodiversität und Landwirtschaft

Mehr Raum für Wildnis

Klimaschutz

Kreislaufwirtschaft

Politik und Wirtschaft

13.07.2017

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) der Bundesregierung hat in seinem Gutachten wichtige Aussagen zu dringend notwendigen Schritten in der Landwirtschaftspolitik gemacht

Bereits 2012 hat der SRU in seinem Gutachten ein sofortiges Umdenken in der Landwirtschaftspolitik gefordert. Da dies nicht geschehen ist, haben die Folgen inzwischen ein besorgniserregendes Ausmaß angenommen! Warum sich nicht ändert bringt der SRU in seinem Gutachten sehr deutlich zum Ausdruck: die Ansichten des Landwirtschaftsministerium stimmen weitgehend mit denen der Landwirtschaftsverbände überein, beide zeigen wenig Interesse an Veränderungen

weiterlesen……

SRU Homepage

Nährstoffbericht Sachverständigenrat

Und hier die Zusammenfassung der Aussagen zu verschiedenen Bereichen aus dem Gutachten des SRU:

Aussagen SRU Biomasse

Aussagen SRU Gewässerschutz

Aussagen SRU Landwirtschaft

Aussagen SRU Lebensmittelkonsum

Aussagen SRU Politik

Aussagen SRU Stickstoffeinträge

Aussagen SRU Tierhaltungsanlagen

 

31.05.2017

Bericht in “Heute +“über das vorgehen der EU zu der geplanten Zulassung von glyphosathaltigen Spritzmitteln – getäuscht, verschwiegen, beschönigt:

https://www.zdf.de/nachrichten/heute-plus/hplus-sendung-vom-30-mai-100.html

 

taz-Bericht: Tiermediziner über das Schlachten:

Tiermediziner über das Schlachten

 

30.05.2017

Greenpeace hat im Frühjahr 2017 Gülleproben aus Schweineställen in Deutschland getestet. Untersucht
wurde das Vorkommen von multiresistenten Keimen und von Antibiotika, die in der Tiermedizin
eingesetzt werden und Resistenzen verursachen können.
In 68 Prozent der untersuchten Proben werden multiresistente Keime (ESBL/3-MRGN) 1,2 und in 79
Prozent der Proben werden Antibiotika-Wirkstoffe nachgewiesen. Untersucht wurden insgesamt 19
Proben aus Ställen in Bayern, Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-
Anhalt und Thüringen.

weiterlesen………

guelletest_2017-multiresistente_keime_und_antibiotika

 

Neues Lebensmittelgift aus Amerika in Europa angekommen:

https://www.greenpeace.de/themen/landwirtschaft/ungesunde-fleischeslust

Die Industrie hatte anscheinend keine große Mühe, einen neuen, giftigen Stoff genehmigt zu bekommen. Schon seit Jahren versuchen es die Konzerne und plötzlich, wie aus Zauberhand, wurde Isoglukose von der EU genehmigt! Unbemerkt von der Öffentlichkeit wurden damit der Zuckermarkt und die Süßmittelindustrie neu geregelt.

weiterlesen….

Seit 2017 ist Isoglukose offiziell als Nahrungsmittelzusatz zugelassen

 

Bericht testbiotech: skandalöser Umgang mit Glyphosatzulassung in der EU:

Im März 2015 hatte die Internationale Agentur für Krebsforschung der WHO (IARC) zum ersten Mal davor gewarnt, dass Glyphosat wahrscheinlich krebserregend sei. In der Folge war die weitere Zulassung des Wirkstoffs heftig umstritten. Doch statt vorsorglich Maßnahmen für ein mögliches Glyphosat-Verbot in die Wege zu leiten, hat die EU-Kommission ganz andere Fakten geschaffen:
Seit April 2015 hat sie insgesamt 14 Importzulassungen für Gentechnikpflanzen erteilt: je vier für Gentechnik-Soja, -Mais und -Baumwolle, sowie zwei für Gentechnik-Raps.

weiterlesen……

Bericht testbootech über Zulassung von gv-Pflanzen durch die EU

14.04.2017

Bericht aus der Ärztezeitung

Antibiotikaresistenzen aus der Nutztierhaltung bleiben hoch!

weiterlesen…..

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/article/933490/nutztierhaltung-europa-resistenzraten-antibiotika-bleiben-hoch.html

Öko-Umstellung ist (k)eine Kunst

Bericht im Landwirtschaftlichen Wochenblatt

13.04.2017 .Der Ökolandbau stellt für viele Betriebe eine ausgezeichnete Bewirtschaftungsalternative dar. Für nicht wenige kann er sogar die einzige Form der Existenzsicherung sein.

weiterlesen……

http://www.wochenblatt.com/landwirtschaft/nachrichten/oeko-umstellung-ist-keine-kunst-12296.html?utm_source=Newsletter&utm_medium=Artikel&utm_campaign=Newsletter&cHash=6c9fe91135fb750fbe1a1e4ebd32e705

 

11.04.2017

Bericht im Deutschlandfunk: Artenrückgang in Europa “Eine ökologische Katastrophe im ländlichen Raum”!

Rebhuhn, Feldlerche, Kiebitz und andere Arten seien bald für immer aus Deutschland und Europa verschwunden, warnt Konstantin Kreiser vom Naturschutzbund. Er fordert im DLF ein Ende der “pauschalen Gießkannensubventionen” für Landwirte und eine Neuausrichtung der EU-Förderpolitik.

Konstantin Kreiser im Gespräch mit Britta Fecke

weiterlesen…..

Deutschlandfunk Artenrückgang in Europa dramatisch

 

Bericht in der SZ: EU will Bienen besser schützen

Der dramatische Rückgang der Bestäuberinsekten gefährden die Landwirtschaft, die Ernährungssicherheit und uns alle!

weiterlesen……….

EU will Bienen besser schützen

 

Bericht in der SZ über den Prozess in den USA gegen Monsanto

Glyphosat-Prozess Was die Monsanto-Mails verraten

Der US-Prozess gegen den Glyphosat-Hersteller Monsanto wird international mit großem Interesse verfolgt: Im Verfahren werden brisante firmeninterne E-Mails publik.

weiterlesen…..

Bericht SZ über Prozess gegen Monsanto

 

Bericht in der taz zum neuen Tierwohlsiegel der Bundesregierung: Lasch, lascher Tierwohlsiegel!

Tierschutzverbände kritisieren geplante Standards im Entwurf für das staatliche Label von Bundesagrarminister Christian Schmidt.

weiterlesen…..

taz-Bericht zum neuen Tierwohllabel

 

Bericht der Albert-Schweitzer-Stiftung zum Tierwohlsiegel:

Nach Berichten der Süddeutschen Zeitung und des Bayerischen Rundfunks zum geplanten staatlichen Tierwohl-Label steht das Prestige-Objekt des Bundeslandwirtschaftsministers Christian Schmidt in der Kritik von Tierschutzorganisationen. Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt warnt, dass der aktuelle Entwurf kaum Verbesserungen für die Tiere erkennen lasse.

weiterlesen…..

Albert-Schweitzer-Stiftung zum neuen Tierwohllabel

 

Bericht der SZ zum Zustand in Schweineställen

Ein dubioses Branchenbündnis reagiert auf die Bilder von dicht gedrängten, verwundeten Tieren in engen Ställen: Die Initiative Tierwohl zertifiziert Produkte von Aldi, Rewe und Edeka – um das Tierwohl geht es dabei aber kaum.

weiterlesen…..

Bericht der SZ zum Zustand in Schweineställen

 

Bericht im NDR: Geflügelpest – Sicherheitsauflagen mißachtet!

Wird die Vogelgrippe über Zugvögel oder durch große Tierhaltungsanlagen übertragen?

weiterlesen….

NDR-Bericht über Sicherheitsmängel in der Geflügelhaltung

 

30.03.2017

Die Alternative zum G20-Gipfel in Hamburg – Gipfel für globale Solidarität

5. und 6. Juli in Hamburg auf Kampnagel (angefragt)

Aufruf zum Mitmachen

http://solidarity-summit.org/

 

Fleischkonzern: Die Zukunft ist pflanzlich

Tom Hayes ist Geschäftsführer von Tyson Foods, einem der größten Fleischkonzerne der Welt. Kürzlich überraschte er mit einer bemerkenswerten Aussage. Auf die Frage einer Journalistin, ob pflanzenbasierte Ernährungsweisen die Zukunft seien, lautete seine Antwort: »Ich denke schon.«

weiterlesen….

Fleischkonzern

27.03.2017

Vorbildhaft!  Der Landwirt Wilhelm Struck und die Gemeinde Gusborn (Lüchow-Dannenberg) wollen neue Wege gehen. Auf 20 Hektar soll eine “Blütenpracht” entstehen, die auch nicht gemulcht sonder im Oktober erst gemäht wird. So sollen wieder neue Lebensräume für Insekten entstehen und damit auch für Vögel und Kleinsäuger.

weiterlesen….

PM Landwirt Lüchow-Dannenberg

 

24.03.2017

Bericht in the guardian

Seit Jahrzehnten versuchen Agrochemie-Konzern wie Bayer uns einzureden, dass wir auf ihre Bienenkiller-Pestizide angewiesen sind; dass wir ohne sie nicht in der Lage wären, die gesamte Menschheit zu ernähren. Ein bahnbrechender Report der Vereinten Nationen entlarvt solche Behauptungen jetzt als Märchen.

https://www.theguardian.com/environment/2017/mar/07/un-experts-denounce-myth-pesticides-are-necessary-to-feed-the-world

 

Bericht im ZDF: Gekaufte Studien!

https://www.zdf.de/nachrichten/heute-plus/videos/glyphosat-gekaufte-studien-100.html

 

16.03.2017

Da die Entsorgung der Gülle im Münsterland immer mehr zum Problem wird und die Landwirtschaftskammer NRW für die Umsetzung der Wirtschaftsdüngernachweisverordnung – WDüngNachwV zuständig ist, haben wir heute eine Anfrage nach Umweltinformationsgesetz an die Landwirtschaftkammer geschickt:

UIG Anfrage LWK

 

15.03.2017

Die EU gibt allen Bürgern die Möglichkeit, sich an den Veränderungen der EU-Förderung für die Landwirtschaft zu beteiligen. Unter folgendem Link:

http://www.bauernverband.de/gap-konsultation-2020

können Sie den online-Fragebogen ausfüllen. Nehmen Sie die Möglichkeit wahr, gestalten Sie aktiv mit!

 

14.03.2017

!!!Ein guter Tag für den Tierschutz. Die EU-Kommission hat – auf Druck der Tierschutzorganisationen in der EU -  neuen Anforderungen an die Haltung von Kaninchen zugestimmt!!!

 

09.03.2017

Pressemitteilung des Grünen EU-Abgeordneten Martin Häusling zum Fleischexportrekord der EU:

Europa ernährt die Welt –mit Fleisch! Die Meldungen über jährlich steigende Exportrekorde bei Fleisch irritieren vernunftbegabte Menschen jedes Jahr in steigendem Maße.

weiterlesen….

PM Fleischexportrekord

 

26.02.2017

NDR – 26.02.2017:

Summ, summ, summ – Wildbienen bald ganz stumm?

Es wird stiller im Land, denn das Summen wird leiser. Den Wildbienen geht es in Niedersachsen nach Einschätzung von Naturschützern schlechter. Von den etwa 560 in Deutschland vorkommenden Arten sind mehr als 40 Prozent in ihrem Bestand gefährdet, in Niedersachsen sogar 63 Prozent, sagte die Projektleiterin des Netzwerkes Wildbienenschutz in Niedersachsen, Luisa Stemmler. Die Gründe für diese Entwicklung liegen nach Ansicht der Naturschützer vor allem in der Intensivierung der Landwirtschaft sowie in den “Wohnzimmergärten”, also Gärten ohne Wildkräuter und Rückzugsmöglichkeiten für die nützlichen Insekten.

Das mache es besonders für die hoch spezialisierten Wildbienenarten immer schwerer, geeignete Lebensräume zu finden, so Stemmler weiter. Mit dem Rückgang von Grünlandflächen gehe auch die Zahl der Wildbienenarten zurück, die eng an diese Lebensräume angepasst seien. Im Gegensatz zu ihren Verwandten, den Honigbienen, legen Wildbienen eher geringe Flugdistanzen zurück und sind damit besonders von der Zerschneidung von Lebensräumen betroffen.

 

EFSA – 22.2.2017:

(Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit)

Antibiotikaresistenz weiterhin hoch laut EU-Bericht

Bakterien bei Menschen, Tieren und in Lebensmitteln zeigen weiterhin Resistenzen gegen häufig eingesetzte antimikrobielle Substanzen, so der jüngste Bericht über Antibiotikaresistenzen bei Bakterien, den die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) gemeinsam vorgelegt haben. Die Ergebnisse unterstreichen, dass Antibiotikaresistenzen eine ernstzunehmende Bedrohung für die Gesundheit von Mensch und Tier darstellen. Infektionen durch antibiotikaresistente Bakterien führen in der EU jedes Jahr zu etwa 25.000 Todesfällen.

weiterlesen…

efsa zu Antibiotikaresistenzen

20.02.2017

Bericht in der ZDF-Reihe planet e. Die Lebensmittelkonzerne Nestlé und Unilever verdienen Milliarden mit der Armut der Bevölkerung in Südamerika und Afrika:

https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-globale-dickmacher—wie-die-lebensmittelindustrie-die-armen-verfuehrt-100.html

 

So sind sie, die Bauernfunktionäre:

Gutachten belastet Felßner: Sickersäfte bewusst ablaufen lassen

Vom Hof des mittelfränkischen Bauernpräsidenten Günter Felßner aus dem Laufer Ortteils Günthersbühl sind tatsächlich über einen längeren Zeitraum hinweg Silosickersäfte in das benachbarte Wasserschutzgebiet geflossen. Das bestätigt jetzt ein neues Gutachten der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth.

weiterlesen…..

Text Felßner

Siehe hierzu auch: NDR berichtet über Filmaufnahmen in den Ställen der CDU-Funktionäre der landwirtschaftlichen Verbände – grauenhafte Bilder zum Verstoß gegen Tierschutzgesetz unter dem 24.09.2016 (u.s.)

 

Bericht in 3sat: Gefahr für unser Wasser

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=54729

 

16.02.2017

Deutlicher kann die “moderne” Landwirtschaft nicht zum Ausdruck bringen, wie ihre Einstellung zu Nutztieren ist.

Auszug aus einem Formular zur Beantragung einer neuen Sauenanlage mit fast 1.700 Tieren:

“Gehandhabte Stoffe: Sauen, Waschwasser und Gülle”

Abs-03-01

Wobei zu dem Waschwasser Folgendes zu sagen ist: Einer der Gutachter kommt in den Unterlagen zu dem Schluss, dass Waschwasser kann gefahrlos mit der Gülle auf den Feldern entsorgt werden. (Anmerkung der Redaktion: Waschwasser ist in diesem Fall ein Rückstand aus der Abluftanlage der Ställe). In dem Waschwasser enthalten sind aber Rückstände des Biozids soregene 5 von BASF. Der Hersteller sagt dazu in seinen Sicherheitsdatenblättern: Die Entsorgung muss über geeignete Deponien oder Abfallverbrennungsanlagen erfolgen.

Aus diesem Vorgang könnte man den Schluss ziehen: Ackerflächen sind für den Gutachter Deponien?

Aussagen aus den Datenblättern zu dem Biozid:

soregene

 Bericht aus der “Neuen Osnabrücker Zeitung”:

“An Nitrat-Klage festhalten”, ein Appell der deutschen Wasserwirtschaft an die EU-Kommission:

nitrat.13.2.17

11.02.2017

Pressemitteilung des BUND:

Trübe Sicht für die Nordsee – hohe Nährstoffbelastung mit schwerwiegenden Folgen für das Ökosystem Meer

“Die Küsten von Nord- und Ostsee sind dauerhaft durch den übermäßigen Einsatz von Stickstoffdünger belastet. Es gibt hier in den letzten Jahren kaum Anzeichen einer Verbesserung. Für einen Erhalt der Artenvielfalt in unseren Meeren, müssen wir stärker als bisher gegensteuern, etwa durch verschärfte Düngeregeln.” Der aktuelle Nitratbericht des Bundesumweltministeriums belegt, wie stark Düngemittel aus der Landwirtschaft, insbesondere der Wirtschaftsdünger Gülle, die Gewässerqualität beeinträchtigen.

weiterlesen….

PM BUND Nordseezustand

 

09.02.2017

Eine richtige Aussagen von der Homepage des Bundesumweltministeriums:

Landwirtschaft natürlich. Wie sonst!

Nur eine nachhaltige Landwirtschaft, die die Gesundheit der Menschen, das Wohl der Tiere, unsere Gewässer und unser Trinkwasser sowie Naturschutz und Biodiversität berücksichtigt, ist auch zukunftsfähig. Das Bundesumweltministerium setzt sich für eine Agrarwende in Deutschland ein, damit Landwirtschaft in Zukunft sozialer und ökologischer wird. Auf diesen Seiten finden Sie neben neuen Bauernregeln zahlreiche Maßnahmen und Initiativen sowie interessante Links, die den Weg zu einer nachhaltigen Landwirtschaft aufzeigen. Kommen Sie mit!

Doch die Realität ist leider noch eine andere!

Bericht in ntv vom 7.2.2017

Millionen Schweine und Rinder geschlachtet
Fleischproduktion steigt auf Rekordhoch

In Deutschland haben die Schlachtunternehmen im vergangenen Jahr so viel Fleisch wie nie erzeugt. Der Wert stieg gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Prozent auf 8,25 Millionen Tonnen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Geschlachtet wurden mehr als 59 Millionen Schweine und 3,6 Millionen Rinder. Die Menge an Geflügelfleisch betrug demnach rund 1,5 Millionen Tonnen. Die Schlachtunternehmen verarbeiten Schweine aus Deutschland und aus dem Ausland.

Das Schlachtaufkommen von Schweinen inländischer Herkunft sank laut Statistik leicht um 0,8 Prozent auf 54,6 Millionen Tiere, die Zahl der Schlachtungen importierter Schweine stieg dagegen um neun Prozent auf 4,7 Millionen. Bei den Rindern erhöhte sich zwar die Zahl der geschlachteten Kühe, Bullen und Kälbern um 0,5 Prozent.

Da das Schlachtgewicht im Durchschnitt um zwei Kilogramm sank, ging die Fleischmenge allerdings leicht zurück, wie die Statistiker erklärten. Beim Geflügelfleisch gab es einen leichten Zuwachs um 0,3 Prozent. Stark zugenommen um fast fünf Prozent habe im vergangenen Jahr dagegen die Produktion von Truthahnfleisch. Sie erreichte rund 22.000 Tonnen.

 

 

08.02.2017

Der Agrochemiekonzern syngenta wirbt auf seiner Homepage für das Herbizid Axial 50 mit dem Begriff “Volksherbizid”

https://www.syngenta.de/kultur/getreide-axial-50

Das ruft bei vielen Lesern vielleicht eine Assoziation zu dem nationalsozialistischen Begriff der “Volkshygiene” hervor? Mehr Sensibilität gegenüber gerade der geschichtlichen Verantwortung gerade von Chemiekonzernen hätte man da doch wohl erwarten können!

Was Syngenta aber total vergißt, sind Hinweise auf die Gefahren dieses Herbizids:

kann allergische Reaktionen verursachen – kann allergische Hautreaktionen verusachen -giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung – bei Hautreizungen und Hautausschlag – Arzt aufsuchen – darf nicht ins Wasser gelangen, verursacht dauerhafte Schäden – schädigend für Raubmilben und Spinnen (Nutzinsekten) – giftig für Algen, Fische, Fischnährtiere und höhere Wasserpflanzen – tragen von Schutzkleidung -wenn das Mittel mit Treckern aufgebracht ist, müssen die geschlossene Überdruckkabinen haben – dabei ist es nicht erlaubt, die Kabinen mit kontaminierter Kleidung zu betreten (!!!)- behandelte Flächen erst nach dem Abtrocknen wieder betreten – Resistenzmanagement notwendig – bei Einhaltung der angegebenen Höchstmengen nicht bienengefährdend

Wir fragen uns, was ist mit den Menschen, die zufällig neben einem Feld spazieren gehen,, auf dem gerade mit Axial 50 gearbeitet wird? Menschen, die keine Atemmaske und Schutzkleidung tragen?

 

06.02.2017

Manchmal sind Zeitungsmeldung nicht mehr zu ertragen. 557.771 Putenküken wurden alleine in Niedersachsen getötet, weil die Vertriebswege nicht funktionierten:

küken.3.2.17

Tierschutzorganisation peta verklagt 8 große Zuchtfirmen wegen “Qualzuchten”:

Die Süddeutsche Zeitung berichtet am 3.2.2017 über eine Strafanzeige der Tierschutzorganisation PETA gegen 8 große deutsche Zuchtfirmen – unter Berufung auf den sogenannten „Qualzuchtparagrafen“ im Tierschutzgesetz:

weiterlesen…..

Bericht SZ

http://www.sueddeutsche.de/panorama/tierschutz-arme-schweine-1.3362427

Informationen auch unter:

http://www.peta.de/qualzucht#.WJWYCFPhCig

 

Bemerkenswerter Kommentar von Werner Raupert LAND & FORST, am 02.02.2017:

Chemischer Pflanzenschutz: Die Grenze ist erreicht

Laut einem Kommentar des „Land- und Forst“-Redakteurs Werner Raupert stößt der chemische Pflanzenschutz im Ackerbau an seine Grenzen. Das habe gravierende Auswirkungen wie zum Beispiel Resistenzen.

weiterlesen….

Bericht Land & Forst

 

05.02.2017

Europaweit hat sich eine Initiative gegründet. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, unsere Böden zu schützen.

Mehr Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:

Rette den Boden:

https://www.people4soil.eu/de

 

04.02.2017

Die Bauernverbands-Spitze im gesellschaftlichen Abseits
Die Verfilzung mit Agrar- und Ernährungsindustrie ruiniert Bauernhöfe
Eckehard Niemann

In einem Kommentar von Jan Grossarth in der ja gewiss nicht bauernverbands-gegnerischen Frankfurter Allgemeinen Zeitung über den diesjährigen „Deutschen Bauerntag“ in Erfurt heißt es unter dem Titel „Paranoia der Bauern“ (zutreffender wäre „…der Bauernverbands-Funktionäre“): „Der Bauerntag lieferte Szenen wie von einem anderen Stern. … Während aus der Lebenswelt der meisten Bürger klar scheint, dass sich Landwirtschaft in ihrem Umgang mit Nutztieren, aber auch Landschaft … umstellen muss, ergossen sich Funktionäre und Delegierte in kaum gehemmter Wut über Nichtregierungsorganisationen und Medien.

weiterlesen…

Fortsetzung des Berichtes

30.01.2017

Berichte aus der Frankfurter allgemeinen Zeitung:

Tierhaltung: Ein Aufklärer, den sie Denunziant nennen

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/tierhaltung-ein-aufklaerer-den-sie-denunziant-nennen-14762951.html

Der Agrarökonom Prof. Spiller der Universität Göttingen forderte in einem Vortrag stärkere und unangekündigte Kontrollen von landwirtschaftlichen Betrieben und erntete einen Sturm von beleidigter Kritik.

faz Bericht Prof. Spiller zu Kontrollen in der Landwirtschaft

In der Landwirtschaft gibt es ernste Sorgen um Ernten und Böden. Die Bauern ringen um Antworten.

Bericht zum Einsatz von Pestiziden und der daraus folgenden Resistenzbildung bei s.g. “Unkäutern”

Der Präsident der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) warnt eindringlicht vor dem weiter steigenden Einsatz von Pestiziden:

“Das landwirtschaftliche System gerate an vielen Standorten an Grenzen und überlebe nur mit einem gigantischen Chemieaufwand”!

PM FAZ Resistenzbildung durch Pestizideinsatz

 

29.01.2017

Auch die Synode der evangelischen Kirche spricht sich gegen die industrialisierte Tierhaltung aus:

Die Synode der Hannoversche Landeskirche hat in ihrem Beschluss den respektvollen Umgang mit Tieren und die Durchsetzung von höchsten Standards in der Tierhaltung gefordert:

weiterlesen:

Beschluss der ev. Landeskirche Hannover

28.01.2017

Bericht von spiegel online: Trinkwasser könnte durch die Einträge aus der Landwirtschaft erheblich teurer werden:

Trinkwasser könnte um bis zu 62 Prozent teurer werden

weiterlesen….

spiegel online trinkwasser

26.01.2017

Es wird wieder Gülle gefahren, außerhalb der Wachstumsperiode der Pflanzen. Da fragen wir uns, wer soll die aufgebrachten Nährstoffe jetzt aufnehmen?

Außerdem fragen wir uns: Ist das überhaupt erlaubt, wenn der Boden gefroren ist? Wir denken Nein!

Hier ein Auszug aus der DüngeVO NRW:

§ 3 Grundsätze für die Anwendung

Abs. 5: Das Aufbringen von Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstraten oder Pflanzenhilfsmitteln mit wesentlichen Nährstoffgehalten an Stickstoff oder Phosphat darf nicht erfolgen, wenn der Boden überschwemmt, wassergesättigt, gefroren oder durchgängig höher als 5 cm mit Schnee bedeckt ist.

Was der Einsatz von immer mehr Gülle bedeutet, können Sie in den Informationen der Sendung “nano” nachlesen:

Da die Pflanzen jetzt keine Nährstoffe aufnehmen können, werden zur Bindung des Stickstoffs im Boden jetzt s.g. Nitrifikationshemmer eingesetzt. Das hat man bisher in der Landwirtschaft als Lösung für die Vermeidung von Stickstoffemissionen angesehen.

Stickstoffstabilisator Piadin in der Kritik:

Eigentlich sollte Piadin die Nebenwirkungen von organischer Düngung verringern. Aber jetzt steht die Chemikalie in Verdacht, selbst Schaden anzurichten und das Grundwasser zu verseuchen.

http://www.3sat.de/page/?source=/nano/umwelt/185526/index.html

 

Zu viel Gülle

http://www.3sat.de/page/?source=/nano/umwelt/167905/index.html

Nitrat und Nitrit – zwei, die zu Krebs führen

Nitrat ist zwar nicht giftig, im Körper kann daraus aber Nitrit entstehen, das an der Bildung von krebserregenden Nitrosaminen beteiligt ist. Die Verbraucherzentrale Bayern rät, die Aufnahme von Nitrat zu begrenzen.

http://www.3sat.de/page/?source=/nano/glossar/nitrat.html

26.01.2017

Bienen in Gefahr, neue Studie von greenpeace :

Der Pestouodeinsatz in der Landwirtschaft gefährdet nicht nur die Bienen sondern auch die Ernärhungssicherheit!

20130408-bye-bye-biene-report_0

25.01.2017

Am vergangenen Wochenende gingen wieder tausende von Menschen in Berlin für eine Wende in der Agrarpolitik auf die Straße.

Tausende demonstrieren auf “Wir haben es satt”-Demo

21.01.17 | 16:45 Uhr

Zum siebten Mal haben am Samstag tausende Menschen in Berlin für besseren Umwelt- und Tierschutz demonstriert – sie fühlen sich von der Regierung im Stich gelassen. Ein Konvoi aus etwa 130 Traktoren knatterte zum Brandenburger Tor. Landwirte einer Gegendemo signalisierten Gesprächsbereitschaft.

Zeitgleich zur Grünen Woche haben auch in diesem Jahr tausende Menschen für mehr Umwelt- und Tierschutz in der Landwirtschaft in Berlin demonstriert. Die inzwischen siebte “Wir haben es satt”- Demonstration am Samstag stand unter dem Motto “Wir haben Agrarindustrie satt!” und war um zwölf Uhr am Potsdamer Platz gestartet.

Den Auftakt der Demonstration bildete ein Konvoi aus mehr als 100 Traktoren, die zum Landwirtschaftsministerium – und von dort bis um Brandenburger Tor. Die Veranstalter zählten 18.000 Demonstranten – die Polizei etwa 10.000. Zur Demo aufgerufen hatten rund 100 Organisationen, darunter Verbände von konventionell und ökologisch wirtschaftenden Bauern, Natur- und Tierschützern sowie kirchliche Hilfswerke.

“Schwächster Landwirtschaftsminister der letzten Jahrzehnte”

Sie alle einte Kritik an der Landwirtschaftspolitik der Bundesregierung. Ein zentraler Vorwurf: Die Existenz von kleinen Agrarbetrieben sei bedroht. “Es sterben immer mehr Höfe, es geht um den Strukturwandel, der geht uneingeschränkt weiter. Es geht um die Konzernmacht, die uns Bauern belastet – und das gefährdet alles unsere Zukunft”, sagte der Landwirt Lothar Goldmann aus Seeburg dem rbb.

weiterlesen:

Bericht zur Demo

Erzbischof kritisiert “Hochglanzwelt der Grünen Woche”

Der katholische Berliner Erzbischof Heiner Koch hat die Grüne Woche zum Anlass genommen, die Massentierhaltung in Deutschland scharf zu kritisieren. “Wir können die Augen nicht vor katastrophalen Zuständen in den großen Tierfabriken verschließen”, sagte Koch am Samstag dem rbb. So gäbe es Schweinehalter, die ihre Tiere wie ein technisches Fließbandprodukt behandeln und unter unsäglichen Bedingungen schlachten. Und Rinderzüchter würden ihren “Tieren brutal Gewalt antun, indem sie sie auf Tausende Kilometer lange Transporte durch halb Europa schicken”, sagte Koch.

Der Geistliche kritisierte zu große, allein auf Profit ausgerichtete Mastbetriebe sowie eine Landwirtschaft, die für verseuchtes Grundwasser und Billiglöhne stehe. Davon sei “in der Hochglanzwelt der Grünen Woche kaum die Rede”, so Koch.

Artikel Domradio Berlin

Artikel katholische Kirche zur Grünen Woche

 

Bericht in Xenius über das Schmetterlingssterben:

http://sites.arte.tv/xenius/de/video/xenius-392

Es existieren rund 160.000 Schmetterlingsarten auf der Welt. Sie gehören nach den Käfern zur größten Insektenfamilie. Aber wie viele andere Insekten sind auch die Schmetterlinge stark bedroht. 80 Prozent stehen auf der Roten Liste gefährdeter Tiere. “Xenius” besucht das Schmetterlingshaus auf der Insel Mainau, füttert die bunten Falter und sucht nach Raupen und Puppen. Die Sonne scheint und Blumen blühen in allen Farben. Ein Zitronenfalter setzt sich auf den Sommerflieder. Dann flattert er weiter – ein scheinbar leichtes Unterfangen. Doch die Flügel der Schmetterlinge schlagen nicht einfach nur auf und ab, sondern drehen sich an der Basis. Ein Meisterwerk der Evolution. Es existieren rund 160.000 Schmetterlingsarten auf der Welt. Sie gehören nach den Käfern zur größten Insektenfamilie. Aber wie viele andere Insekten sind auch die Schmetterlinge stark bedroht. Nach einem Bericht der Europäischen Umweltagentur (EEA) brach zwischen 1990 und 2011 die Population von 17 in der EU verbreiteten Schmetterlingsarten um rund die Hälfte ein. 80 Prozent stehen auf der Roten Liste gefährdeter Tiere. „Xenius“ besucht das Schmetterlingshaus auf der Insel Mainau, füttert die bunten Falter und sucht nach Raupen und Puppen. Außerdem lassen sich die „Xenius“-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner von Schmetterlingsexperten der Zoologischen Staatssammlung in München zeigen, wie faszinierend die Tiere sind und erklären, warum sie aussterben.

 

24.01.2017

Wer hat die Macht über unser Essen?

https://www.oxfam.de/blog/wer-hat-macht-ueber-essen

 

Landgrabbing:

https://www.oxfam.de/unsere-arbeit/themen/landgrabbing

https://www.oxfam.de/system/files/oxfam-eins-winter2016.pdf

Es treibt einem die Schamesröte ins Gesicht, wenn man sieht welche Ursachen die Flucht von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt haben! Menschen, die viele in den reichen Ländern fürchten und nicht haben wollen!

Die Jagd nach Land, ein Artikel in dem Entwicklungsmagazin von oxfam:

 

Agrarkonzerne:

Die Neue Allianz für Ernährungssicherung

In der 2012 gegründeten Neuen Allianz arbeiten die Länder der G8 (u. a. Deutschland) mit den weltweit größten und mächtigsten Agrarkonzernen zusammen.

Hauptproblem: Die Neue Allianz forciert politische Reformen in Entwicklungsländern zugunsten der Agrarkonzerne.

Beispiel Tansania: Die tansanische Regierung will Investoren 350.000 Hektar Land zur Verfügung stellen. Das entspricht in etwa der Fläche von Mallorca. Kleinbäuerinnen und Kleinbauern droht die Verdrängung von ihrem Land und damit der Verlust ihrer Existenzgrundlage.

Beteiligt sind, neben den G8-Staaten, über 100 Unternehmen und bislang zehn afrikanische Staaten. In Kooperationsabkommen verpflichten sich die afrikanischen Staaten zu politischen Reformen, die vor allem darauf zielen, Rahmenbedingungen zugunsten privater, kommerzieller Investitionen in die Landwirtschaft zu verändern. Im Gegenzug stellen Geberländer finanzielle Entwicklungshilfe und Unternehmen Investitionsvorhaben in Aussicht.

Bauernorganisationen und Nichtregierungsorganisationen waren bei den Verhandlungen der Kooperationsabkommen nicht oder lediglich auf einer Ad-hoc-Basis involviert. Die Verhandlungen wurden im Geheimen und losgelöst von existierenden Strukturen zur Beteiligung der Zivilgesellschaft durchgeführt. Die Festlegung der politischen Reformagenda wurde sehr stark von den G8-Ländern bestimmt. Die Reformen stellen eine existenzielle Bedrohung für Kleinbäuerinnen und -bauern dar.

Sie sind dem Risiko ausgesetzt, von ihrem Land vertrieben zu werden, weil große Landflächen für Investoren ausgewiesen werden. Zudem nehmen neue Saatgutgesetze Bäuerinnen und Bauern das Recht, Saatgut wie bisher gewohnheitsmäßig frei auszutauschen und zu verkaufen, was in Tansania bereits Proteste der Zivilgesellschaft ausgelöst hat.

 

oxfam-Studie über den Einfluß von nur noch 10 Konzernen auf die „Welternährung“ und die Regierungen.

In dieser Studie wird mehr als deutlich, wer in der ganzen Welt Einfluß auf politische Entscheidungen nimmt. Dabei geht es nur noch um die Gewinne der Konzerne und deren Aktionären, der Verbraucher spielt dabei schon lange keine Rolle mehr, Gesundheitsrisiken, soziale Folgen und Umweltverschmutzung sind den Konzernen dabei völlig egal:

Lebensmittelkonzerne auf dem Prüfstand

Die zehn größten Lebensmittelkonzerne auf dem Prüfstand: In der Studie “Behind the Brands” hat Oxfam Coca-Cola, Danone, Unilever, Kellogg’s, Mars, Mondelez, Nestlé, PepsiCo, General Mills und Associated British Food überprüft und kommt zu dem Ergebnis, dass die Unternehmen trotz “sozialer Unternehmensverantwortung” weit von sozialen und ökologischen Standards entfernt sind.

Die zehn größten Lebensmittelkonzerne auf dem Prüfstand: In der Studie “Behind the Brands” hat Oxfam Coca-Cola, Danone, Unilever, Kellogg’s, Mars, Mondelez, Nestlé, PepsiCo, General Mills und Associated British Food überprüft und kommt zu dem Ergebnis, dass die Unternehmen trotz “sozialer Unternehmensverantwortung” weit von sozialen und ökologischen Standards entfernt sind.

Die Unternehmen nehmen täglich zusammen etwa 1,1 Milliarden Dollar ein. Dennoch bezahlen sie den Bauern und Bäuerinnen für die Ware, die sie für die Unternehmen produzieren, keinen fairen Preis. Es fehlen außerdem Standards gegen Landgrabbing und gegen die Diskriminierung von Frauen. Keines der Unternehmen schneidet in den Bereichen Land, Frauen, Bauern, Arbeiter, Klima, Transparenz oder Wasser gut ab.

Oxfam fordert die Unternehmen auf, mehr Verantwortung zu übernehmen und verbindliche soziale und ökologische Standards zu entwickeln.

weiterlesen:

https://www.oxfam.de/system/files/konzernatlas2017_web_170109.pdf

 

Bericht über einen Workshop zum Thema „Nährstoffüberschüsse“ an der Universität Bremen:

Die Auswirkungen eines regionalen Nährstoffüberschusses durch Wirtschaftsdünger (Gülle) sind beim Eintrag in die Umwelt vielfältig und reichen von ökologischen Beeinträchtigungen von Grund- und Oberflächengewässern sowie Küstengebieten durch erhöhte Nährstoffeinträge (zum Beispiel im Raum Weser-Ems und Wattenmeer) bis hin zur Beeinträchtigung von Atmosphäre und Klima (zum Beispiel durch Feinstaub- und Klimagasemissionen). Diese Probleme sind seit Jahren bekannt, dennoch konnte trotz aller bisherigen Maßnahmen, beispielsweise im Weser-Ems-Gebiet, eine Verringerung der Kontamination von Wasserkörpern mit Nährstoffen nicht erreicht werden. Aufgrund des Verstoßes der Bundesrepublik Deutschland gegen die „Nitratrichtlinie“ führte dies bereits im April 2016 zu einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof. Hierdurch wird die Dringlichkeit einer „Transport-Lösung“ für Nährstoffe aus den Viehveredelungsregionen in Landbauregionen umso deutlicher. Derzeit werden laut aktuellem Nährstoffbericht des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz allein aus der Region Weser-Ems 2,6 Mio. t Gülle und Gärreste exportiert; Tendenz steigend.

weiterlesen unter:

 http://www.uni-bremen.de/universitaet/presseservice/pressemitteilungen/einzelanzeige/news/detail/News/grosser-handlungsbedarf-beim-problem-guelle.html?cHash=837bf9bafb958106e4b27455162013a9

 

Proplanta: FAO für Leguminosen

Wie aus einem Bericht hervorgeht, den die FAO anlässlich des Weltbodentages am Montag (5.12.) vorgelegt hat, trägt die Symbiose aus Boden und Hülsenfrüchten im Rahmen des Zwischenfruchtanbaus auch zur Bekämpfung des Klimawandels bei, da die Kohlenstoffbindung der Böden gefördert werde. Leguminosen trügen ferner durch einen geringeren Düngebedarf und durch Aufschluss der Nährstoffe zum Erhalt der Bodengesundheit bei.

…Derzeit gehe nutzbarer Boden weltweit zehn bis 20 Mal schneller verloren, als er wiederhergestellt werde. Diesem Trend lasse sich durch eine Kultivierung mit Hülsenfrüchten entgegenwirken, betonte die Organisation. Auch bei der Bekämpfung von Ernährungsunsicherheit, Mangelernährung und der Verbesserung der ländlichen Einkommen spielten diese Kulturen mit ihrem hohen Gehalt an Proteinen sowie Eisen, Mineralien und weiteren Nährstoffen eine wichtige Rolle. …  AgE

14.12.2016

Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit breitet sich die Vogelgrippe weiter aus – werden tausende von Tieren in Mastställen getötet. Von „offizieller“ Seite wird behauptet, der Übertragungsweg liefe  über Wild- und Zugvögel.

Das Wissenschaftsforum für Aviäre Influenza (WAI), ein Zusammenschluss unabhängiger Wissenschaftler warnt seit Jahren davor, dass die Infektionswege über Handel und Transport von Geflügel laufen.

Deutschland unterhält zahlreiche Handelsbeziehungen zu Ländern, in denen in diesem Jahr schon Fälle von Vogelgrippe nachgewiesen wurden:

wai_karte_dina4

 

In zahlreichen Ausarbeitungen haben die Wissenschaftler des WAI den Nachweis erbracht, wie gefährlich die Transporte und die heutigen Haltunsbedingungen in den Mastställen sind:

2016-11-30_auftreten-von-h5n8-in-europa_wissenschaftsforum-aviaere-influenza

Innerhalb einer Region wird die Vogelgrippe meist von Hof zu Hof übertragen. Infektiöser Staub kann durch Lüftung und Wind weiter getragen werden und infizierte Geräte, Fahrzeuge, Futter, Kleidung, Schuhe, Düngen mit Geflügelmist usw. können zu einer Übertragung beitragen. Darüber hinaus können Tiere, z.B. Hunde, Katzen und insbesondere Mäuse und Ratten Krankheitserreger im Fell oder an den Pfoten transportieren. Obwohl noch nicht wissenschaftlich belegt, können möglicherweise auch Fliegen und Wildvögel Krankheitserreger transportieren. Bei der Freilandhaltung von Geflügel sind regelmäßige Kontakte mit Wildvögeln, insbesondere mit Stockenten kaum zu vermeiden, wobei die Vögel Futter und Tränke bzw. Gewässer teilen und eine Möglichkeit der Virenübertragung gegeben ist.

weiterlesen….

dr-johan-h-mooij

Alle Informationen unter dem folgenden Link:

http://wai.netzwerk-phoenix.net/index.php/johan-mooij

Liest man das angefügte Interview eines Fahrers von Putentransportern, so wird schnell deutlich wie gefährlich die Infektionswege durch Transporte sind:

wai_putenverladung_wh_251114

 

10.12.2016

Bericht im Deutschlandfunkt:

TierschutzEU-Staaten fördern laut Studie qualvolle Massentierhaltung

http://www.deutschlandfunk.de/tierschutz-eu-staaten-foerdern-laut-studie-qualvolle.1818.de.html?dram:article_id=347398

weiterlesen:

eu-foerdert-massentierhaltung

Link zur Studie:

http://www.hsi.org/world/europe/news/releases/2016/03/eu-public-financing-farm-animal-welfare-030316.html

07.12.2016

Wir haben mal wieder den NRW-Umweltminister Johannes Remmel angeschrieben und hoffen mal wieder auf eine Antwort:

neues-anschreiben-remmel

02.12.2016

Hilfestellung für den WLV: zur Überarbeitung der völlig unzureichenden „Nachhaltigkeitsstrategie“ empfehlen wir dem WLV die Lektüre der Ausarbeitung des Thünen-Institutes zum „Klimaschutz in der Landwirtschaft“.

In diesem Text werden zahlreiche Handlungsmöglichkeiten für die Landwirtschaft aufgezeigt, die dazu beitragen würden, den den negativen Einfluss der Landwirtschaft auf das Klima durch Handlungsumkehr zumindest zu reduzieren.

u.a. wird dort ausgeführt:

Probleme in der Landwirtschaft:

  • landwirtschaftlich genutzte Böden setzen mehr CO² (Treibhausgas) frei als sie speichern
  • hoher Düngeraufwendung bei der Energiepflanzenproduktion gefährdet die Klimaschutzziele
  • die Güllelagerung ist Hauptquelle bei der Entstehung von Treibhausgasen
  • Stickstoff-Aufbringung im Herbst ist besonders problematisch, da der Stickstoff von der Pflanzen nicht mehr benutzt wird, und die Gefahr der Auswaschung in die Gewässer sehr groß ist – Entstehung von hohen Treibhausgas-Mengen
  • die Humusbildung sinkt mit steigender Aufbringung von Wirtschaftsdünger
  • die Stickstoff-Düngeeffizienz sinkt mit steigender Stickstoff-Düngung
  • 80% der Treibhausgase aus der Landwirtschaft kommen aus der Tierhaltung
  • der Treibhausgas-Ausstoss aus den Tierhaltungsanlagen verursacht Umweltprobleme und gesundheitliche Gefährdungen durch gasförmige Ammoniakemissionen und Auswaschung sowie oberflächlichen Abfluss von Nitrat

 Notwendige Maßnahmen in der Landwirtschaft:

  • derzeitiger durchschnittlicher Gülleeinsatz in Agrargasanlagen liegt bei 10%, er muss auf mindestens 50% gesteigert werden
  • Reduzierung der Ammoniakemissionen, diese Emissionen stammen zu 95 % aus der Landwirtschaft
  • Senkung der Nährstoff-Überschussproduktion
  • Umweltverbände, Kirchen, Entwicklungsorganisationen und Gewerkschaften fordern „Klimaschutz im Agrarsektor“
  • Verzicht der Stickstoff-Düngung bei Backweizen
  • generell Verzicht auf 3. Stickstoff-Düngung bei Getreide (beide Maßnahmen führen zur Einsparung von Energie (Diesel) für die Arbeitsgänge und damit Einsparung von Treibhausgasen)
  • Bodenverdichtung mit hohen Achslasten ist zu vermeiden und die Anzahl an Überfahrten muss erheblich verringert werden, Überfahrten bei Nässe müssen ganz unterbleiben
  • Weidehaltung würde zu einer signifikanten Senkung der Nh³-Emissionen führen

Alle Fakten aus der Studie:

klimaschutz-in-der-landwirtschaft

Die genannte Studie wurde im Auftrag der Bundesregierung erstellt und enthält auch sehr viele Handlungsempfehlungen für die Politik. Leider müssen wir davon ausgehen, dass auch sie nur wieder zur teuren Hochglanzbroschüre ohne folgende Handlungen degradiert wird. Ein gutes Beispiel sind die Empfehlungen für eine neue Düngeverordnung, die in keiner Weise umgesetzt wurden (siehe hierzu auch unsere Stellungnahme unter dem 28.11.2016)

 

29.11.2016

Urteil: Der Europäische Gerichtshof hat den Naturschutzverbänden Recht gegeben:

Umweltschutzorganisationen haben gegenüber Zulassungsbehörden grundsätzlich das Recht auf Information über die Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf die Umwelt. Behörden können diese Auskunft nicht mit dem Verweis auf Betriebsgeheimnisse der Hersteller verweigern. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden.

weiterlesen …..

eu-gh-urteil-pestizide

 

Die ABL zitiert in ihrem neuen Newsletter “Die Zeit”: Wer ist Schmidt? Kaum jemand kennt den Landwirtschaftsminister. Dabei muss Christian Schmidt Probleme lösen, die uns alle angehen. Noch punktet er hauptsächlich durch Sachkenntnis.

Unsere Meinung dazu:

Ob Sachkenntnis bei dem derzeitigen Landwirtschaftminister vorhanden ist, können wir nicht beurteilen, aber seine Rückschlüsse aus dieser “Sachkenntnis”, die sich in seiner Politik offenbaren, sind für uns gelenkt von der Industrie und den landwirtschaftlichen Verbänden und damit falsch!

Das aktuelle Beispiel ist die neue Düngeverordnung, dabei geht es wieder nicht um die Hauptlebensgrundlage “Trinkwasser und dessen Schutz”, sondern um die Bewahrung des “Standortes der Überproduktion von Fleisch für den Export”, um zu volle Güllekeller unter zu großen Mastställen, die geleert werden müssen! Die Folgen für diese falsche Politik zahlen wir Verbraucher über die Wasserkosten und die Natur mit einem rasanten Artenschwund und letztlich auch die Landwirte. Viele haben schon gezahlt, von ehemals 600.000 Betrieben sind schon über 300.000 “tot”.

 

28.11.2016

Seit Jahren reagiert die Bundesregierung auf Mahnungen aus der EU, dass die Maßnahmen zur Einhaltung der EU-Nitrat-RL bei Weitem nicht ausreichen. Und wie das “täglich grüßende Murmeltier” hat die Bundesregierung immer nur auf die kommende, “neue” Düngeverordnung verwiesen. Jetzt ist sie da!!! Und es gibt sogar eine Öffenlichtkeitsbeteiligung!

Wir haben uns um eine Stellungnahme im Rahmen dieser Beteiligung bemüht, aber nach 15 von 130 Seiten frustriert aufgehört. Und das ist unsere Begründung in der unvollständig versandten Stellungnahme:

Leider mussten wir bereits auf Seite 15 feststellen, dass Sie weiterhin eine Höchstaufbringungsmenge für Stickstoff von 170 kg/ha festschreiben wollen. Damit widersprechen Sie den Forderungen der EU und den Forderungen der Wasserversorger.

Daher lohnt es sich für uns nicht, weiter Zeit in eine Stellungnahme zu Ihrem Entwurf der DüngeVO zu investieren. Jetzt können wir noch nur auf das Urteil des Eu-GH hoffen, denn da sind wir uns völlig sicher, dieses Verfahren werden Sie verlieren. Fatal ist dabei nur, dass Sie die dadurch entstehenden Kosten nicht tragen müssen. Denn leider ist das Prinzip Ihrer Politik in allen Punkten: „Gewinne privatisieren und Folgekosten sozialisieren“!

Wir schämen uns für ein Land, dem die Gesundheit und die Lebensgrundlagen unserer Kinder und Enkel völlig egal sind, das seit Jahren nur noch Entscheidungen für die Gewinnmaximierung der Konzerne trifft.

Dabei hätte sich eine Stellungnahme durchaus gelohnt. Zu jeden § in der DüngeVO während dringende Zusatzforderungen notwendig. Hier die gesamte Stellungnahme:

stellungnahme-duengevo

 

27.11.2016

Parkinson ist in Frankreich längst als Berufskrankheit bei Landwirten anerkannt, weil man verstanden hat, dass diese Krankheit durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln entstehen kann. Nur die deutsche Bundesregierung sperrt sich gegen eine solche Entscheidung, sie vertritt eher die Interessen der Agrochemie:

parkinson-berufskrankheit-bei-landwirten

Der Umweltminister von Schleswig-Holstein prüft weiterhin die Einführung einer Steuer auf Pflanzenschutzmittel und hat dazu ein Gutachten erstellen lassen.

Pressemitteilung:

sh-pflanzenschutzsteuer

Hier das Gutachten:

pflanzenschutzsteuer

Auch das Institut für Welternährung in Berlin kommt in seinem Dossier “Zerstört die Landwirtschaft das Klima?” zu dem Schluss, dass der Einsatz von Stickstoff besteuert werden sollte:

kurzinfo-dossier-und-handlungsempfehlungen-zum-klimaschutz-inder-lanswirtschaft

 

26.11.2016

Der Kurswechsel der Landwirtschaft hin zur Nachhaltigkeit

Eine neue Strategie für die Zukunft oder nur ein dreister Betrug am Verbraucher?

Gut hörte er sich an, der Bericht in den Westfälischen Nachrichten zur „Neuausrichtung der Landwirtschaft“. Ein Bisschen klangen die Aussagen der Funktionäre danach, als hätte man sich tatsächlich Gedanken darüber gemacht, welche Folgen die heutige Produktionsweise der Landwirtschaft für Mensch, Natur, Klima und auch die Landwirte hat.

Jetzt liegen die Inhalte diese Pläne vor und wenn die Folgen nicht so dramatisch wären, könnte man über diese „Strategie“ als Realsatire nur lachen.

Die Pläne könnten den Eindruck machen, dass die Funktionäre zumindest verstanden haben, dass die unzähligen Kritiker der letztem Jahre in allen Punkten Recht haben, denn alle strategischen Ziele entsprechen diesen Kritikpunkten, wenn die Umsetzung nicht erst bis 2030 erfolgen sollte!

Was aber an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten ist, ist die Tatsache das es für viele dieser Ziele für 2030 schon heute gesetzlich Vorgaben gibt, d.h. aber nichts anderes, als dassder WLV die Absicht hat bis 2030 einen Weg zu finden, um heute schon geltendes Recht einzuhalten!

Manchmal reibt man sich beim Lesen aber auch nur verwundert die Augen, man kann eigentlich kaum glauben, was man da lesen muss und fragt sich „meinen die das wirklich ernst“? Bis 2025 wollen sie keine trächtigen Kühe mehr schlachten, wollen bis 2030 gesunde Tiere im Stall stehen haben, wollen gesunde Böden haben und wollen wieder 20% der Kühe auf der Weide stehen haben, weil es so schön zur westfälischen Kulturlandschaft passt und gegen den katastrophalen Zustand der Gewässer will der WLV auch etwas tun, bis 2030 will er in allen Gewässern den Grenzwert für Nitrat von 50 mg/l einhalten. Dabei zeigt der WLV, dass er ein sehr kurzes Gedächtnis hat, denn dieser Grenzwert wurde vom ehemaligen CDU/CSU-Umweltminister Horst Seehofer von 20 mg auf 50 mg/l erhöht, weil man schon damals wusste, dass man nicht in der Lage sein wird, den alten Grenzwert einzuhalten. Und das Wasser mit diesem Nitratgehalt die Eutrophierung der Meere vorantreiben wird und damit dem Klima schadet, hat der WLV auch nicht verstanden.

Richtig amüsant wird es aber erst, wenn der kleine WLV der EU und den amerikanischen Großkonzernen wie Monsanto und Co den Kampf ansagt. Der WLV hat, leider viel zu spät, für sich das Thema „Patente auf Pflanzen und Tiere“ entdeckt, will dafür sorgen, dass es bis 2030 keine solchen Patente mehr gibt! Diese Patente sind eine Gefahr für die Welternährung, da muss man dem WLV Recht geben, aber sie sind jetzt geltendes Recht und auf Jahrzehnte geschützt. Wer zu spät kommt, den bestraft eben das Leben und der angesagte Kampf des WLV gegen die Giganten, ist das Papier nicht wehrt auf dem er angekündigt wird.

Wenn Sie die Pläne des WLV kommentiert lesen wollen:

pflanzenbau

tierhaltung

 Unser Leserbrief zu dem angekündigten Kurswechsel in der Landwirtschaft:

lb-wlv-und-nachhaltigkeit

24.11.2016

Das Institut für Welternährung IWE in Berlin hat ein Dossier zur der Frage “Zerstört die Landwirtschaft das Klima” erstellt und Handlungsempfehlungen für Politik und Landwirtschaft erarbeitet:

Ein Fazit: Unser heutiges Ernährungsystem stellt eine Klimalast dar. Verursacher sind die Landwirte durch ihre Produktionsweise und der Verbraucher durch sein Konsumverhalten – zu viel Fleisch – zu viel Milch

Eine Zusammenfassung der Aussagen aus dem Dossier finden sie hier:

kurzinfo-dossier-und-handlungsempfehlungen-zum-klimaschutz-in der-landwirtschaft

und hier das Dossier

dossier-zersto-rt-die-landwirtschaft-das-klima1

Auch die von der Bundesregierung in Auftrag gegebene Studie des Johann-Heinrich von Thünen Institutes kommt zu dem Schluss, dass es an verbindlichen Zielen zum Klimaschutz in der Landwirtschaft mangelt und das diese dringend erarbeitet werden müssen.Die in der Studie erarbeiteten Problem gleich in ihrem Inhalt dem Dossier des IWE, nur das keine konkreten Aussagen zu den folgen der Herstellung und Nutzung des synthetischen Stickstoffes gemacht werden.

Das Umweltbundesamt stellte schon in seiner Untersuchung aus 2008 fest:

 

  • Keines der Umweltziele ist in der Landwirtschaft auch nur annähernd erreicht! Es bedarf um so größerer Anstrengungen, um i.S.v. § 20a GG die Lebensgrundlagen für künftige Generationen zu sichern
  • daraus ergeben sich Folgen für das lokale und globale Klima, für die menschliche Gesundheit, und für die biologische Vielfalt
  • Unbestimmte Rechtsbegriffe führen zu behördlichen Beurteilungs- und Ermessensspielräumen, die oftmals zu Lasten von Allgemeinwohlinteressen gehen

 

Wir produzieren zu viele Verlierer“

Der Fraktionschef der Grünen, Anton Hofreiter, macht die deutsche Agrarpolitik mit ihren Agrarexporten in Drittländer für die Flüchtlingskrise mit verantwortlich…

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/anton-hofreiter-wir-produzieren-zu-viele-verlierer-1.3250245?reduced=true

 

10.11.2016

Veranstaltung zur Kombinationswirkung von Umweltgiften am 9.11. in Emsdetten

Laut Aussage von Frau Prof.Dr. Witte sind Pestizide die einzigen Chemikalien, die in die Umwelt bewusst eingebracht werden, um zu töten!

weiterlesen…..

bericht-zur-veranstaltung

text-kruse-zur-veranstaltung

 

07.11.2016

EU-Kommission verklagt die Bundesrepublik Deutschland wegen der Nichteinhaltung der Nitrat-Richtlinie

Der in der Klageschrift dargestellte zeitiche Ablauf des bisherigen Verfahrens macht vorallem deutlich, wie der Umgang der Bundesregierung mit diesem Thema ist: vertuschen, verzögern, nicht handeln!!!

Klage der EU-Kommission gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen Verletzung von Art. 5 Abs. 5 und 7 in Verbindung mit den Anhängen II und III der Richtlinie 91/676/EWG des Rates vom 12.Dezember 1991 zum Schutz der Gewässer vor Verunreinigungen durch Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen.

Die Richtlinie ist von großer Bedeutung für die Wasserqualität in der Europäischen Union. Sie hat zum Ziel, die durch Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen verursachte oder ausgelöste Gewässerverunreinigung zu verringern und weiteren Gewässerverunreinigung dieser Art vorzubeugen.

Der von der Bundesrepublik 2012 eingereichte Bericht machte deutlich, dass sich die Wasserqualität nicht verbessert hat. Hiermit wird deutlich, dass die Maßnahmen des deutschen Aktionsprogrammes nicht ausreichend sind.

Die Kommission wies die Bundesrepublik bereits 2011 darauf hin, dass das Aktionsprogramm nicht ausreichend ist.

Die Nitratkonzentrationen (Grundwasser) lagen im Berichtszeitraum von 2008-2011 an 50,3% der Messstellen bei 50 mg/l Nitrat und mehr (im Berichtszeitraum 2004-2007 lagen sie bei 50%) !

Oberflächengewässer: die gesamte Deutsche Bucht der Nordsee muss als Eutrophierungsproblemgebiet gesehen werden.

Alle 9 deutschen AWZ (ausschließlich wirtschaftszonen) der Ostsee gefinden sich in einem moderaten bzw. schlechten Eutrophierungszustand, mit unerwünschten Nebenwirkungen wie Algenmassenentwicklungen, Sauerstoffmangel, Fischsterben, Rückgang von Seegraswiesen und Beeinträchtigung bodennahlebender Tiere.

Die Klageschrift:

15543_klage_kom_text

c_543_16

klage-nitrat-gegen-deutschland

 

01.11.2016

 

!!!!!!Aktuell!!!!!!

Wir machen uns Sorgen um die Lebensgrundlagen unserer Kinder und Enkel!

Informationsveranstaltung zum Thema “Kombinationswirkung von Umweltgiften” mit Frau Prof.Dr. Irene Witte von der Universität Oldenburg am 9.11.2016 um 20 Uhr in Stroetmanns Fabrik, Emsdetten.

Nähere Informationen unter dem folgenden Link:

flyer-umweltgifte

 

16.10.2016

Wir haben heute eine Fachaufsichtsbeschwerde beim Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung eingereicht weil, wie wir finden,  die Zulassungen gesundheitsgefährdender Pflanzenschutzmittel nicht mit der notwendigen Sorgfalt durchgeführt werden:

fachaufsichtsbeschwerde-per-post

Zur Erläuterung unserer Beschwerde haben wir den Minister mit entsprechenden Informationen versorgt. Diese können Sie unter den Menüpunkten “Pestizideinsatz in der Landwirtschaft” und “Gewässer im Kreis Steinfurt” nachlesen.

12.10.2016

Aktuelle Informationen zur Wasserqualität im Kreis Steinfurt

an 70 von 112 Messstellen im Kreis Steinfurt wurden 2015 keine Messungen für Pflanzenschutzmittel-Rückstände mehr durchgeführt!

Genaue Informationen finden Sie in der Menüleiste unter dem Punkt “Gewässer im Kreis Steinfurt”

24.09.2016

!!!NDR berichtet über Filmaufnahmen in den Ställen von CDU-Funktionären der landwirtschaftlichen Verbände – grauenhafte Bilder zum Vertoß gegen das Tierschutzgesetz!!!

https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2016/Massive-Tierschutzv-Problem-bei-Bauern-Chefs,tierschutz248.html

Die Tierschutzorganisation ARIWA hat diesen Skandal wieder einmal erfolgreich aufgedeckt.

ariwa-pm

 

schockierende-bilder-aus-schweinestaellen-001

Wieder mal ein Skandal, in den auch der Bauernpräsident Röring verwickelt ist. Ausgerechnet der CDU-Bundestagsabgeordnete, der flammende Reden für das Tierwohl-Label hält!

Unser Leserbrief dazu:

leserbrief-schockierende-bilder-aus-staellen

Leserbrief aus der Borkener Zeitung:

lb-moritz-bilder-aus-schweinestaellen

Bericht der Albert-Schweitzer-Stiftung zu diesem Skandal: Selbst Fachleute sind von den gezeigten Bildern schockiert!

a-bert-schweitzer-stiftung-bilder-aus-schweinestaellen

16.09.2016

Die Tagesschau berichtet über die immer stärkere Belastung der Grundgewässser mit Nitrat:

nitratbelastung-ndr

 

16.09.2016

!!!Am Samstag den 17.09.2016 finden in 7 Städten Großdemonstrationen gegen die Freihandelsabkommen TTIP uns CETA statt!!!

Wehren wir uns gemeinsam:

Gegen den Ausverkauf der Demokratie!

Gegen geplante Absenkungen von Sozial- und Umweltstandarts!

Gegen eine Privatisierung der Wasserversorgung!

Gegen eine Verstärkung der Konzernmacht !  usw.usw.usw.

Informationen zu den Demos finden Sie unter folgenden Links:

Berlin:http://ttip-demo.de/bundesweiter-demo-tag/berlin/
Frankfurt:http://ttip-demo.de/bundesweiter-demo-tag/frankfurtmain/
Hamburg:http://ttip-demo.de/bundesweiter-demo-tag/hamburg/
Köln:http://ttip-demo.de/bundesweiter-demo-tag/koeln/
Leipzig:http://ttip-demo.de/bundesweiter-demo-tag/leipzig/
München:http://ttip-demo.de/bundesweiter-demo-tag/muenchen/
Stuttgart: http://ttip-demo.de/bundesweiter-demo-tag/stuttgart/

Informationen zur Anreise:

http://ttip-demo.de/anreise/

Falls Sie nicht an den Demos teilnehmen können, schließen Sie sich den Forderungen der Menschen in ganz Europa an und unterzeichnen Sie den Aufruf:

www.mehr-demokratie.de/aufruf_nein-zu-ceta.html

15.09.2016

!!! Der Chemiegigant Bayer kauft den Saatgut- und Pestizidgiganten Monsanto!!!

Und damit entsteht ein Megakonzern, der die Welternährung dominieren wird! Aber wie?

- Mit gentechnisch verändertem Saatgut, dass die Bauern in eine unkalkulierbare Abhängigkeit stürzen wird!

- Mit daraus resulierenden gentechnisch veränderten Lebensmitteln, deren gesundheitliches Risiko vielleicht das Problem der Überbevölkerung lösen wird, aber nicht dazu führen wird, dass auch nur ein Mensch auf dieser Welt weniger Hunger hat!

- Mit einem Angebot an Pestiziden, dass die Krebsraten in die Höhe treiben wird! Schon jetzt stehen viele, der von Bayer vertriebenen Pestizide unter dem Verdacht krebserregend zu sein. Gleichzeitig verdient der Konzern sicher Milliarden am Verkauf von Krebsmedikamenten! Und keiner ist weit und breit in Sicht, der diesem Tun Einhalt gebieten will!

weiterlesen….

ein-schwarzer-tag-fuer-die-welternaehrung

pm-martin-haeusling-mdep

 

Die Menschen in der EU und die EU selber müssen diesen Deal stoppen:

!!!Unterzeichnen Sie die Petition unter folgendem Link:

http://www.cbgnetwork.org/6731.html

 

12.09.2015

!!!Deutsche Agrarkonzerne profitieren von Entwicklungshilfe!!!

weiterlesen…

deutsch-agrarkonzerne-profitieren-von-entwicklungshilfe

11.09.2016

!Immer mehr Flächen für das Überangebot an Lebensmittelns in Europa werden außerhalb dieses Kontinents genutzt!

In Deutschland landen aktuell mehr als 50% dieser so erzeugten Lebensmittel in der Mülltonne.

weiterlesen….

neue-studie-zur-aussereruopaeischen-landnutzung

Es regt sich Widerstand:

lettland

 

11.09.2016

Ernährungsindustrie und die mit ihr eng verbandelte Bauernverbandsspitze propagieren eine „Weltmarkt“-Ideologie, wonach die Zukunft der deutschen Landwirtschaft auf den Weltmärkten liege.

Doch was passiert wirklich?

weiterlesen….

die-strategie-der-drittlands-exporte

 

09.09.2016

Glyphosat hemmt die Mangan-Versorgung beim Menschen.

weiterlesen….

glyphosat-hemmt-mangan-versorgung-beim-menschen

 

02.09.2016

Der neue kritische Agrarbericht 2016 stellt viele Fakten zum Thema Landwirtschaft dar:

http://www.kritischer-agrarbericht.de/2016.357.0.html

Wir haben einige aus unserer Sicht besonders wichtige Kapitel zusammengefaßt:

Kritischer Agrarbericht Fakten

 

30.08.2016

Derzeit werden Anzeigen für zahlreiche Pflanzenschutzmittel in der top agrar geschaltet. Da wir davon ausgehen müssen, dass sich das für die Firmen lohnt, müssen wir wohl auch davon ausgehen, dass gerade diese PSM oft in der Landwirtsschaft eingesetzt werden. Aus den Datenblättern des Bundesamtes für Verbaucherschutz und Lebensmittelsicherheit geht zu diesen PSM klar hervor, dass alle als umweltgefährlich und gesundheitsschädlich bezeichnet werden, dass sie nicht ins Wasser gelangen dürfen, weil sie dauerhafte Schäden verursachen, dass sie giftig bis sehr giftig sind für Wasserorganismen, Fisch und Fischnährtiere und z.T. hohe gesundheitliche Risken zeigen: Verdacht auf krebserregende Wirkung, Schädigung des Kindes im Mutterleib, ernsthaft Augenschäden, auslösen von Allergien usw.

Die wichtigsten Aussagen haben wir für Sie zusammengefaßt:

Werbeanzeigen in der top agrar

Wir fragen uns zum wiederholten Mal: Kennen die Anwender diese Aussagen? Wissen sie eigentlich, was sie da tun?

22.08.2016

Wir haben die Landräte und Mandatsträger im Münsterland angeschrieben und an ihre Verantwortung gegenüber den Menschen und deren Lebensgrundlagen appelliert:

An die Landräte des Münsterlandes

nachrichtlich: an die FraktionssprecherInnen der Kreistage und des Rates der Stadt Münster

 Vergessene Fürsorgepflicht gewählter Volksvertreter

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie besetzen über die Ergebnisse der letzten Kommunalwahlen Ämter, die es Ihnen ermöglichen gestalterisch in die Entwicklung der Münsterlandkreise einzugreifen. Der neue Regionalplan gibt Ihnen auch über zu erstellende Landschaftspläne zumindest in Teilen die Möglichkeit, die umweltschädigende Auswirkung des Landwirtschaftssektors einzudämmen, die aktuell weitestgehend in industrieller und Ressourcen zerstörender Form geführte Landwirtschaft wieder in eine nachhaltig betriebene Wirtschaftsweise zu führen. So hätten Sie nicht nur einen Beitrag zum Erhalt der Lebensgrundlagen der Bevölkerung und deren Gesundheit geleistet, sondern vielleicht auch dem dramatischen Höfesterben etwas entgegen gesetzt.

weiterlesen:

Anschreiben Landräte und Fraktionssprecher

Zur Information der  Mandatsträger haben wir dem Anscheiben folgende Information beigefügt:

Umweltschäden durch landwirtschaftlich Aktivitäten 2016

18.08.2016

Die Menschheit ist nur noch getrieben von der Profitgier! Nicht einmal 5% der Tiefsee sind bisher überhaupt erforscht, da will man schon anfangen, sie zu zerstören:

Ein kanadisches Bergbauunternehmen hat die Lizenz für eine irrsinnige Idee, die zu einer massiven Naturkatastrophe führen könnte: die erste Tiefseemine der Welt.

Wir alle wissen, dass Bergwerke Ökosysteme an Land vergiften können. Man stelle sich also vor, was passiert, wenn Unternehmen fernab jeglicher Kontrollen im Meeresgrund nach Mineralien graben dürfen. Das hat unseren geplagten Meeren gerade noch gefehlt!

Aber es gibt auch gute Neuigkeiten: Das Unternehmen steckt in Finanzierungsnot. Überfluten wir das Projekt also mit einer Welle des Widerstands, damit potentielle Investoren davor zurückschrecken und diese Umweltbedrohung schnell ein Ende nimmt. Unterzeichnen Sie die Petition — sie wird publik gemacht und allen potentiellen Investoren gesendet!

Schon über 720.000 Menschen auf der ganzen Welt haben diese Petition unterschrieben und seküdlich werden es mehr. Unterstützend Sie mit Ihrer Unterschrift diese Aktion:

https://secure.avaaz.org/de/png_nautilus_sust/?copy

 

14.08.2016

!!!Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (abl) appelliert in einer Pressemitteilung an die Landwirte, bei der bevorstehnden Feldbearbeitung die Grenzen der Wegeseitenränder und Feldraine unbedingt zu beachten oder wieder herzustellen!!!

PM abl Feldraine

Wir als BI können uns diesem Appell nur anschließen!

Unsere Forderung an die Landwirte: Bearbeiten Sie nur die Flächen, die ihnen auch wirklich gehören!

Unser Appell an die Gemeinden: Folgen Sie dem Beispiel der Gemeinde Großenkneten und holen Sie sich Ihr Eigentum von den Landwirten zurück! Für den Natur- und Artenschutz und gegen eine weitere Abnahme der Biodiversität!

http://www.kreiszeitung.de/lokales/oldenburg/grossenkneten-ort61344/landesbehoerde-holt-sich-seitenstreifen-zurueck-6646823.html

12.08.2016

abgeordnetenwatch hat heute die erwarteten Nebeneinkünfte der Bundestagsageordneten veröffentlicht

Der „Gewinner“ ist die CDU/CSU und in NRW der Bauernpräsident Johannes Röring. 1,3 Mio.€ hat er minimal in dieser Legislatur verdient, maximal können es aber auch 2,6 Mio.€ bis jetzt gewesen sein.

Das mag den Landwirten imponieren, dass einer der ihren so viel Geld verdient. Aber sie sollten dabei bedenken, dass er einen Teil dieses Geldes für Aufsichtsratsposten in der Agrochemie, in der Futtermittelindustrie bzw. bei den Zuckerhersteller  bekommt. Und das Aktiengesetz in Deutschland gibt ganz klar vor, dass er dann nur Entscheidungen für das Unternehmen und dessen Gewinnmaximierung treffen darf . Wie er sich da noch für die bäuerlichen Betriebe und deren Belange wirklich einsetzen will, ist sehr zweifelhaft! Er gehört selber mit seinem Betrieb zu den Großen und vertritt auch nur die Politik für die Großen!

Interessant in diesem Zusammenhang ist die Äußerung des Landtagsabgeordneten Große Macke aus Niedersachsen. Große Macke gehört ebenfalls zu den Großen, hat einen Legehennenbetrieb mit 10.000 Tieren und ist beteiligt an mehreren anderen Betrieben. Aus einem Bericht der Trierischen Volksfreundes geht hervor, dass er auf die Frage von einem Journalisten nach seinen Nebeneinkünften geantwortet hat „noch keine, dafür bin ich noch nicht lange genug im Landtag“!

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/mosel/aktuell/Heute-in-der-Mosel-Zeitung-Laecheln-ist-die-beste-Geschaeftsgrundlage;art671,625500

Der “Gesamtgewinner” der Bundestagsabgeordneten ist ebenfalls von der CDU/CSU:

Philipp Graf Lerchenfeld, Bundestagsabgeordneter der CDU/CSU für Regensburg wird vom Bundestag als der Abgeordnete mit den meisten Nebeneinkünften aufgeführt. Der „Landwirt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater“ ist laut Bundestagsverwaltung u.a. „Inhaber eines landwirtschaftlichen Gutsbetriebs; seit 1982 Steuerberater; seit 1984 Wirtschaftsprüfer; 1989 bis 2003 Niederlassungsleiter der Bayerischen Treuhandgesellschaft AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft Regensburg; Mitglied des Aufsichtsrates der Krones AG, Neutraubling. Mitglied im Beirat des Verbandes der Bayerischen Grundbesitzer; Vorsitzender der Bezirksgruppe Oberpfalz der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw)… Entgeltliche Tätigkeiten neben dem Mandat u.a.: Bayernwerk AG, Regensburg; Baywa AG; BTZ Bayerische Trockenzwiebel GmbH, Alteglofsheim; Four-Pack GmbH, Oldenburg; Südstärke GmbH, Schrobenhausen; Südzucker AG, Mannheim; The Lorenz Bahlsen Snack-World GmbH & Co KG, Germany, Neunburg v. W….  Insgesamt soll Lerchenfeld nach einer Aufstellung der Transparenzorganisation abgeordnetenwatch.de seit Beginn der Legislaturperiode mindestens 1.729.500 Euro nebenher verdient haben.

nebeneinkuenfte bis 2016

Hier die Nebeneinkünfte der Bundestagsabgeordneten aus NRW:

Nebeneinkünfte CDU NRW

Nebeneinkünfte SPD NRW

Nebeneinkünfte Grüne NRW

Nebeneinkünfte DieLinke NRW

 

09.08.2016

Neues Bienengift: Kommt jetzt Sulfoxaflor?

Dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) liegen mindestens drei Anträge auf Zulassung von Pestiziden mit dem Wirkstoff Sulfoxaflor vor. Das Insektizid gilt als Gefahr für Honigbienen und die Artenvielfalt. In einem offenen Brief fordern wir deshalb die zuständigen Bundesministerien auf, diese Mittel nicht zuzulassen.

weiterlesen:

Neues Bienengift

Anfrage der Grünen an die Bundesregierung zu Sulfoxaflor und die Beantwortung in der Bundesdrucksache vom 7.3.2016:

Fragen der Grünen an die Bundesregierung zu Sulfoxaflor

Das Umweltinstitut München hat die Minister Hendricks und Schmidt angeschrieben:

20160726_offener_Brief_Sulfoxaflor_Hendricks_PDF

20160726_offener_Brief_Sulfoxaflor_Schmidt_PDF

und dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit Fragen gestellt:

20160726_Brief_an_BVL_wegen_Sulfoxaflor_BVL

US-Gericht hat den Wirkstoff verboten!

https://deutsch.rt.com/32080/gesellschaft/us-gericht-verbietet-einsatz-von-bienenkiller-isektizid-in-der-eu-ist-der-giftststoff-weiterhin-zugelassen/

 

07.08.2016

Unsere Gesundheit geht vor: Hormonelle Schadstoffe stoppen!

Mit-mach-Aktion des Umweltinstitutes München

Hormonelle Schadstoffe sind eine Gefahr für unsere Gesundheit und die unserer Kinder. Doch ein neuer Vorschlag der EU-Kommission droht den Schutz vor diesen Chemikalien zu untergraben. Er setzt die Hürden für die Identifizierung der Hormongifte so hoch, dass kaum ein Stoff verboten werden dürfte.

Um ihren skandalösen Vorschlag durchzusetzen, braucht die Kommission die Zustimmung der EU-Mitgliedstaaten. Schreiben Sie deshalb jetzt an die zuständigen Bundesminister Schmidt und Hendricks. Sie müssen den Vorschlag der Kommission kippen und für einen effektiven Schutz vor hormonellen Schadstoffen sorgen!

https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/hormongifte-stoppen.html

06.08.2016

Bericht in der WN über die stark angestiegende Pestizid-Belastung im Haltener Stausee:

350.000 € mussten in nur einem Monat für Aktivkohle zusätzlich investiert werden, um die Belastungen durch Pesitzid-Rückstände aus der Landwirtschaft aus dem Wasser heraus zu filtern. Kosten, die der Verbraucher tragen muss und nicht die Verursacher. Vorallem zwei Wirkstoffe aus Pflanzenschutzmitteln, die im Maisanbau eingesetzt werden, wurden im Wasser nachgewiesen: Dimethenamid und Terbuthylazin

Mit diesen Wirkstoffen gibt es laut Bundesamt für Verbracherschutz und Lebensmittelsicherheit 17 zugelassene “Pflanzenschutzmittel”. Alleine 12 davon enthalten in dem Wirkstoff Terbuthylazin den seit ca 20 Jahren verbotenen Stoff Atrazin. Zusätzlich finden sich in den Datenblättern erschreckende Aussagen zu den Spritzmitteln: alle werden als umweltgefährlich bezeichnet, alle dürfen nicht ins Wasser gelangen, da sie dauerhafte Schäden verursachen, alle sind sehr giftig für Wasserorganismen, Fisch, Fischnährtiere und höhere Wasserpflanzen. Aber auch Aussagen wie: können das Kind im Mutterleib schädigen, wahrscheinlich krebserregend, können bei längerer Exposition Organe schäden und schwere Gesundheitsschäden hervorrufen, können Allergien auslösen oder die Fläche darf nach der Aufbringung auch 48 Stunden später nur mit Schutzkleidung betreten werden!

Hier finden Sie die Zusammenfassung der Aussagen zu allen 17 Pflanzenschutzmitteln:

Wirkstoff Dimethenamid

Wirkstoff Terbuthylazin

Tabelle zu den Aussagen Dimethenamid

Tabelle zu den Aussagen Terbuthylazin

Man muss sich ernsthaft fragen: Wissen die Landwirte überhaupt noch, was sie da tun?

Weiterlesen unter dem Menü-Punkt Pestizid-Einsatz in der Landwirtschaft:

04.08.2016

!!!Die Zeit der Vorerntebehandlung (Sikkation) mit Glyphosat hat wieder begonnen. Mehr dazu finden sie auf dieser Homepage unter dem Menü-Punkt “Pestizid-Einsatz in der Landwirtschaft!!!

 

!!!Die Universität Göttingen hat eine Dissertation veröffentlicht. In dieser Arbeit hat sich eine Wissenschaftlerin mit dem Tierwohl-Niveau in der Schweinemast beschäftigt. Die erschreckenden Fakten finden Sie auf dieser Homepage unter dem Menü-Punkt “Tierschutz in Mastanlagen!!!

 

02.08.2016

Das ist Massentierhaltung in Echtzeit:

https://www.calobro.de/massentierhaltung

!!!Und der Kreis Steinfurt tut es schon wieder, er will einen 4.000der Ferkelstall genehmigen. Dabei hat er selber in einer Pressemitteilung angekündigt: Die Belastungsgrenzen sind erreicht, es kann keine Erhöhung der Tierzahlen mehr geben!

Wir meinen die Belastungsgrenzen sind längst überschritten!

Unser Leserbrief dazu:

Leserbrief Stallgenehmigung in Mettingen

Informationen zur Gentechnik von testbiotech dem Insitut für unahängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie:

!!!EU wirft Vorsorgeprinzp über Bord und läßt Import von Gen-Soja zu!!!

Meldung und Aktion von testbiotech

Emailaktion dazu unter folgendem Link:

www.testbiotech.org/aktion_vorsorgeprinzip

 

31.07.2016

Die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern haben eine Studie zur Zukunftsfähigkeit der Landwirtschaft in Auftrag gegeben. Prof.Dr. Klüter hat in eindrucksvoller Weise zusammengefaßt, was Landwirtschaft heute bedeutet und wie sie in der Zukunft aussehen sollte, damit die bäuerlichen Betriebe weiterhin eine Existenzgrundlage bekommen und die Lebensgrundlagen und die Gesundheit der Menschen geschützt werden. Da es sich sowohl in Mecklenburg-Vorpommern als auch im Münsterland um s.g. Veredelungsregionen mit Intensivlandwirtschaft handelt, könnten die aus der Studie resultierenden Thesen auch auf unsere Region übertragen werden.

Besonders gravierend ist dabei die Tatsache, dass die Studie zumindest einmal für Mecklenburg-Vorpommern beschreibt, wie hoch die finanziellen Schäden für das Bundesland durch die agrarindustrielle Landwirtschaft sind:

Mindestens 250 Mio.€ betragen die Kosten für agrarindustrielle Produktion, durch die Verdrängung von kleinen und mittleren Betrieben, durch Preisdumping und Bodenspekulationen. Wobei in dieser Summe die Gesundheitskosten für Schäden durch multiresistente Keime, erhöhte Tierseuchengefahr, Verunreinigung von Böden und Gewässern durch den übermässigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Dünger noch gar nicht enthalten sind.

Ähnlich hohe Kosten würden sich bei einer Untersuchung des Münsterlandes oder ganz NRW sicher auch ergeben.

20160719_Klueter-Studie_Die_Landwirtschaft_in__MV_Thesen

Link zur Studie:

http://gruene-fraktion-mv.de/userspace/MV/ltf_mv/Dokumente/Publikationen/160621_Langfassung_Studie_Landwirtschaft_in__MV.pdf

Link zur Zusammenfassung der Studie:

http://gruene-fraktion-mv.de/userspace/MV/ltf_mv/Dokumente/Publikationen/160720_Studie_Zusammenfassung_Landwirtschaft_in__MV.pdf

 

27.06.2016

Bild 1

So sieht der Ladberger Mühlenbach nach den Unwettern aus – braunes Wasser, voller Schwebteilchen. Vielleicht ist das die Begründung: Ein großer Teil der Nährstoffe gelangt über Abschwemmung oder Erosion von Bodenpartikeln von landwirtschaftlich genutzten Äckern und Wiesen in die Gewässer. Das betrifft vor allem Einträge von Phosphat. Grundwasser wird in erster Linie durch die Auswaschung von Nitrat aus stickstoffhaltigen Düngemitteln gefährdet. Gewässer werden zudem belastet,wenn Landwirte Geräte, mit denen sie Dünger, Gülle oder Jauche ausbringen, auf Hofflächen waschen, wenn tierpathogene Krankheitserreger und Tierarzneimittel von mit Gülle und Jauche gedüngten Flächen abgeschwemmt werden sowie wenn Ammoniakgase aus der Viehhaltung und der Gülleausbringung mit dem Regen auf die Böden niederschlagen. Und was ist mit den aufgebrachten Pestiziden? Finden sich die Rückstände jetzt auch verstärkt in den Fließgewässern wieder?

 

Nähere Informationen zu diessem Thema finden Sie unter dem Menüpunkt “Pestizideinsatz in de Landwirtschaft.

 

26.06.2016

!!!Stolz meldet der Industrieverband Agrar 2015 , dass der Inlandsabsatz für Dünge- und Pflanzenschutzmittel den Umsatz antreibt. In beiden Sparten ist eine Steigerung zu verzeichnen und dass, obwohl die landwirtschaftliche Fläche in den Jahren 2013-2014 alleine um 172.000 ha zurückgegangen ist:

Der Düngemittelmarkt 2014_JPK_120515

Der Pflanzenschutzmarkt 2014-15_JPK_120515

Einsatz Pflanzenschutzmittel 2014

Leider sind die veröffentlichten Zahlen zu den Umsätzen von Pflanzenschutzmitteln des Bundesumweltamtes nicht aktuell, sie sind aus dem Jahr 2014.

 

Die Deutschen und die Natur

Die aktuelle Naturbewußtseinsstudie des Bundesamts für Naturschutz zeigt: Für die Mehrheit der Deutschen gehört die Natur zu einem guten Leben.

http://www.bmub.bund.de/fileadmin/Daten_BMU/Pools/Broschueren/naturbewusstseinsstudie_2015_bf.pdf

76% der Bevölkerung sind gegen den Einsatz von Genpflanzen

66% der Bevölkerung sind der Meinung, dass der Einsatz von PSM der Gesundheit und der biologischen Vielfalt schadet

84% befürworten den Ausbau der biologischen Landwirtschaft

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/impuls/mehr-als-ein-sehnsuchtsort-die-deutschen-und-die-natur/-/id=1853902/did=17384680/nid=1853902/1wij6xa/index.html

 

22.06.2016

!!!Aktion Umweltinstitut München gegen Fracking!!!

Über ein Jahr lag das umstrittene Fracking-Gesetzespaket auf Eis, nun soll es im Schatten von EM und Brexit-Entscheidung im Eilverfahren durch den Bundestag gepeitscht werden! Mit nur drei Tagen Vorlauf hat die Bundesregierung den Termin für die Abstimmung nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt. Schon am Freitag soll über das Gesetz abgestimmt werden.

Kommt das Gesetz, kann es mit Tight Gas-Fracking auf einem Großteil des Bundesgebiets ab sofort weitergehen. Auch der kommerzielle Einsatz von Fracking für die Schiefergasförderung nach 2021 soll durch Probebohrungen vorbereitet werden. Nicht einmal Natura2000-Gebiete sind vor Fracking sicher.

Dagegen wehren wir uns mit einer Eilaktion: Schreiben Sie jethre Abgeordneten an und stellen Sie klar, dass Sie ihnen auch in Zeiten von Fußball-EM und Brexit auf die Finger schauen.

Fracking muss vollständig verboten werden!

https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/endspurt-fracking.html

18.06.2016

Die Landwirtschaft ist der Feinstaubproduzent Nr. 1 in Deutschland

http://www1.wdr.de/fernsehen/quarks/feinstaub-landwirtschaft-100.html

 

Bericht in der Süddeutschen Zeitung: Fleisch frisst Regenwald:

Ein Hamburger mit Pommes und Salat vernichtet mehr als drei Quadratmeter Regenwald. Ohne es zu merken, tragen auch deutsche Verbraucher zum Raubbau in Südamerika bei – genau wie ihre Hunde und Katzen.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/raubbau-am-regenwald-fleisch-frisst-land-1.1161723

Anton Hofreiter: “In Brasilien zeigen sich die Auswirkungen unserer Tiermast”

Deutschland ist der drittgrößte Schweinefleischproduzent der Welt. Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender der Grünen, fordert in seinem Buch “Fleischfabrik Deutschland” eine Agrarwende. Im DW-Interview erklärt er, wieso.

http://www.dw.com/de/anton-hofreiter-in-brasilien-zeigen-sich-die-auswirkungen-unserer-tiermast/a-19322490

17.06.2016

Die Saargutfirmen knebeln die Landwirte.

Bitteres Jubiläum: 50 Jahre Vielfalts-Verlust durch EU-Saatgutrichtlinie:

Presseinformation_Bitteres Jubiläum für die Sortenvielfalt_50_Jahre_EU-Saatgutgesetzgebung_2016-06-14

16.06.2016

Wege aus der Milchkrise?

Mal wieder soll die Allgemeinheit für die Fehlentscheidung der Politik, die Milchquote aufzuheben, bezahlen. Zunächst einmal 100 Millionen, die aber die Milchviehhalter nicht retten werden. Der ehemalige Landesgeschäftsführer der AbL Rheinland-Pfalz hat nach Insiderkontakten seine Befürchtungen zusammengefaßt. Es fällt nicht besonders schwer, dem Bundeslandwirtschaftminister ein solches Vorgehen zuzutrauen:

Milchkrise

11.06.2016

Bericht im WDR: Die Landwirtschaft ist Feinstaubquelle Nr. 1 in Deutschland

http://www1.wdr.de/fernsehen/quarks/feinstaub-landwirtschaft-100.html

Bericht im WDR über eine Bürgerinitiative in der Eifel, die sich gegen Gülleimporte aus den Niederlanden und gegen den Bau eines Güllelagers (Güllesees) wehrt:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/tag-sieben/video-uns-stinkts—die-mistrevolte-100.html

 

Bericht im WDR über PCB:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/koennes-kaempft/video-koennes-kaempft—pcb–das-gift-in-der-nachbarschaft-100.html

 

01.06.2016

NatureAlert – Deine Stimme für die Natur

Europas Natur war noch nie so bedroht. Die EU-Kommission und ihr Präsident Jean-Claude Juncker planen, die Naturschutzgesetze für die Industrie aufzuweichen. Damit stehen die europaweiten Naturschutzerfolge der letzten 20 Jahre auf dem Spiel! Bedrohte Arten wie Luchs, Kegelrobbe und Braunbär wären schutzlos und über 27.000 Schutzgebiete wären gefährdet.

http://www.wwf.de/naturealert/?nl=1&newsletter=Kampagnennewsletter/Alle/2016/05/31/NatureAlert/Sound/265496&utm_source=Kampagnennewsletter&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=NatureAlert

31.05.2016

!!!Aktion von oxfam!!!

Lidl lohnt sich – aber für wen?

Lidl zählt zu den vier Supermarktgiganten in Deutschland. Doch in puncto Verantwortung beim Anbau von Bananen und Ananas hat Lidl großen Nachholbedarf.

So gut ist Obst bei Lidl wirklich

Lidl behauptet, alle Bananen und Ananas in seiner Obstabteilung seien „nachhaltig“. Doch der Alltag auf den Plantagen sieht oft anders aus:

  • Plantagenarbeiter/innen und ihre Familien sind giftigen Pestiziden schutzlos ausgeliefert. Sie leiden unter Atemwegsbeschwerden, Übelkeit und Schwindel.
  • Das Einkommen von Kleinbäuerinnen und Arbeitern ist so gering, dass sich Familien z.B. Arztbesuche nicht leisten können.
  • Plantagenarbeiter/innen, die sich in Gewerkschaften organisieren, werden häufig diskriminiert und sogar entlassen.
  • Durch den Einsatz chemischer Substanzen leiden Böden und Wasserqualität. Monokulturen und Pestizide zerstören die biologische Vielfalt.

https://www.oxfam.de/mitmachen/aktionen/fitfuerfair?pk_campaign=2016-05-31-ox-nl-fff&pk_kwd=button-&utm_wec=11457

 

28.05.2016

!!!EU-Kommission will Glyphosat gegen den Willen von Millionen Menschen und mehrerer EU-Staaten doch weiter auf dem Markt halten!!!

Emailaktion des BUND gegen dieses Vorgehen:

BUND Glyphosat

www.bund.net/gegen-glyphosat.

 

!!!Der Bundeslandwirtschaftsminister will das Verbot von Neonicotinoiden aufweichen!!!

Das Umweltinstitut München wehr sich mit einer Emailaktion gegen dieses Vorgehen – bitte unterschreibe

!!!Stoppt das Bienengift!!!

https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/stoppt-das-bienengift.html

 

!!!Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat ein für uns unverständliches Urteil gefällt und damit das millionenfache Kükentöten weiter erlaubt. Die Tierschutzorganisation peta hat eine Petition dagegen ins Netz gestellt!!!

Kükentötung jetzt stoppen- bitte unterschreiben

http://www.peta.de/kuekentoetung-stoppen#.V0lhxeTIeyp

26.05.2016

Meldungen aus den Newsletter des Umweltinstitutes in München:

 

!!!Monsantos bester Freund: Agrarminister Schmidt (CSU)!!!

Am 30. Juni läuft die aktuelle Zulassung für Glyphosat aus. Die Wiederzulassung  ist mehr als fraglich – das ist spätestens seit heute klar. Doch noch ist es zu früh für Jubel, denn hinter den Kulissen werden Agrarkonzerne wie Monsanto weiter mächtig Druck machen, um eine erneute Genehmigung für Glyphosat zu erhalten.

Ihr treuester Fan und Unterstützer: Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt von der CSU. Er hat heute bereits über die Medien angekündigt, alles tun zu wollen, um den Koalitionspartner SPD doch noch für eine deutsche Zustimmung zur Wiederzulassung zu gewinnen. Auch das Kanzleramt hat Schmidt bereits eingeschaltet, da er sich bisher nicht gegen Umweltministerin Hendricks (SPD) durchsetzen konnte.

 

!!!Bundesregierung will Klagerechte für Konzerne ausweiten!!!

“Investitionsschutz” ist ein System von Sonderrechten, die international agierende Konzerne vor privaten Schiedsgerichten einklagen können. Hinter verschlossenen Türen schlagen die Regierungen von Deutschland, Österreich, Frankreich, Finnland und den Niederlanden eine massive Ausweitung des Systems vor.

Seit der Debatte um TTIP und einiger spektakulärer Klagen wie der von Vattenfall gegen den Atomausstieg, ist das System vielen Bürgerinnen und Bürgern bekannt. Eigentlich steht es in ganz Europa unter Druck und kaum einE PolitikerIn möchte sich öffentlich für die Schiedsgerichte aussprechen. Gerade in den genannten Staaten ist die Bevölkerung besonders kritisch. Dass sich unsere Regierungen hinter dem Rücken der BürgerInnen für eine Ausweitung des Systems aussprechen, ist ein Skandal.

Weitere Informationen unter:

http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/bundesregierung-will-klagerechte-fuer-konzerne-ausweiten.html

 

Aktuelle Meldung von foodwatch:

!!!Wie gefährlich ist Zucker!!!

Wussten Sie zum Beispiel, dass Erwachsene, die ein bis zwei Dosen Cola oder Limo pro Tag trinken, ein 26 Prozent höheres Risiko haben, an Diabetes Typ 2 zu erkranken?! Oder dass bei Kindern schon ein einziges zusätzliches Zuckergetränk am Tag das Risiko für Fettleibigkeit um 60 Prozent erhöht?!

Das will die Zuckerlobby am liebsten unter den Teppich kehren. Unser neues Video gefällt den Damen und Herren in den Konzernetagen von Coca-Cola und Co. daher wohl ganz bestimmt nicht… Schauen Sie also JETZT rein! Wir wollen endlich eine Debatte über das wahre Ausmaß der Gesundheitsrisiken von Zuckergetränken anstoßen. Helfen Sie uns dabei – teilen Sie jetzt das Video mit möglichst vielen Freunden, Kollegen oder Familienmitgliedern!

Video: 6 bittere Fakten über Cola und Co

 https://www.youtube.com/watch?v=LL5aiYnnOYI&feature=youtu.be

 

25.05.2016

Bericht in der WN zu einem Gespräch mit Prof.Dr. R.Wittig, Präsident der Akademie für ökologische Landesforschung in Münster:

Ökologe Prof.Dr. Wittig warnt: Unverwechselbare Landschaft ist in Gefahr

Prof.Dr.R.Wittig

25.05.2016

Bayer: Stoppen Sie die Übernahme von Monsanto!

Bayer will Monsanto übernehmen. Das klingt wie ein Albtraum. Bienenkiller-Chemie, genmanipuliertes Saatgut und Unkrautvertilger, die wahrscheinlich krebserregend sind – alles aus einer Hand, vertrieben von einem globalen Megakonzern mit quasi Monopolstellung.

https://actions.sumofus.org/a/bayer-stoppen-sie-die-uebernahme-von-monsanto/?source=taf

 

23.05.2016

!!!Glyphosat auch in Wein und Traubensaft gefunden!!!

https://www.greenpeace.de/themen/landwirtschaft/pestizide/aller-munde

22.05.2016

!!!Keine Mehrheit für Glyphosat in Brüssel!!!

heute gibt es Grund zu feiern! Zum zweiten Mal hat die EU-Kommission nicht genügend Stimmen für eine Glyphosat-Wiederzulassung zusammenbekommen. Das ist ein riesiger Erfolg, auf den wir alle sehr stolz sein können.
Nachdem eine Probeabstimmung heute in Brüssel keine Mehrheit für Glyphosat erbracht hat, hat die EU-Kommission die Entscheidung vertagt. Sieben Länder – darunter Deutschland (!) – hatten sich enthalten. Frankreich und Italien stimmten dagegen.

Mehr Informationen unter:

BUND keine Mehrheit in Brüssel für Glyphosat

12.05.2016

Vor wenigen Minuten hat Umweltministerin Barbara Hendricks in einem Videostatement auf Twitter und Facebook verkündet: Alle SPD-geführten Ministerien werden der Wiederzulassung von Glyphosat nicht zustimmen:

 

“Solange wir nicht zweifelsfrei wissen, ob Glyphosat für die Gesundheit unbedenklich ist, sollten wir diese Chemikalie auch nicht zulassen. Deshalb werden die SPD-geführten Ministerien der Verlängerung der Zulassung von Glyphosat nicht zustimmen.” (Barbara Hendricks, 12.05.2016)

 

Wir hoffen als BI, dass die SPD einmal bei einer gemachten Aussage bleibt und eine Entscheidung gegen gesundheitliche Risiken für die Bevölkerung fällt und nicht wie fast immer den “Wendehals” in Richtung Industrie dreht!

11.05.2016

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen  (SRU) stellt in seinem Gutchten fest: Die Agrarpolitik der Bundesregierung ist mangelhaft! Die Regierung bremst damit auch ökologische Reformen in der EU aus. Während die Bundesregierung in Sachen Umweltschutz eine Vorreiterrolle in der EU einnimmt, sei die gesamte Agrarpolitik nur ein Negativbeispiel für Deutschlands Umweltbilanz. Es fehlt ein breiter Konsenz für eine umweltgerechte und zukunftsfähige Landwirtschaft:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/regierungsberater-ruegen-deutsche-agrarpolitik-a-1091532.html

http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-SRU-Gutachten-Note-Mangelhaft-fuer-deutsche-Agrarpolitik-3302048.html

05.05.2016

Vorbildhaft wird sich Frankreich gegen die weitere Zulassung von Glyphosat entscheiden:

Wie Gesundheits- und Naturschutz funktioniert, hat uns Anfang der Woche Frankreich gezeigt. Die fränzösische Umweltministerin, Ségolène Royal, verkündete auf Twitter:

In Verantwortung für die kommenden Generationen bestätige ich, dass Frankreich am 18. Mai gegen die Wiederzulassung von krebserregendem Glyphosat stimmen wird“.

Wir erwarten nun von der Bundesregierung, dass sie dem Beispiel Frankreichs folgt und sich dem Druck der Chemiegiganten widersetzt!

 

05.05.2016

Bericht zeit online: Tierversuche: geboren, um sinnlos zu sterben!

Hundertausende Tierversuche könnten vermieden werden.

Zeitonline Tierversuche

05.05.2016

Max-Planck-Institut zur Feinstaubbelastung:

Jedes Jahr sterben weltweit 3,3 Millionen Menschen vorzeitig an den Folgen von Luftverschmutzung.

In Europa, Russland, der Türkei, Japan und im Osten der USA ist die Landwirtschaft eine führende Ursache für schlechte Luft.

Die Landwirtschaft ist damit global gesehen die Ursache von einem Fünftel aller Todesfälle durch Luftverschmutzung. In manchen Ländern, zum Beispiel in der Ukraine, Russland und Deutschland, liegt der Anteil sogar bei über 40 Prozent.

Max Planck Feinstaub

Universitätsklinikum Düsseldorf

Wie gesundheitsschädlich die steigende Belastung durch Feinstaub ist, zeigt die Tatsache das bereits 2011 am Universitätsklinikum eine Studie zu den verschiedenen Krankheitsbildern, die in dem Verdacht stehen durch Feinstaub verursacht zu werden, begonnen wurde:

Universitätsklinik Düsseldorf

NDR-Bericht: Feinstaub, die unsichtbare Gefahr:

Feinstaub unsichtbare Gefahr

04.05.2016

Kükenfabrik in Nordhorn

Die große Koalition der Ignoranten aus CDU und SPD hat nichts verstanden. Mit ihrer Mehrheiten stimmten sie der Ansiedlung eines “industriellen Kükenerzeugers” zu und ignorierten dabei die entstehenden Belastungen für die Bevölkerung und millionenfaches Tierleid. Produziert werden 42 Millionen Küken mit einer Option auf eine Erhöhung auf 70 Millionen und entscheidend war allein die Entstehung von 15 Arbeitsplätzen. Man kann schon jetzt gespannt darauf sein, aus welchem osteuropäischen Land diese Stellen besetzt werden, wie die Werksverträge aussehen werden und welche sozialen Probleme dadurch entstehen werden?

Kükenfabrik Nordhorn

 

03.05.2016

Für einen gerechteren Welthandel

TTIP stoppen!

Wenn TTIP kommt, dann werden die Albträume von Umwelt- und Verbraucherschützern Realität. Das zeigen bislang weitgehend geheime Verhandlungstexte des Handels- und Investitionsabkommens, die Greenpeace am Montag, den 2. Mai öffentlich gemacht hat.

https://www.greenpeace.de/kampagnen/ttip-stoppen

 

Aufruf zum Konsumboykott für gentechnischveränderte Lebensmittel:

80% der Menschen in der EU wollen keine gentechnischveränderten Lebensmittel auf ihren Tellern! Ein Mittel, um sich gegen gentechnischveränderte Lebensmittel  und die Unterzeichung der Freihandelsabkommen zu wehren ist dieser Boykott:

Flyer Aktion Konsumboykott Gandhi Version 2

 

 

Deutschland: Unsere Stimmen gegen Monsanto

Demokratie sieht anders aus! Zwei Drittel der EuropäerInnen fordern ein Verbot von Monsantos Pflanzengift und das EU-Parlament hat gerade für starke Einschränkungen gestimmt. Doch nun zeigt ein geleakter Vorschlag der EU-Kommission, dass Glyphosat trotzdem für weitere zehn Jahre genehmigt werden könnte!

Die Ministerien für Landwirtschaft und Umwelt sind für die Lösungsfindung zuständig, streiten aber seit Monaten so sehr darüber, dass sogar Angela Merkel eingeschaltet werden könnte. Nutzen wir das zu unserem Vorteil: Noch ist der Deal nicht besiegelt — wir können ihn aufhalten, wenn wir Merkel und ihre Minister dazu auffordern, den Agrochemie-Konzernen die Stirn zu bieten und stattdessen auf die BürgerInnen und die Wissenschaft zu hören.

 https://secure.avaaz.org/de/glyphosate_eu_vote_sam_germany/?byLXRab&v=76008&cl=9916504901

02.05.2016

Aktion des BUND:

Umweltministerin Hendricks: Halten Sie Ihr Wort!

Umweltministerin Hendricks muss – nimmt man sie beim Wort – jetzt ihr Veto gegen ein “Ja” von Deutschland zur Glyphosat-Zulassung einlegen. Auf ihrer Facebookseite hatte sie am 13. April verkündet, dass es ohne Auflagen keine Zustimmung von der Bundesregierung zur Glyphosat-Wiederzulassung geben werde.

Der neue Vorschlag der EU-Kommission ist ein Riesengeschenk für Monsanto und Co. Ein kleines, schwaches Sätzlein soll genügen, um Deutschlands “Ja” bei der Abstimmung am 18. Mai in Brüssel zu bekommen. Doch dieses Sätzlein wird keine einzige Biene retten – geschweige denn die katastrophalen Folgen von Glyphosat auf die Natur mindern. Auf Hinweise auf Krebsgefahr und hormonelle Wirkung von Roundup und Co. verzichtet die Kommission nach wie vor komplett.

https://aktion.bund.net/umweltministerin-hendricks-halten-sie-ihr-wort/?source=newsletterbutt

 

01.05.2016

Mit dem Menschen! – Für den Wolf!

Rettet den Wolf im Goldenstedter Moor in Vechta (Deutschland) vor dem Abschuß und helft eine sachliche Diskussion zu fördern!

Die Petition richtet sich an Niedersächsisches Ministerium für Umwelt Energie und Klimaschutz Herrn Stefan Wenzel.

https://www.change.org/p/nieders%C3%A4chsisches-ministerium-f%C3%BCr-umwelt-energie-und-klimaschutz-herrn-stefan-wenzel-mit-dem-menschen-f%C3%BCr-den-wolf?utm_source=action_alert&utm_medium=email&utm_campaign=571526&alert_id=OndeCsNgGa_v9ajJiUyRVujyY%2FslWu5Wn5P1qOzKf07V5dVB4P%2BxQsT%2FV6UZnrBhajaQQoLUtgU

 

 

12.04.2016

Manchmal sind Bericherstattungen nicht mehr zu ertragen:

 

Die Ramschkälber

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama_die_reporter/Die-Ramschkaelber,sendung514264.html

Panorama – die Reporter     Dienstag, 05. April 2016, 21:15 bis 21:45 Uhr

Kurzinfo:

NDR Bericht Ramschkälber

 

Tote Kälber: Lücke in der Statistik

http://www.ndr.de/nachrichten/Tote-Kaelber-Luecke-in-Statistik,kaelberstatistik100.html

Sendedatum: 05.04.2016 21:15 Uhr

Kurzinfo:

NDR Bericht Tote Kälber – Lücke in der Statistik

 

Leidvoll: Das Schlachten trächtiger Kühe

http://www.ndr.de/nachrichten/Leidvoll-Das-Schlachten-traechtiger-Kuehe,kaelber113.html

Sendedatum: 25.03.2014 21:15 Uhr

Kurzinfo:

Leidvoll Das Schlachten von trächtigen Kühen

Stellungnahme der Tierärztekammer:

Stellungnahme Tierärztekammer zum Kälbertöten

09.04.2016

!!!Kommende Woche stimmt das Europäische Parlament über einen Antrag ab, der am Ende zu einem Verbot von Glyphosat führen kann!!!

Daher der Aufruf: Europaparlamentarier: Entscheiden Sie sich gegen Glyphosat!

Wenn jetzt zehntausende von uns den Appell an unsere Vertreter im Europaparlament unterschreiben, können wir diese wichtige Abstimmung gewinnen — und einem europaweiten Verbot von Glyphosat einen entscheidenden Schritt näher komme:

https://actions.sumofus.org/a/europaparlament-verbieten-sie-glyphosat/?akid=18473.9834631.ll7Otu&rd=
1&source=fwd&t=1

 

06.04.2016

!!!Foodwatch Studie “Vitamine und Naschen? Wie die Lebensmittelindustrie Verbraucher mit Vitaminzusätzen in die Irre führt:

2016-03-30_Report_Vitaminwerbung

Wir werden regelmäßig mit irreführenden Verpackungsangaben auf Lebensmitteln getäuscht. Damit muss Schluss sein! Nun steht eine entscheidende Abstimmung über die Regeln zu Gesundheitswerbung im EU-Parlament an. Protestieren Sie JETZT – es bleiben nur noch wenige Tage!

https://www.foodwatch.org/de/informieren/gesundheitswerbung/aktion/

 

!!!Emailaktion von campact: Appell an Landwirtschaftsminister Schmidt:

Neonikotinoide sind für Bienen tödlich. Letztes Jahr noch hat Agrarminister Schmidt die Pestizide deswegen verboten. Jetzt gibt er dem Druck von Bayer, BASF und Co. nach – und könnte die Bienenkiller schon in den nächsten Tagen wieder erlauben.

https://www.campact.de/bienen/appell/teilnehmen/

04.04.2016

!!!Große Demo am 23.4.2016 in Hannover gegen die Friehandelsabkommen!!!

Obama und Merkel kommen zur Hannovermesse, zeigen wir Ihnen, dass wir für einen gerechten Welthandel sind

http://ttip-demo.de/home/aufruf/

 

04.04.2016

Emailaktion an die Abgeordneten des EU Parlamentes – Verhindern Sie das Geheimhaltungsgesetz!

https://actions.sumofus.org/a/abgeordnete-des-eu-parlaments-verhindern-sie-das-geheimhaltungs-gesetz/?source=taf

 

01.04.2016

Emailaktion vom Umweltinstitut München:

Die EU-Kommission plant, das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen CETA schon ab diesem Herbst “vorläufig anzuwenden” – und das, ohne den Bundestag und andere nationale Parlamente darüber abstimmen zu lassen!

Doch noch können wir diesen Plan durchkreuzen: Schreiben Sie jetzt an Wirtschaftsminister Gabriel und fordern Sie ihn dazu auf, zu seinem Wort zu stehen!

https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/ceta:-gabriel-muss-wort-halten

30.3.2016

Bericht im ARD-Magazin Plusminus über Glyphosat: Pestizid unter Krebsverdacht

http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/sendung-vom-30032016-glyphosat-100.html

Zusammenfassung des Berichtes:

Plusminus 30.3.2016 Glyphosat

29.03.2016

Bericht der Organisation foodwatch: Minister Gabriel will Bundestag entmachten:

Gabriels Ministerium spricht sich dafür aus, dass die EU-Staaten das CETA-Abkommen per Beschluss “vorläufig” anwenden. Das würde bedeuten: Der Deutsche Bundestag dürfte vorerst gar nicht über CETA abstimmen. Das sei “übliche Praxis” und “vollständig demokratisch”, erklärte das Ministerium gegenüber dem Bundestag.

https://www.foodwatch.org/de/informieren/freihandelsabkommen/aktuelle-nachrichten/ceta-minister-gabriel-plant-entmachtung-des-bundestages/

Zusammenfassung des Berichtes:

Wirtschaftsminister Gabriel plant Entmachtung des Bundestages

26.03.2016

Das Land Niedersachsen hat eine vorbildhafte Entscheidung gefällt. Der Import von Gülle aus den Niederlanden wird erschwert.

Da können wir nur hoffen, dass NRW diesem Beispiel folgt und den bisher ungegremsten “Gülletourismus” zwischen den Niederlanden, dem Niederrhein und dem Münsterland unterbindet.

Niedersachsen hat von Gülle aus Holland die Nase voll

Deshalb hat die Landesregierung nun den Import von Gülle aus den Niederlanden erschwert. Das ist offenbar kein Papiertiger: Der niederländische Branchenverband “Cumela” berichtet in der “NOZ” bereits von zwei Transporten, die von den deutschen Behörden abgewiesen wurden.

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Niedersachsen-hat-von-Guelle-aus-Holland-die-Nase-voll,guelle382.html

 Focus online: Niedersachsen erschwerte Gülleomporte aus den Niederlanden

http://www.focus.de/regional/hannover/agrar-niedersachsen-erschwert-guelle-importe-aus-den-niederlanden_id_5386734.html

 Wie und warum reist Gülle durchs Land?

 Der NDR hat zum Land Niedersachsen dazu Fragen beantwortet:

Laut Landwirtschaftskammer Niedersachsen fallen allein in Niedersachsen jährlich 47,6 Mio. t Gülle und Mist an. Hinzukimmen noch 19,6 Mio. t Gärreste aus Agrargasanlagen:. 15 Mio. t werden dabei nach Angaben der Landwirtschaftskammer in andere Betriebe gebracht und die Entfernung zu diesen Betrieben liegt in der Regel zwischen 60 und 80 km.

Ganz anders hier im Kreis Steinfurt. Hier wird die überschüssige Gülle oft nach Mecklenburg-Vorpommern transportiert! Was das für den Klimaschutz und den Energieverbrauch bedeutet, kann man sich nur unschwer vorstellen.

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Wie-und-warum-reist-Guelle-durchs-Land,guelle348.html

26.03.2016

!!!Interview im Deutschlandradio mit Josef Reichholf Professor für Ökologie und Naturschutz an der TU München zum Tag des Artenschutzes “Extreme Überdüngung in der Landwirtschaft!!!

Extreme Überdüngung in der Landwirtschaft stoppen

25.03.2016

!!!Bericht aus der GEO: Fleischkonsum und Klima -Wir müssen weg von der Tierhaltung!!!

Wir müssen weg von der Tierhaltung

24.03.2016

!!!Foodwatch hat in Schoko-Osterhasen potentiell krebserregende aromatische Mineralöle gefunden. Informationen und Unterschriftenaktion unter folgendem Link:

https://www.foodwatch.org/de/informieren/mineraloel/e-mail-aktion/

 

-A Plastic Ocean -  könnte der wichtigste Film des Jahres werden

Dass in unseren Meeren ziemlich viel Plastikmüll herumschwimmt, hat sich herumgesprochen. Der neue Dokumentarfilm “A Plastic Ocean” zeigt nun in eindrucksvollen Bildern, wie dramatisch das Plastikmüll-Problem wirklich ist – und erinnert uns daran, welch zerstörerische Folgen unsere Wegwerf-Kultur für den Planeten hat. Diesen Film sollte wirklich jeder sehen.

Informationen und Filmtrailer unter folgendem Link:

https://news.utopia.de/a-plastic-ocean-film-12386/?utm_source=Utopia+Newsletter&utm_campaign=3d93ced117-Newsletter_Mo_16KW12&utm_medium=email&utm_term=0_b26f88423e-3d93ced117-261430537

23.03.2016

Interessante Information zur steigenden Zahl von Menschen mit Lactoseintoleranz:

http://www.extremnews.com/berichte/ernaehrung/1cf21558306368a

Milch macht krank

 

23.03.2016

Alle folgenden Meldungen finden Sie unter dem folgenden Link:

http://www.ackergifte-nein-danke.de/news/index.html

 

Glyphosat und TTIP

Glyphosat und TTIP

Glyphosat vor Gericht: Monsanto vs. Kalifornien

Glyphosat vor Gericht

Monsanto, BfR und EFSA angezeigt

Anzeige gegen BfR, EFSA und Monsanto

Aldi Süd fordert Verzicht auf bienengefährliche Pestizide

Aldi Süd

Schlechter werdende Bodenqualität kostet jährlich 300 Milliarden Euro

Schlechter werdende Bodenqualität

 

 

19.03.2016

Pressemitteilung der Kreisverwaltung Steinfurt: Tierzahlen im Kreis haben Grenze erreicht:

Wir sind gespannt, ob sich diese späte Erkenntnis auch in den Genehmigungsverfahren zeigt?

PM WN Tierzahlen haben Grenze erreicht 001

18.03.2016

Earth Hour 2016

Klimaschutz ist auch Artenschutz!

Deswegen machen Millionen von Menschen rund um die Welt am 19. März 2016 um 20:30 Uhr das Licht aus.

Die globale Erwärmung wird immer offensichtlicher. Viele zum Teil irreversible Folgen des Klimawandels sind bereits Realität. Dürrekatastrophen, Hochwasser, Wetterkapriolen – sie alle werden laut wissenschaftlichen Analysen durch die klimatischen Veränderungen begünstigt.
Vor allem viele Tiere leiden schon jetzt unter den Folgen des Klimawandels. Machen wir weiter wie bisher, wird es Arten wie z.B. den Afrikanischen Elefanten vielleicht schon bald nicht mehr geben. Wer das Klima schützt, schützt auch den Erhalt der Arten.

Gemeinsam setzen sie ein Zeichen und fordern: Mehr Klimaschutz – für einen lebendigen Planeten.

16.03.2016

Petition: Keine Windkraftanlagen in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem europaweit bedeutenden Vogelschutzgebiet Rieselfelder in Münster/Westf.

https://www.openpetition.de/petition/online/keine-windkraftanlagen-am-europaeischen-vogelschutzgebiet-rieselfelder-muenster#sticky

15.03.2016

Fernsehberichte aus dem NDR:

Fleischkontrolleure beklagen Machtlosigkeit

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Fleischkontrolleure-beklagen-Machtlosigkeit-,fleischkontrolleure102.html

Ekelfleisch: Kontrolleure schlagen Alarm

http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Schlachthof-Fleisch-Hygiene,schweinefleisch150.html

Fleischindustrie: Moderner Sklavenhandel

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Fleischindustrie-Moderner-Sklavenhandel,fleischindustrie135.html

Bericht Frontal21: Edelfisch oder Ekelfisch

http://www.martin-haeusling.eu/presse-medien/videos-und-radiobeitraege/780-frontal21-edelfisch-oder-ekelfisch-lachs-in-der-massentierhaltung.html

14.03.2016

!!!Die attac-Gruppe zeigt am 22.3.2016 in Bielefeld den Film: GenFoodWahnsinn!!!

Nähere Informationen auf dem beigeügten Handzettel:

Handzettel GenFoodWahnsinn(1)

10.03.2016

!!!Wir haben folgenden Pressebericht an die hiesige Zeitung geschickt. Ob er allerdings veröffentlicht wird, ist bei der Landwirtschaftsnähe der Zeitung ungewiss!!!

PM-Gewässer-Steinfurt

10.03.2016

!!!Erst mal ein Erfolg: Die EU-Kommission hat die Verlängerung (15 Jahre) der Zulassung von Glyphosat  verschoben!!!

Erläuterungen Glyphosatentscheidung

Auswertungen einer Fragebogenaktion unter konventionellen Landwirten erbrachten das Ergebnis: Glyphosat wird in der Hauptsache zur Arbeitserleichterung und nicht gegen “Verunkrautung” eingesetzt:

Fragebogenaktion der Uni Göttingen

PM Uni Göttingen Glyphosat-Einsatz

09.03.2016

!!!Wissenschaftlerin warnt vor Gesundheitsgefahren durch Glyphosat. Für Prof. Krüger gibt es nur einen möglichen Grenzwert für Glyphosat 0 !!!

http://www.tagesschau.de/inland/glyphosat-117.html

08.03.2016

!!!Bericht aus der Frankfurter Rundschau (Wirtschaftsteil). Pervertierte Landwirtschaft!!!

Bericht aus dem Wirtschaftsteil der Frankfurter Rundschau

07.03.2016

!!!Berichte zum weltweiten Bienensterben!!!

Bienensterben bedroht Landwirtschaft

https://www.schweizerbauer.ch/artikel_27428.html?NL=20

Bienensterben: Aldi Suisse fordert Pestizid-Verzicht

https://www.schweizerbauer.ch/tiere/tiergesundheit/bienensterben-aldi-suisse-fordert-pestizid-verzicht-26722.html

Warum kommt diese Forderung nur von Aldi-Suisse?

WHO: Antibiotika-Resistenz als «globale Gesundheitskrise» Jedes Jahr sterben laut WHO rund 700’000 Menschen, weil Antibiotika gegen bestimmte Bakterien nicht mehr wirken.

https://www.schweizerbauer.ch/tiere/tiergesundheit/who-antibiotika-resistenz-als-globale-gesundheitskrise-25539.html

 

06.03.2016

!!!Was tun wir den Ozeanen mit unserem Verpackungswahnsinn nur an!!!

Bericht aus der Zeit: In 35 Jahren mehr Plastik als Fische im Meer

http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2016-01/plastik-umweltverschmutzung-meer-studie-weltwirtschaftsforum

Bericht aus der Süddeutschen Zeitung: Mehr Plastik als Fisch im Meer

http://www.sueddeutsche.de/wissen/kunststoff-im-ozean-mehr-plastik-als-fische-im-meer-1.2826984

Bericht von WWF: Das kann kein Meer mehr schlucken – unsere Ozeane versinken im Plastikmüll

http://www.wwf.de/themen-projekte/meere-kuesten/unsere-ozeane-versinken-im-plastikmuell/

 

05.03.2016

!!!Bericht der Organisation foodwatch zur Reaktion des Verbandes der Lebensmittelindustrie auf das Verlangen von ALDI Süd – keine Mineralölrückstände mehr in Lebensmitteln!!!

foodwatch-Bericht

www.mineraloel-aktion.foodwatch.de

29.02.2016

!!! Das Bundesinstitut für Risikobewertung fand schon die gefundenen Rückstände von Glyphosat in Muttermilchprobem unbedenklich. Wen wundert es da, dass auch die Rückstände im Bier keine Problem für dieses Institut darstellen!!!

Kritische Berichte zu der Vorgehensweise des BfR:

160225-FocusOnline-BfR und Efsa in der Kritik

Und noch ein fataler “Irrtum” des BfR. Pflanzenschutzmittel mit dem Wirkstoff Chlorpyrifos wurden hier als unbedenklich eingestuft und dürfen frei verkauft werden. In den USA sind diese Mittel wegen der bestehenden Gesundheitsgefährdung bei deren Anwendung verboten.

Bericht aus der Fernsehsendung Report über das Bundesinstitut für Risikobewertung

29.02.2016

Auch im Europäischen Parlament steigt die Unzufriedenheit mit der Gentechnik-Politik der EU-Kommission: Anfang Februar verabschiedete das Parlament eine Resolution, mit der geplante Importzulassungen für transgene Sojabohnen gestoppt werden sollen. Bei diesen Sojapflanzen werden als Spritzmittel Glyphosat und weitere Herbizide eingesetzt, die in Kombination als besonders giftig gelten. Im Rahmen unserer Testbiotech-Aktion „Stoppt die Gift-Soja“ wurden bereits über 1000 E-Mails an Jean-Claude Juncker verschickt – bitte helfen Sie uns, hier noch mehr öffentlichen Druck aufzubauen.

http://www.testbiotech.org/aktion_gift_soja

 

26.02.2016

!!!Email-Aktion des Umweltinstitutes München: Glyphosat – raus aus dem Bier!!!

https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/glyphosat-raus-aus-dem-bier.html

25.02.2016

!!!Eil-Appell: Keine Neuzulassung von Glyphosat!!!

Aussagen zu Glyphosat aus den Datenblättern des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit:

 Alle glyphosathaltigen Spritzmittel werden entweder als umweltgefährlich bezeichnet, enthalten Formaldehyd oder dürfen bei Strafandrohung von 50.000 € nicht an Oberflächengewässern eingesetzt werden. Daher ist es besonders wichtig, diesen Appell zu unterzeichnen:

https://www.foodwatch.org/de/informieren/glyphosat/e-mail-aktion/

Eine aktuelle Studie des Umweltinstitutes München zeigt deutliche Rückstände von Glyphosat im deutschen Bier – was nutzt da noch das stets so hochgelobte Reinheitsgebot für Bier:

http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/umweltinstitut-findet-glyphosat-in-deutschem-bier.html

Glyphosat_Untersuchung_Umweltinstitut_2016

Weitere Informationen zum Thema “Glyphosat” bei Focus online:

http://www.focus.de/wissen/mensch/krebs-risiko-glyphosat-duerfen-wir-jetzt-kein-bier-mehr-trinken_id_5180385.html

23.02.2016

!!!Offener Brief des wissenschaftlichen Beirates für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz und des wissenschaftlichen Beirates für Düngungsfragen zur Novellierung von Düngegesetz und Düngeverordnung:

2016_02_Brief_DUEV

15.02.2016

!!! Einträge aus der Landwirtschaft gefährden weiterhin das “Weltnaturerbe Wattenmeer”!!!

noz Wattenmeer

17.02.2016

!!!Jährlich werden in Deutschland mehr als 50 Mio. männliche Küken geschräddert, vergast oder verbrannt. Das OVG in Münster hat jetzt die 1. Klage gegen einen “kükenerzeugenden Betrieb” im Münsterland wegen dieses Verstosses gegen geltendes Tierschutzrecht zugelassen. In Niedersachsen versucht es die Tierschutzorganisation peta bisher noch umsonst:

noz Kükentötung

16.02.2016

!!! Bericht aus der Neuen Osnabrücker Zeitung: Umweltschützer fordern Gülle-Euro!!!

noz20160210

Folgen wir doch einfach dem guten Beispiel der Niederländer! Sie haben längst erkannt, dass die Gülle und deren Entsorgung unlösbare Probleme hervorrufen:

Für die Ausbringung von überschüssigem Wirtschaftsdünger müssen niederländische Tierproduzenten den Ackerbauern so viel Geld wie noch nie bezahlen.

Tabelle Kosten für die Abgabe von Gülle 2015 an Landwirte ohne Tierhaltung in NL

 

Schweinegülle 11-15 €/m³
Rindergülle 10-12 €/m³

 

Tabelle Kosten für Abfuhr von überschüssigem Wirtschaftsdünger in NL

 

Schweinegülle 21-25 €/m³
Rindergülle 18-25 €/m³

 

16.02.2016

!!!Appell an den Bundeslandwirtschaftsminister: Glyphosat verbieten – Mensch und Umwelt schützen!!!

Jetzt unterschreiben:

https://www.bund.net/index.php?id=18866

13.02.2016

!!!Appell des Nabu im Kreis Borken an die Landwirte!!!

NABU bittet Landwirte um Beachtung von Feldrain-Grenzen

Anlässlich der in den nächsten Wochen anstehenden Feldarbeiten appeliert der Kreisverband des Naturschutzbundes NABU-Borken an alle Landwirte, die Grenzen zu Wegeseitenräumen und Feldrainen unbedingt zu beachten. Besonders auch bei der Ausbringung von Wirtschaftsdüngern wie Gülle und Pflanzenschutzmitteln. Durch das leider immer noch weitverbreitete Umpflügen oder Todspritzen dieser wichtigen Lebensräume für mehrjährige Wildpflanzen und Tiere gehe der Landwirtschaft viel Sympatie in der heimischen Bevölkerung verloren – gerade angesichtsimmer größerer Ackerschläge. Das Einhalten der katastermäßigen Schlaggrenzen sei deshalb auch eine Ivestition in die notwendige gesellschaftliche Akzeptanz für die Landwirtschaft – zudem eine recht kostengünstige,fatal, wenn Schutz und Rückbau von Wegeseitenräumen, die zumeist den Kommunen oder dem Kreis gehörten, immer öfter erst durch Beschlüsse von Gemeinderäten ordnungsrechtlich durchgesetzt werden müssten.

Der NABU wendet sich auch gegen eine übertriebene Panikmache von einigen sogenannten Pflanzenschutzberatern die unter der Überschrift ,,Feldhygiene” alljährlich angebliche Bedrohungen der Ackerfluren durch Rostpilze, Trespen oder Zikaden propagierten, die angeblich aus den Wegeseitenräumen stammten und in die Felder schwappen würden. Diese im Kern agrarindustrielle ,,Feldhygiene-Ideologie” dränge manche Ackerbauern geradezu zum unnützen und perspektivlosen Versuch, jegliche Natur in der Nähe ihrer Felder als ,,Feindgebiet” zu betrachten und zu beseitigen.

Der NABU erinnere daran, dass zum bäuerlichen Wirtschaften auch der Erhalt von Landschaft, Heimat und Natur gehöre und dass Randstrukturen an den Feldern auch großen Nutzen hinsichtlich Erosionsvermeidung und Nützlings-Habitaten bringen könnten. Von daher sei es auch sehr zu begrüßen, wenn in den Kommunen immer mehr Bürger, Naturschützer und Landwirte zusammenarbeiten würden. Angesichts der katastrophalen Zustände in den Oberflächengewässern die jetzt überall im gesamten Kreisgebiet festgestellt werden, hat die Landwirtschaft hier die Möglichkeit mal wieder etwas positives zur Imagepflege zu unternehmen.

10.02.2016

!!!Der Verband kleiner und mittelständischer Unternehmen KMU warnt vor den Folgen der Freihandelsabkommen!!!

https://www.youtube.com/channel/UCBIO78B6MHX41GlGPqk7KeQ

02.02.2016

!!!Deutscher Richterbund warnt vor der Einrichtung eines Investitions-Gerichtes aus den Freihandelsabkommen!!!

Deutscher Richterbund gegen TTIP Investitionsgericht

02.02.2016

!!!Pressemitteilung “Wie die industrialisierte Landwirtschaft die Umwelt zerstört”!!!

PM wie die industrialisierte LW die Umwelt zerstört

 

14.01.2016

Süddeutsche Zeitung

!!!Tierhaltung: Es stinkt zum Himmel!!!

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/tierhaltung-es-stinkt-zum-himmel-1.2818032

12.01.2016

22 Uhr Report Mainz

!!!Ferkel werden weiterhin qualvoll getötet!!!

2014 lösten Recherchen von Report Mainz eine breite Debatte über den Umgang mit Ferkeln aus. Der Bundeslandwirtschaftsminister versprach mehr Tierschutz!

Exklusive Aufnahmen decken nun auf, wie es tatsächlich in einigen Anlagen zugeht:

http://www.ardmediathek.de/tv/REPORT-MAINZ/Ferkel-werden-weiterhin-qualvoll-get%C3%B6tet/Das-Erste/Video?documentId=32737020&bcastId=310120

 

11.12.2015

!!!Bayerischen Behörden liegen Untersuchungsergebnisse zu Mineralölrückständen in der Schokolade aus Adventskalendern vor – aber die Behörden halten die Ergebnisse unter Verschluss!!!

Fordern Sie die Behörden mit der foodwacth-Aktion dazu auf, die Verbraucher endlich zu informieren:

https://www.foodwatch.org/de/informieren/mineraloel/e-mail-aktion-adventskalender/#2

 

11.12.2015

!!!Zahlreiche Verstöße gegen das Tierschutzrecht in den Massentierhaltungsanlagen sind schon lange bekannt!!!

Schnäbelkürzen bei Puten, Kastration und Schwanzkupieren ohne Betäubung bei Ferkeln, Enthornung von Kühen, das Töten von überzähligen, lebensfähigen Ferkeln, Schweine, die auf dem Schlachthof noch lebend im kochenden Wasser ankommen, stundenlange Fahrzeiten auch bei großer Hitze für die Tiertransporte, tausende von Nutztieren, die jährlich bei Stallbränden elendig umkommen, weil man die Tierrettung bei den großen Stallanlagen im Brandfall einfach nicht einplant usw. usw usw. sind längst Alltag in diesem Land!

Doch immer wieder gehen Meldungen durch die Medien, die sogar diese Tatsachen noch weit in den Schatten stellen z.B die ca.   180.000 trächtigen Kühe die jährlich in Deutschland geschlachtet werden und deren Kälber dann elendig ersticken!!!

Doch das, was jetzt berichtet wurde, ist an Grausamkeit vielleicht nicht zu überbieten! In Südamerika werden tausende von Stuten gequält, um ein Hormon zu gewinnen, dass hier in der Schweinezucht verwendet wird:

Das Blut der Pferde

Hormonproduktion aus Blut ist ein Millionengeschäft: Auf Farmen in Südamerika wird trächtigen Stuten literweise Blut abgenommen. Das so gewonnene Hormon PMSG dient dazu, Zuchtsauen schneller paarungsbereit zu machen.

Der Bericht dazu 3sat nano:

https://www.3sat.de/mediathek/index.php?mode=play&obj=56012

 

08.12.2015

!!!Keine Patente auf Pflanzen und Tiere!!!

http://no-patents-on-seeds.org/de/aktion/keine-patente-pflanzen-tiere

!!!Hintergrundinformationen zu dieser Aktion!!!

http://no-patents-on-seeds.org/de/information/hintergrund/patente-pflanzen-tiere-jetzt-muessen-europas-politiker-handeln

07.12.2015

!!!Fleischproduktion ist der Irrweg, der ins Verderben führt!!!

http://m.spiegel.de/wissenschaft/mensch/a-914457.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=https://www.google.de/

20.11.2015

!!!Bericht aus der Frankfurter Rundschau: Massentierhaltung – Deals mit der Fleisch-Lobby!!!

PM Frankfurter Rundschau

 

20.11.2015

!!!Aktuelle Berichte über die Gefährlichkeit des Pestizideinsatzes in der Landwirtschaft!!!

http://swrmediathek.de/player.htm?show=a09b3410-8dd3-11e5-8e96-0026b975f2e6

http://www.ardmediathek.de/tv/nat%C3%BCrlich/Pestizide-in-unserem-Essen/SWR-Fernsehen/Video?documentId=31697708&bcastId=1026394

http://www.tagesspiegel.de/advertorials/ots/swr-suedwestrundfunk-pestizide-in-babynahrung-aus-deutschland/12606192.html

http://www.swr.de/odysso/pestizide-und-parkinson/-/id=1046894/did=15992438/nid=1046894/1kh17zk/index.html

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/pestizide-in-rheinland-pfaelzischem-obst-und-gemuese-lueckenhafte-lebensmittelkontrollen/-/id=1682/did=16483564/nid=1682/1ena83m/index.html

 

01.11.2015

!!!Erschreckender Bericht über die Folgen des Einsatzes von agent organge durch die Amerikaner im Vietnamkrieg. Auch Jahrzehnte nach dem Einsatz dieses Entlaubungsmittels werden in Vietnam Kinder mit schwersten Behinderungen geboren und die Familien mit diesem Problem vollkommen alleine gelassen!!!

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/weltbilder/Agent-Orange-Vietnams-junge-Opfer,vietnamkrieg100.html

Agent Orange wurde unter anderem von den US-Firmen Dow Chemical und Mobay, einem Gemeinschaftsunternehmen von Monsanto und der Bayer AG, den heute noch weltweit führenden Herstellern von Pflanzenschutzmitteln, hergestellt und geliefert.

30.10.2015

!!!Bericht aus “Deutsche Wirtschaftsnachrichten”: krebserregendes Monsanto-Gift in OP-Material gefunden!!!

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/10/26/krebserregendes-monsanto-gift-in-op-material-nachgewiesen/

27.10.2015

!!!Aus für Salami, Leberkäs & Landjäger: WHO stuft Wurst als krebserregend ein!!!

https://news.utopia.de/who-wurst-krebserregend-1500/?utm_source=Utopia+Newsletter&utm_campaign=5dca27fcd5-Newsletter_Mo_15KW44&utm_medium=email&utm_term=0_b26f88423e-5dca27fcd5-261430537

So dumm isst Deutschland Brot

https://news.utopia.de/ratgeber/dumm-isst-deutschland-brot/

24.10.2015

Laut Aussage des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit  gibt es in Deutschland 1.477 zugelassenen Pflanzenschutzmittel. Davon sind 91 auch für die Anwendung auf öffentlichen Flächen zugelassen.

Wir haben die wichtigsten Aussagen aus den Datenblättern zu den ersten 1.020 dieser Spritzmittel zusammengefaßt und fragen uns ernsthaft: wissen die Landwirte eigentlich was sie da tun?

Aussagen zu PSM

!!!Entscheiden Sie selbst, ob es unter diesen Umständen nicht wichtig ist, den folgenden Aufruf zu unterzeichnen!!!

Aufruf PSM

Wenn Sie mitmachen möchten, melden Sie sich bitte unter der angegebenen Kontaktadresse!!!!

24.10.2015

!!!Ein neuer Skandal aus der “modernen” Tierhaltung!!!

Meldung aus der Süddeutschen Zeitung: Pferde bluten – Merck kassiert

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/handel-grausamer-bluttransfer-1.2668283

Bei jedem, von Tierschutzorganisationen aufgedeckt Skandal aus der Massentierhaltung:

- 180.000 trächtige Kühe werden in Deutschland jährlich geschlachtet und die Kälber ersticken dabei qualvoll-

- überzählige Ferkel werden erschlagen -

- 50.000.000 Küken werden jährlich in Deutschland lebendig geschreddert, vergast oder verbrannt-

usw.usw.usw.usw.usw.usw.

denken wir, schlimmer können sich Menschen nicht verhalten! Aber es geht! Wie man dem o.s. Bericht entnehmen kann, werden in Südamerika trächtige Stuten gequält, um aus deren Blut ein Hormon zu  gewinnen, dass in den Schweinezuchtfabriken auch in Deutschland gebraucht wird, um aus normalen Sauen Gebährmaschinen zu machen, die dann 20 und mehr Ferkel bekommen und nur 14 Zitzen für deren Ernährung haben!!!!

Wir können uns immer nur wieder schämen, für Menschen, die offensichtlich total vergessen haben, dass Tiere Lebenwesen sind und keine Kalorienlieferanten für unsere Überflussgesellschaft!!!!!!!

!!!Unterschriftenaktion gegen diese Vorgehensweise!!!

http://action.sumofus.org/de/a/pferde-merck-de/

 

22.10.2015

!!!ARD plusminus Pestizid-Cocktail – Fast kein Obst und Gemüse ohne Chemie!!!

http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/videos/pestizid-cocktails-fast-kein-obst-und-gemuese-ohne-chemie-100.html

21.10.2015

!!!Bericht aus dem Greenpeace-Magazin zu den irrsinnigen Folgen der Geflügelfleisch-Exporte nach Afrika!!!

https://www.greenpeace-magazin.de/das-globale-huhn-0

20.10.2015

!!!Aktuelle Meldungen zu den Freihandelsabkommen!!!

Die Story im Ersten:

Konzerne klagen, wir zahlen: Wie Schiedsgericht den Rechtsstaat aushebeln”

http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/konzerne-klagen-wir-zahlen-102.html

 Der stille Angriff auf öffentliche Dienstleistungen:

TISA Vortrag in Brühl

 http://www.epsu.org/IMG/pdf/Ex-sum-CETA-TTIP-PS-DE.pdf

Vattenfall erwägt anscheinend eine dritte Klage gegen Deutschland wegen des Atomausstiegs!

PM zu den Feihandelsabkommen

 

18.10.2015

!!!Immer wieder geht von Seiten der landwirtschaftlichen Verbände und deren Funktionären durch die Medien, dass die Landwirte überbordenden Kontrollen ausgesetzt sind!!!

Da stellt sich die Frage, entspricht das den Tatsachen? Da der Bereich der Kontrollen für die Öffentlichkeit zum größten Teil völlig intransparent ist, können hier nur die Details zu den Cross-Compliance-Kontrollen dargestellt werden. Es besteht aber die berechtigte Vermutung, dass allein diese Kontrollen eine gewisse Wirkung haben, da die Nichteinhaltung von EU-Vorgaben mit einer Kürzung der Direktzahlungen aus der EU verbunden ist.

Informationen zu Cross-Compliance Kontrollen

 

15.10.2015

!!!Bericht aus dem landwirtschaftlichen Wochenblatt zu den Plänen der Bundesumweltministerin die Direktzahlungen der EU an die Landwirte an Naturschutzmaßnahmen zu koppeln!!!

Das Ende der Direktzahlungen landwirtschaftliches Wochenblatt

Wir als BI finden, dass wäre der richtige Weg. Er wird aber an den konservativen Mehrheiten und der Lobby der Landwirtschaft scheitern!!

14.10.2015

!!!Bericht aus dem landwirtschaftlichen Wochenblatt zum Streit um Umweltbilanz!!!

Streit um Umweltbilanz landwirtschaftliches Wochenblatt

Um Ihnen die Brisanz der Veröffentlichung des Umweltbundesamtes zu dokumentieren, finden sie im Folgenden die wichtigsten Aussagen aus diesen Veröffentlichungen und eine Zusammenfassung eines Gutachtens des wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung zum Stickstoffeintrag:

Zusammenfassung UBA

Text SRU Gutachten

Und hier der Kommentar des Bauernverbandes mit den ewig gestrigen Argumenten:

Kritik des Bauernverbandes an Umweltbilanz

13.10.2015

!!!Aktuelle Meldung!!!

Neue Studie zeigt: Glyphosat wirkt toxisch auch in niedrigster Dosierung:

http://www.agrarkoordination.de/news/newsdetails/?tx_ttnews[tt_news]=439&cHash=f78ec5bdd907b6b253c9313903e37348

NRO_Positionierung_Glyphosat_Pestizidzulassungsverfahren

12.10.2015

!!!Neue Unterschriftenaktion gegen ein Freihandelsabkommen!!!

Während der Kampf gegen TTIP in vollem Gange ist, haben zwölf Länder gerade einen weiteren geheimen Deal vereinbart, der  Unternehmen eine Machtposition über  40 Prozent unserer Weltwirtschaft gibt. Doch wenn wir schnell einschreiten, kann der US-Kongress das noch verhindern.

https://secure.avaaz.org/de/tpp_2015_loc/?bAYmPib&v=66210

 

12.10.2015

!!!Artikel aus “Die Welt”: Turbomast macht Reserveantibiotika unbrauchbar!!!

http://www.welt.de/gesundheit/article147083828/Turbomast-macht-Notfall-Antibiotika-unbrauchbar.html

11.10.2015

!!!Eine Meldung zum Tierschutz !!!

Die Tierschutzorganisation peta veröffentlicht aktuell eine Liste der Firmen, die grausame Tierversuche durchführen:

https://www.e-activist.com/ea-campaign/action.handleViewInBrowser.do?ea.campaigner.email=RZyZ9jid5er%2FUiyE1H%2BmyfoaYG%2FXNDHX&broadcastId=91266&templateId=67767

https://tierversuche-stoppen.eu/?donation_custom_field_1140=C15KEB002&pk_campaign=viv2015&pk_kwd=e4-c2

Wir als BI rufen zum Boykott dieser Firmen auf!!!

 

11.10.2015

!!!! Mindestens 250.000 Menschen demonstrierten am Samstag in Berlin gegen die Freihandelsabkommen!!!

Die Polizei spricht zwar von 150.000 Menschen, aber wir sind überzeugt davon, dass die Zahlen der Veranstalter eher stimmen!!! Wer weiss wer da Einfluss genommen hat, der Regierung dürfte es z.B. nicht gut gefallen, dass so viele Menschen zusammen mit den über 3 Millionen in ganz Europa inzwischen verstanden haben, was diese Freihandelsabkommen für uns alle bedeuten!!!

http://www.sueddeutsche.de/politik/berlin-demonstrieren-gegen-ttip-1.2686409

 

09.10.2015

!!!Bericht zur exportabhängigen Milchproduktion!!!

Exportmärkte sind nicht die Lösung für die Milchbauern

 

!!!Erfolg für den Bund deutscher Milchviehhalter und der abl: EU nimmt Patent auf Milchkühe zurück!!!

Patent auf Milchkühe

 

!!!Nachricht aus der Bauernstimme!!!

In Frankreich reagieren immer mehr Bauern auf den Preiskampf mit der Umstellung auf biologischen Landbau, warum nicht auch in Deutschland?

Mehr Bio in Frankreich

 

05.10.2015

!!! Hier mal ein Aufruf von kleinen und mittelständischen Unternehmern aus Österreich gegen TTIP!!!

http://www.kmu-gegen-ttip.at/

Die österreichischen Unternehmer haben offensichtlich verstanden, was die geplanten Freihandelsabkommen für sie bedeuten. Wir hoffen, die deutschen Unternehmer schließen sich diesem Aufruf an!

04.10.2015

!!! Artikel aus der evangelischen Zeitung zu den Freihandelsabkommen!!!

Was Bleibt von Europa? Die Bedenken sind groß, dass in den Verhandlungen um das Freihandelsabkommen TTIP sich US-amerikanische Vorstellungen vom Handel…… Sven Kriszio

http://www.dieevangelische.de/dossier-der-woche/detail/nachricht/verhandlungen-an-der-roten-linie.html

Das Freihandelsabkommen schränkt europäische Werte ein, schreibt die ehemalige Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin in einem Beitrag für die evangelische Zeitung

http://www.dieevangelische.de/dossier-der-woche/detail/nachricht/gewinn-statt-gerechtigkeit.html

Parchim: In seinem Berufsleben ist Diakon Wolfgang von Rechenburg (57) Referent für Schulangelegenheiten in der Nordkirche. In seiner Freizeit…… von Tilmann Baier

http://www.dieevangelische.de/dossier-der-woche/detail/nachricht/warum-ein-mitarbeiter-der-kirche-gegen-ttip-zu-felde-zieht.html

04.10.2015

!!! Fernsehtipp!!!

planet e: Insektengifte – schleichende Gefahr vom Acker (ZDF)

Sonntag, 4.Oktober, 14,30 Uhr

Neonicotinoide werden auf der ganzen Welt ausgebracht. Gegen ein drohendes Totalverbot laufen die Hersteller und Lobbyisten Sturm: in Brüssel und in Berlin bei den zuständigen Ministerien.

Aufruf PSM

TV-Bericht der Sendung NANO, 3sat online hier abrufbar:

Enge Haltebuchten, verletzte Tiere, tote Ferkel“

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=54297 

01.10.2015

!!!Die sofortige Vollziehung des Tierhaltungsverbot sollte gegen Straathoff so schnell wie möglich vollzogen werden!!!

PM Straathof – noch immer schlechte Haltungsbedingungen – PM MdL Frederking B90-Grüne 01_10_2015

Fotomaterial von ARIWA (Tierschutzorganisation) aus den Anlagen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg:

http://www.ariwa.org/aktivitaeten/aufgedeckt/recherchearchiv/961-neues-material-aus-straahof-imperium.html

 

29.09.2015

!!!Irrsinnige Folgen der bereits bestehen Freihandelsabkommen: Rumänisches Parlament untersagt einer kanadischen Firma den Goldabbau und folgt damit der Angst der Bevölkerung vor immensen Umweltschäden durch diesen Abbau – jetzt fordert diese Firma 2,5 Milliarden an Schadensersatz für entgangene Gewinne von den ärmsten Land Europas!!!

250915 TAZ - ISDS-Klage Goldabbau in Rumänien

 

26.09.2015

!!!Bericht in der NOZ: Elektrosmog – weitere Ursache für das Bienensterben?!!!

http://www.noz.de/deutschland-welt/gut-zu-wissen/artikel/307244/elektrosmog-ist-gift-fur-bienen

Studie zeigt: Mobilfunktstrahlung verursacht Bienensterben, 09. Dezember 2014 / www.kal.tv

https://www.youtube.com/watch?v=4cYmQGSuqbc

25.09.2015

!!!Beschluss: Bundesrat will grausames Kükentöten verbieten – ohne Zustimmung von Sachsen-Anhalt!!!

PM Bundesrat will Kükentöten verbieten – PM MdL Frederking B90-Grüne 25_09_2015

25.09.2015

!!! Schon wieder eine unglaubwürdige Imagekampagne des Bauernverbandes!!!

Eher müsste es wohl heißen Arbeit die Leiden schaft!!!

DBV-Poster-v

 

Und das ist die Realität in deutschen Schweineställen:

Qualzucht bei Nutztieren Hoerning 15 8

http://albert-schweitzer-stiftung.de/massentierhaltung/schweine

https://www.was-wir-essen.de/abisz/schweinefleisch_erzeugung_zahlen_fakten.php

http://www.peta.de/schweineleben-in-deutschland

http://www.spiegel.de/wirtschaft/grosse-schweinemaester-verstossen-gegen-tierschutzverordnung-a-935579.html

Und das sind die Ursachen für die verfehlte Landwirtschaftspolitik in Deutschland:

Text Agrarindustrie und Politik

Selbst Funktionäre der Fleischindustrie haben inzwischen Zweifel an dieser Art der Produktion:

PM AbL – Selbstzweifel der Agrarindustrie-Lobby bestärken Agrarwende-Strategie

Unsere Pressemitteilung dazu:

PM Umdenken bei Fleischerzeugern

25.09.2015

!!! EU-Kommission will Zulassung von Glyphosat um ein halbes Jahr verlängern!!!

Informationen zum krebserregenden Glyphosat und den link zur Aktion gegen die EU-Kommission finden Sie auf unserer Homepage in der Menüleiste unter dem Punkt Glyphosat!

25.09.2015

!!! Aktuelle Pressemitteilung von PAN germany – Leben im Giftnebel- zum Abdriften der Pestizidstäube aus der Landwirtschaft!!!

PM von PAN germany zur Abdrift von Pestiziden

pestizid_abdrift_leben_im_giftnebel

24.09.2015

!!! Es gibt 1 kluge Frau in der CDU, die die Zusammenhänge in der Landwirtschaft verstanden hat!!!

Landvolk, Zevener Zeitung, 21.09.2015

Jetzt ist sie leider ausgetreten!!!!

21.09.2015

!!!Und hier mal eine Information für die konventionellen Fleischerzeuger!!!

In einer repräsentativen Umfrage in Norddeutschland zeigt sich ganz deutlich: die meisten Menschen wollen zumindest dort eine andere Tierhaltung:

fleischpreise.21.9.150000

22.09.2015

!!! Neue Informationen zu den geplanten Freihandelsabkommen von foodwatch:

Informationen von foodwatch zu den Freihandelsabkommen

21.09.2015

!!! Besonders dumme oder von der Agroindustrie beeinflusste Berichterstattung in der WN!!!

Angeblich müssen wir alle uns um die Bienen keine Sorgen machen:

WN Bericht Keine Sorge um die Biene 001

Das stimmt natürlich nicht, unzählige Berichte vom weltweiten Bienensterben sind bereits durch die Medien gegangen. Wir haben als BI mit einem Leserbrief auf diese Fehlinformation reagiert:

LB zum Bienensterben

https://www.oekolandbau.de/service/nachrichten/detailansicht/imkerverbaende-fordern-verbot-von-glyphosat/

20.092015

!!! Berichterstattung in der Neuen Osnabrücker Zeitung zu den Bauernprotesten in Hannover!!!

Bericht Bauernproteste

Der Leserbrief der BI zu dieser Berichterstattung:

Leserbrief NOZ Bauernproteste in Hannover

LB LWB Christian Meyer

Und ein Leserbrief aus der Hildesheimer Allgemeinen:

Leserbrief Huffer Bauernproteste in Hannover

20.09.2015

!!! Hier mal eine positive Meldung, leider (für uns) aus Österreich!!!

Pestizidfrei001

Solche Bürgerentscheide wünschten wir uns auch für das Münsterland!

16.09.2015

!!! Ackerland, dass neue Gold der Kapitalmärkte!!!

Ackerland, dass neue Gold der Kapitalmärkte

http://www.arte.tv/guide/de/051066-000/die-neuen-grossgrundbesitzer-das-geschaeft-mit-europas-boden

Der Kampf um Europas Ackerland:

http://info.arte.tv/de/landraub

http://www.arte.tv/guide/de/049881-023/mit-offenen-karten

 

01.09.2015

!!! In Steinfurt wird aktuell eine Sauenanlage für 1.280 Sauen und 2 Eber beantragt!!!

Der Antrag für die Sauenanlage Robert in Steinfurt Dumte ist wieder mal ein gutes Beispiel dafür, wie Landwirte herumtricksen und Gesetzeslücken nutzen! Der Bau einer derartigen Massentierhaltungsanlage im Außenbereich ist nur über die Privilegierung für Baumaßnahmen im Außenbereich für bäuerliche Betriebe möglich und dann wird der Nachweis verlangt, dass mindestens 50% des Futters auf der eigenen Fläche angebaut werden kann. Da der Antragsteller dies nicht gewährleisten könnte, hat er kurzer Hand seinen Ursprungsbetrieb zum Gewerbebetrieb gemacht und gibt jetzt seine Flächen für den Bauantrag an! Die vorhandene Fläche reicht allerdings überhaupt nicht aus! So gibt er einfach an, dass er seine Eigentumsfläche um 26,6 ha erweitern will! Wo und wie er das bewerkstelligen will, kann er aber nicht nachweisen!  Die Stellungnahme der Landwirtschaftkammer zu diesen Flächenangaben ist auch völlig unsinnig. Sie erkennen die dumme Aussage des Antragstellers zur wundersamen Flächenvermehrung einfach an und beziehen auch noch vorhandene Waldflächen in die Futterflächenberechnung ein!

Sauenstall Dumte Einspruch auf den letzten Drücker-MZ 07.09.2015

Jeder, der sich subjektiv von dieser Planung beeinträchtigt fühlt, kann gegen diese Planung Einwendungen erheben. Da aber nicht jeder die Zeit und die Möglichkeit hat, die Unterlagen einzusehen und zu bearbeiten, stellen wir Ihnen gerne Einwendungen zur Verfügung:

Einwendungen Sauenanlage Steinfurt

Wenn Sie diese Einwendungen verwenden möchten, gibt es zwei Möglichkeiten.

1. Name und Adresse einfügen, ausdrucken, unterschreiben und an folgende Adresse schicken: Kreisverwaltung Steinfurt, Tecklenburger Str. 10, 48565 Steinfurt

2. Name und Adresse einfügen, letzte Seite ausdrucken, unterschreiben und wieder einscannen und dann per Mail an folgende Adresse schicken  brunhild.boedding@kreis-steinfurt.de

Wichtig: die Einwendungen müssen bis zum 8.9.2015 beim Kreis eingegangen sein!!!!!!!!

 

30.08.2015

!!!Noch ein Beispiel von Ignoranz und Dummheit. Diesmal kannte sich wohl Frau Arndt-Brauer, SPD-Bundestagsabgeordnete, in den brisanten und aktuellen Themen nicht  aus!!!

LB zu einer Diskussionsveranstaltung in Heek

Wir als BI können uns der Frage von Herrn Kruse nur anschließen: Für wen arbeiten die Abgeordneten eigentlich?

 

26.08.2015

!!! Die CDU-Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking ( konventionelle Schweinemästerin) hat sich bei einer CDU-Wahlkampfveranstaltung der, schon von vielen prominenten Vertretern der landwirtschaftlichen Verbände geäußerten Meinung angeschlossen “Glyphosat kann man trinken”. Es wird also davon auszugehen sein, dass sie Glyphosat zur Aussaat- und Ernteerleichterung auf ihren Feldern einsetzt.

Dafür hat sie auch noch im Jahr 2014 Direktzahlungen von der EU in Höhe von 38.010,12 € erhalten. Nachzulesen ist das in den Veröffentlichungen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Aus diesen Veröffentlichungen geht auch hervor, dass Frau Schulze Föcking für keinerlei Agrarumwelt-, Gewässerschutz- oder Tierschutzmaßnahmen Fördermittel beantragt hat und es ist wohl davon auszugehen, dass dann auch keine dieser Maßnahmen durchgeführt wurden.

Wir haben als BI darauf reagiert und Frau Schulze Föcking angeschrieben und sie mit realen Informationen zu Glyphosat versorgt!

Anschreiben an die CDU-Landtagsabgeordnete Schulze Föcking

Was Sie über glyphosathaltige Spritzmittel wissen sollten

Informationen zu glyphosathaltigen Mitteln

Falls Frau Schulze Föcking unserer Empfehlung folgt und sich auf dieser Seite informiert, kann sie hier lesen -

es geht auch anders:

Weniger Schädlinge ohne Pestizide

Studie Nährstoffverluste und weniger Regenwürmer nach Glyphosat

25.08.2015

!!! EU-Parlament erteilt der schweizer Firma Syngenta ein Patent für eine bestimmte Tomatensorte!!!

Nähere Informationen unter dem folgenden Link:

http://no-patents-on-seeds.org/de/home

Pressemitteilung von “no patents in seeds”

no patents on seeds

25.08.2015

!!!Lebensmittelindustrie macht unsere Kinder krank!!!

Neue Studie von footwatch zeigt ganz deutlich, 90% der getesteten 281 Lebensmittel sind für Kinder völlig ungeeignet:

Informationen hierzu unter folgendem Link:

https://www.foodwatch.org/de/informieren/kinderernaehrung/mehr-zum-thema/produkttest-selbstverpflichtung/

footwatch-Studie:

2015-08-24_foodwatch-Studie_Kindermarketing_EU_Pledge_auf_dem_Pruefstand_final_WEB

 

23.08.2015

!!!Schon wieder 2 neue Massentierhaltungsanlage im Kreis Steinfurt beantragt!!!

Ferkelstall in Mettingen für 4.114 Ferkel!!!!

Sauenstall in Steinfurt Dumte für 1.280 Sauen!!!!

Die Belastungsgrenze für Mensch und Natur ist hier im Kreis in allen Punkten längst überschritten und trotzdem sieht die Kreisverwaltung nachwie vor ihre Aufgabe darin, den Landwirten alle Erweiterungsmöglichkeiten zu gewährleisten!

Riesige Mengen Gülle, täglich zurückgehende landwirtschaftliche Fläche, zunehmender Einsatz von Dünger und s.g. Pflanzenschutzmitteln, zunehmende Zahl von spritzmittelresistenten “Unkräutern”, stetig wachsende Nährstoffbelastung für Gewässer und Böden, stetig anwachsende Zahl von Krebserkrankungen, Allergien und Unverträglichkeiten und und und, alles egal! Die Preise für Milch und Fleisch sinken ins Bodenlose, Export nach China (dem eigentlich “Zukunftsmarkt”) und Russland brechen ein, immer mehr landwirtschaftliche Betriebe geben auf oder werden in absehbarer Zeit aufgeben, immer mehr landwirtschaftliche Betriebe werden im Hintergrund schon von Fremdinvestoren betrieben und und und, alles egal! Die Verlierer dieser Entwicklung werden  die Bauern sein und letztlich wir alle!

Doch es geht auch anders!

Mit Mut und Wut einer Kreisverwaltung in Jerichower Land. Sie wollen dieses System der Fleischproduktion Zitat „sie produzieren Fleisch wie Schrauben und wollen dabei von Gesetzen möglichst nicht gestört werden“ nicht mehr und sprechen gegen den größten Schweinezüchter Europas Adriaan Straathof (über 1 Million Schweine/Jahr) ein Tierhaltungsverbot aus!

!!!Da stehen wir Menschen aus dem ganzen Rest dieses Landes und staunen. Solche Verwaltungsmitarbeiter haben wir noch nie kennengelernt!!!

 

http://www.zeit.de/2015/32/tierschutz-schweine-zucht-sachsen-anhalt

 

21.08.2015

!!! EU stuft Untersuchungsergebnisse zu Glyphosat als geheim ein!!!

http://www.testbiotech.org/node/1325

Wir finden, das ist ein Skandal!!! Die Tatsache, dass Glyphosat krebseregend und erbgutverändernd ist steht für uns schon längst fest!!!!

Es regent Gift Spiegel

21.08.2015

!!! Indien verklagt Nestlé auf Schadensersatz wegen hochbelasteter Fertigprodukte mit Nudeln!!!

http://netzfrauen.org/2015/08/17/nestle-indien-millionen-schadenersatzforderung-vernichtung-millonen-von-suppentueten-und-rote-zahlen-india-seeks-100-million-in-damages-from-nestle-over-maggi-noodles/

Wir haben nach der 1. Meldung zu diesem Vorfall bei den Verbrauchermeldungen des Landesamtes für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz recherchiert und keine Meldungen zu belasteten Fertigprodukten von Nestlé gefunden. Wir haben daraufhin eine Bürgeranfrage an die LANUV geschickt und bis heute keine schlüssige Antwort erhalten. Siehe Schriftverkehr:

Schriftverkehr LANUV

17.08.2015

!!!Mission Tierschutz: Undercover in deutschen Ställen!!!

Ein Film von Katharina Wulff-Bräutigam

http://www1.wdr.de/fernsehen/dokumentation_reportage/die-story/sendungen/mission-tierschutz-100.html

13.08.2015

!!!Es ist kaum zu fassen, was in den s.g. zivilisierten Ländern heute so möglich ist!!!

Geschäfte mit abgetriebenen, menschlichen Föten

http://netzfrauen.org/2015/08/11/organhandel-nahrungsmittel-pharma-kosmetik-das-schmutzige-geschaeft-mit-abgetriebenen-foeten/

 

Dubiose Geschäfte mit dem Blut von Kälberföten

http://www.tagesschau.de/inland/kaelberserum-101.html

http://www.sueddeutsche.de/wissen/skandal-um-kaelberserum-empoerende-blutspur-1.2603774

http://www.ndr.de/nachrichten/Leidvoll-Das-Schlachten-traechtiger-Kuehe,kaelber113.html

 

Bericht im MDR: Tote Tiere – kranker Mensch

http://www.mdr.de/tv/programm/sendung566788.html

 

31.07.2015

!!! NOZ Artikel zur Gefährlichkeit von Glyphosat!!!

glyphosat.31.7.150000

29.07.2015

!!! Zeit-online -Ein Stapel an Beweisen spricht gegen Glyphosat !!!

Glyphosat-Zeit_online

6.07.2015

!!!Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Partei DieLinke zur Putenhaltung!!!

Interessant zu lesen, wie gering das Interesse der Bundesregierung am Tierschutz ist:

Anfrage DieLinke an Bundestag zur Putenmast

 

31.07.2015

!!! Eilverordnung: Verbot von Neonikotinoiden! Sie sind mitverantwortlich für das Bienensterben!!!

http://www.wochenblatt.com/landwirtschaft/nachrichten/eilverordnung-zum-neonikotinoidverbot-10135.html

 

29.07.2015

!!!Ostseelandwirt 2015 wurde ausgezeichnet. Es ist natürlich ein Bio-Bauer!!!

http://www.wwf.de/themen-projekte/landwirtschaft/wwf-preis-ostsee-landwirt-des-jahres-2015/?utm_source=infonewsletter-change

Die -Nährstoff-Einträge aus der intensiven, konventionellen Landwirtschaft betragen mehr als die Hälfte der Einträge in die Ostsee. Das hat dazu geführt, dass schon heute 60.000 km² der Ostsee tot sind!!!!!!! Für uns eine unvorstellbar große Fläche!

 

27.07.2915

Shell will in der Arktis nach Öl bohren – trotz Klimawandel und der enormen Risiken, die solch ein Vorhaben in der schwer zugänglichen Region birgt. Die Wahrscheinlichkeit eines schweren Unfalls während der Ölförderung schätzt die US-Regierung auf 75 Prozent. Die Folgen für das sensible Ökosystem wären katastrophal – auch weil ein Unglück in der rauen Arktis kaum beherrschbar wäre.

Gegen diesen Irrsin will Greenpeace mit dem größten Putzlappen der Welt demonstrieren – also sei kreativ,  bastel eine solchen Lappen und schick ihn an folgende Adresse:

Greenpeace e.V.
Stichwort „Putzlappen für Shell – Greenaction“
Hongkongstraße 10
20457 Hamburg.

 

24.07.2015

!!!Botulismus, eine Krankheit, die es für die Deutsche Regierung und die Ministerien nicht gibt und trotzdem sterben unzählige Turbo-Milchkühe daran!!!

Die Wissenschaftler und Tierärzte greifen bei ihren Aussagen auf Daten  2.208 Milchviehbetrieben zurück!

Textentwurf Netzfrauen

GoettingerErklaerung

21.07.2015

!!!180.000 trächtige Kühe werden in Deutschland jährlich geschlachtet – Kälber ersticken Qualvoll!!!

http://www.swr.de/report/traechtige-kuehe-im-schlachthof-tausende-ungeborene-kaelber-ersticken-qualvoll/-/id=233454/did=15

Autorengespräch zu diesem Thema:

http://www.swr.de/report/tausende-ungeborene-kaelber-ersticken-qualvoll-autorengespraech-traechtige-kuehe-im-schlachthof/-/id=233454/did=15835166/nid=13839326/3ngtm8/index.html

 

21.07.2015

!!!Die US-Regierung will einem riesigen internationalen Bergbauunternehmen erlauben, ein prachtvolles Waldstück zu zerstören, das dem Apachen-Volk heilig ist!!!

Aktion: Schreiben an den US-Senat:

https://www.google.de/search?q=Petition+Apachen&ie=utf-8&oe=utf-8&gws_rd=cr&ei=YlquVYrRDszfU5SPvagJ

 

20.07.2015

!!!TV-Tipp!!!

Report Mainz heute 21:50 Uhr

Verheizt für billige Milch – das Leiden der deutschen Turbokühe

 

19.07.2015

!!!TV-Tipp!!!

planet e: Zeitbombe Trinkwasser

http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/829179a5-9db7-4d93-8ff4-d3ef17a70c30/20461362

 

18.07.2015

!!!Aktion “nature alert”: Die europäische Kommission will die Naturschutzgesetze einschränken und würde damit die Fortschritte jahrelanger Naturschutzanstrengungen zerstören!!!

Mehr Informationen und die Möglichkeit der Teilnahme an der Unterschriftenaktion unter folgendem Link:

https://www.naturealert.eu/de

!!!Bitte mitmachen!!!

18.07.2015

!!!Aktion keinen Tiefseeabbau von Rohstoffen in den Ozeanen!!!

Petition und weitere Informationen unter folgendem Link:

https://secure.avaaz.org/de/deep_sea_mining_loc_dn/?bAYmPib&v=62028

 

18.07.2015

!!!Amtsarzt Dr. Gerhard Bojara warnt vor den Folgen von Krankenhauskeimen!!!

Bericht in der WN “Warnung vor Klinikschließungen – multiresistente Keime: Amtsarzt kritisiert unklare Bestimmungen”

WN MRSA 18.7.15 001

17.07.2015

!!!Bericht in Kontraste: Plastik im Biomüll!!!

https://www.youtube.com/watch?v=Uyy7NJwNd6E&feature=youtu.be

Hinweis:

Biomülltüten aus Maisstärke und Papier sind oft auch nicht für die Kompostierungsanlagen geeignet, sie brauchen länger, um zu verrotten, als die Anlagen für die Kompostierung!

Besser ist es: Biomüll auskippen und Tüte in den Restmüll!!!!!

 

16.07.2015

!!! Meldung in der Tagesschau: Bioanbauflächen gehen zurück, obwohl die Nachfrage steigt!!!

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/bio-anbauflaechen-101.html

 

16.07.2015

!!!Bericht im Mittagsmagazin zur Fleischproduktion in Deutschland und den Folgen in Argentinien!!!

http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/mittagsmagazin/sendung/fleisch-umwelt-folgen-100.html

Eine kurze Zusammenfassung des Inhaltes:

Auslöser Soja

Gefüttert wird meist nicht mehr mit Mais vom Feld nebenan, sondern mit Soja. 4,6 Millionen Tonnen importiert Deutschland davon pro Jahr – allein für die Tiermast. Das meiste davon kommt aus Argentinien. Angebaut wird auf 170.000 Quadratkilometern, einer Fläche halb so groß wie Deutschland. Das Soja ist gentechnisch verändert und dadurch unempfindlich gegen den Unkrautvernichter Glyphosat. Der wird massenhaft versprüht, obwohl die Weltgesundheitsorganisation ihn für wahrscheinlich krebserregend hält. Dem Sprühnebel sind auch die Menschen ausgesetzt, über die Luft, und vermutlich auch übers Trinkwasser. Viele sterben.

Studie in Argentinien

Die Agroindustrie streitet einen Zusammenhang mit den Spritzmitteln ab. Aber dass die tatsächlich krank machen, das erhärten Untersuchungen der Universität Rosario, ausgewertet wurden 95.000 Daten von Bewohnern der Anbauregionen für Soja. In in den Gen-Soja-Regionen gibt es einen Anstieg von Schilddrüsenunterfunktion, Allergien und Atemwegserkrankungen. Spontan-Fehlgeburten und Krebserkrankungen.

Und in Deutschland?

Von argentinischen Verhältnissen sind wir weit entfernt. Aber auch hier steigt die Angst, dass das Mast-System krank macht. Durch die Gülle ist zum Beispiel das Trinkwasser belastet. Ein staatliches Projekt zur Grundwasser-Untersuchung läuft.

 

!!!Serie im Mittagsmagazin zu den Folgen der “modernen” Landwirtschaft!!!

http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/mittagsmagazin/sendung/fleisch-preis-billig-100.html

http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/mittagsmagazin/sendung/fleisch-umwelt-folgen-100.html

http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/mittagsmagazin/sendung/billigfleisch-fleisch-massentierhaltung-100.html

http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/mittagsmagazin/sendung/fleischentsorgung-statt-fleischverbrauch-100.html

14.07.2015

!!!Bericht in der Aktuellen Stunde über den Zustand des Wassers:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/aktuelle_stunde/videounserversauteswasser100_tag-14072015.html

Landwirtschaftsverbände lehnen Stellungnahme ab!!!!

14.07.2015

!!!Bericht in Report Mainz: 180.000 trächtige Kühe werden jährlich in Deutschland geschlachtet. Laut Aussage eines Veterinärmediziners dauert der Todeskampf der ungeborenen Kälber bis zu 20 Minuten, – sie ersticken!!!

http://www.swr.de/report/fehlende-kontrollen-bundeslandwirtschaftsminister-will-schlachtung-traechtiger-kuehe-verbieten/-/id=233454/did=15827592/nid=233454/2udlut/

http://www.wir-sind-tierarzt.de/2015/05/schlachtung-traechtiger-rinder/

Wir schämen uns für ein Land, in dem so etwas möglich ist!

13.07.2015

!!! Könnes kämpft – Die Gülleflut!!!

Eine sehr realistische Darstellung der Situation im Münsterland:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/koennes_kaempft/videodieguelleflut100_tag-13072015.html

8.7.2015

!!!Pestizide bedrohen Amphibien! Wenn die Frösche im Frühjahr zu ihren Paarungsgewässern unterwegs sind, überqueren sie auch landwirtschaftliche Flächen. Das Frühjahr ist aber auch die Zeit des Pestizid-Spritzens. Kommen die Frösche mit diesen Pestiziden in Berührung ist die Sterberate bei 100%

http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/unser-land/amphibien-und-pestizide100.html

8.7.2015

!!!Männliche Kälber für die Mülltonne, da sie als Nachzucht von “Hochleistungskühen” aufgrund mangelnder Gewichtszunahme zur Mast nicht geeignet sind?

http://www.wir-sind-tierarzt.de/2015/06/bullenkaelber_fuer-die-tonne/

Die Landwirte suchen nach einer Lösung:

http://www.topagrar.com/news/Rind-Rindernews-Mit-gesextem-Sperma-und-Kreuzungen-Kaelbertoetungen-vermeiden-1978915.html

Wir finden, dass ist ein perverser Denkansatz. Durch gesexte Spermien soll vermieden werden, dass männliche Kälber entstehen! Der richtige Ansatz für uns wäre gewesen, dass man sich Gedanken darüber macht, ob die Zucht von “Hochleistungskühen” überhaupt der richtige Weg war? Ob nicht alle Qualzuchten ein Weg in die Sackgasse waren? Die konventionelle Landwirtschaft scheint den Blick darauf verloren zu haben, dass es sich auch bei s.g. Nutztieren um lebendige Wesen handelt und nicht um Milcherzeugungsmaschinen oder Eiweißlieferanten!

Im Übrigen fragen wir uns:

Wie muss man sich dieses Töten von lebensfähigen Kälbern denn vorstellen?

Wer macht das konkret?

Wie wird es gemacht?

Steht nicht eigentlich im Tierschutzgesetz, dass das Töten von Tieren ohne Grund verboten ist?

Darf der Grund “unrentabel” etwa für ein Außerkraftsetzen des Gesetzes ausreichen?

_______________________________________________________________________________

7.7.2015

!!!Zusammenfassung einer Ausarbeitung der Charité in Berlin zum Thema: Antibiotikaeinsatz und Resistenzentwicklung in Deutschland:

Antibiotikares. Charite 15-05-22 Zusammenfassung

_______________________________________________________________________________

6.7.2015

!!! Durch die Nähe zur Landwirtschaft gefärbte Berichterstattung in der WN zum Thema “Glyphosat-Rückstände in der Muttermilch”. Die WN behauptet darin, dass ein Experte Entwarnung für stillende Mütter gibt! Der Experte ist Dr. Christian Albring, Frauenarzt aus Hannover, der in Wahrheit gegenüber der Bildzeitung Folgendes gesagt hat:

Dr. Christian Albring vom Berufsverband der Frauenärzte zu BILD: „Die Glyphosat-Menge, die Säuglinge mit der Muttermilch aufnehmen, liegt um den Faktor 3000 bis 5000 unter den von der EU und in Deutschland angesetzten Belastungsgrenzen. Damit kann man hoffen, dass von dem Glyphosat in der Muttermilch nur eine marginale Gefährdung für das Baby ausgeht.

Empfehlenswert ist es trotzdem für Mütter in Schwangerschaft und Stillzeit, nur Gemüse und Kornprodukte aus biologischem Anbau zu verzehren, da dort dieses Herbizid nicht verwandt werden darf.“

WN 6.7. zu Glyphosat in Muttermilch 001

Unsere Meinung zu einer derartigen Berichterstattung finden Sie unter folgendem Link:

Freie Presse oder Westfälische Nachrichten

________________________________________________________________________________

5.7.2015

!!! Aktuell: im Münsterland werden die ersten Felder mit Wintergerste schon wieder totgespritzt! Das ist eigentlich verboten und nur in Ausnahmefüllen bei starker “Verunkrautung” erlaubt. Wir haben die Landwirtschaftskammer angeschrieben:

Anschreiben Landwirtschaftskammer NRW

________________________________________________________________________________

1.7.2015

!!! Das europäische Frühwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel (RASFF) hat gestern veröffentlicht, dass die Warnungen für Gesundheitsgefährdungen durch Lebens-und Futtermittel um 25% gegenüber dem Vorjahr angestiegen sind!!!

Informationen finden Sie unter folgendem Link:

http://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/13465_de.htm

________________________________________________________________________________

Juni 2015

!!! Schriftverkehr mit Agravis über Glyphosat und Pestizide:

Schriftverkehr mit Agravis

________________________________________________________________________________

Juni 2015

 !!!neue Studie zu Pestizid-Rückständen im Grundwasser in der Menüleiste unter “Pestizideinsatz in der Landwirtschaft”!!!

________________________________________________________________________________

Juni 2015

!!! Skandal: Glyphosat-Rückstände in Muttermilch gefunden. Pressemitteilungen und Leserbrief in der Menüleiste unter “Glyphosat”!!!

________________________________________________________________________________

18.6.2015

!!! Leserbrief der BI “Für Mensch und Vieh” zur Berichterstattung in den Westfälischen Nachrichten – Landwirtschaft als starker Wirtschaftsfaktor!!!

BI LB zum Artikel Landwirtschaft als starker Wirtschaftsfaktor

 

 

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *