Pestizid-Einsatz in der Landwirtschaft

Hier finden Sie neue und wichtige Informationen zum Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft und ihre Folgen für Menschen und Natur:

 

26.08.2017

Hier noch einmal zu Ihrer Erinnerung: Informationen zu den zugelassenen Pflanzenschutzmitteln in Deutschland und zur Abdrift bei der Feldaufbringung

Aussagen-zu-PSM2

Was-Sie-über-glyphosathaltige-Spritzmittel-wissen-sollten

Ergebnisse-aus-der-Studie-über-die-Abdrift-von-PSM

Zusätzliche zugelassene PSM 2017

 

In der neuen TA Luft werden härtere Auflagen für die Abgase in der Pflanzenmittelherstellung gemacht:

Auflagen für Anlagen zur Herstellung von PSM:

Staubige Abgase müssen an der Entstehungsstelle erfaßt werden und die im Abgas enthaltenen Emissionen dürfen 0,1 kg und im Massenstrom 5 mg/m³ nicht überschreiten.

Emissionen, die toxische Stoffe enthalten dürfen im Massenstrom 5 g/h und in der Massenkonzentration 2 mg/m³ nicht überscheiten.

Die Ammoniakemissionen dürfen im Massenstrom 0,05 kg/h und und in der Massenkonzentration 10 mg/m³ nicht überschreiten.

Die Emissionen von Stickstoffoxiden und Kohlenmonoxid dürfen im Massenstrom 1,25 kg/h und in der Massenkonzentration 0,25 mg/m³ nicht überschreiten.

Die Emissionen von Schwefeldioxid und Schwefelmonoxid dürfen im Massenstrom 0,075 kg/ha und in der Massenkonzentration 15 mg/m³ nicht überschreiten.

Staubige Abgase sind in ihrer Entstehungsphase zu erfassen und Entsaubungsvorrichtungen zuzuführen. Staubförmige Abgase dürfen die Mindestanforderungen im Massenstrom 5 g/h und in der Massenkonzentration 5 mg/m³ nicht überschreiten.

Staubförmige Abgase zu 10% und mehr akut toxische Stoffe enthalten dürfen in der Massenkonzentration 2 mg/m³ nicht überschreiten.

Der Politik scheinen also die Gefahren dieser Stoffe bewusst zu sein? Aber was passiert bei der Aufbringung von Pflanzenschutzmitteln? Die Abdrift bei der Aufbringung auf die Felder beträgt laut verschiedener Studien bis zum 10 km und mehr, wo bleiben die härteren Vorschriften für Landwirte für den Umgang mit diesen z.T. hoch toxischen und gesundheitsgefährdenden Stoffen?

Mehr Informationen zur TA Luft finden Sie unter “tagesaktuelle Meldungen” Datum 24.08.2017

 

25.08.2017

Tatort Wiese, der leise Tod der Insekten

Tatort Wiese

Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen zum Insektensterben in Deutschland:

1813142 Insekten

 

08.08.2017

2014 hat das zuständige Ministerium auch in Deutschland ein PSM mit dem Wirkstoff Fipronil (Nervengift) für die Behandlung von Kartoffeln zugelassen.

Doch nicht nur PSM mit nervengiftigen Wirkstoffen werden für bestimmte Zeiträume in Deutschland zugelassen. Nein jedes Jahr erteilt das zuständige Ministerium zusätzlich zu den schon zugelassenen 1.477 PSM weitere Zulassungen für Notfallsituationen (?) wenn Gefahren für den Ernteertrag des Landwirtes bestehen, der Verbraucher spielt da eher keine Rolle.

„Notfallzulassungen“ pro Jahr

2017 47
2016 46
2015 42

 

Immerhin dürfen alle für 2017 zusätzlich zugelassenen PSM nicht ins Wasser gelangen, weil sie dauerhafte Schäden verursachen , 3 der Mittel sind giftig für Vögel,  20 sind umweltschädlich, 7 schädigen Nutzinsekten und 13 können Allergien auslösen.

Zulassung 2014

Genehmigung zur Anwendung des Pflanzenschutzmittels

Aussagen zu PSM

All die Notfallzulassungen gelten für den Obst-, Wein- und Kartoffelanbau.

Im Gutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen der Bundesregierung kann man nachlesen, dass gerade in diesem Bereich schon pro Fläche viele andere PSM zum Einsatz kommen:

  •  Behandlungsindex: die Anzahl der angewandten PSM auf einer betrieblichen Fläche

 

2014

 

Kultur insgesamt (BI) Fungizide Herbizide Insektizide Wachstums-Hemmer
Kartoffeln 12,6 9,49 2,3 0,81 -
Mais 1,99 - 1,96 0,03 -
Wintergerste 3,88 1,4 1,46 0,25 0,77
Winterraps 6,72 1,98 2,03 2,71 -
Winterweizen 5,7 2,4 1,67 0,66 0,97
Zuckerrüben 3,82 0,99 2,64 0,17 0,002
Hopfen 11,11 8,51 0,21 2,39 -
Tafelapfel 33,72 27,3 0,95 4,67 0,81
Wein 19,78 18,29 0,42 1,06

 

07.08.2017

Zusammenfassung der Aussagen aus dem Gutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen der Bundesregierung zu dem Thema “Pestizid-Einsatz in der Landwirtschaft”

Text Pestizide

 

03.08.2017

Systemische Pestizide – die größte Gefahr für die Natur

Eine Gruppe von weltweit tätigen Wissenschaftlern hat sich zusammengeschlossen, um eine Task Force (TSFP) zu bilden, die sich mit den Auswirkungen der systemischen Pestizide auf die Biodiversität beschäftigt. Ihre Aufgabe war es „eine verständliche, wissenschaftliche, objektive Überprüfung und Beurteilungsmethode zu entwickeln, welche den Einfluss von systemischen Pestiziden aufzeigt. Die Ergebnisse sollten zeigen, welcher Zusammenhang zwischen der Risikobewertung und den Zulassungsverfahren besteht. Es sollte eine besser informierte und faktenbasierende Entscheidungsmöglichkeit geschaffen werden.

Das bisherige Fazit: der prophylaktische Großeinsatz von systemischen Pestiziden in der Landwirtschaft führt zu erheblichen Auswirkungen in der Natur. Es war nachzuweisen, dass die bereits in der Umwelt vorhandenen deutlichen Konzentrationenn von systemischen Pesitziden ausreichen, um schädliche Wirkungen auf viele Nichtzielorganismen in terrestrischen und aquatischen Lebensräumen auszuüben und damit eine Gefahr für die Belastbarkeit und die Leistungen des Ökosystems wie Bestäubung und Nährstoffkreislauf darstellen.

Informationen der Wissenschaftler zu einzelnen Themen:

Arten

Bestäuberinsekten

Ökosystem

Vögel und andere

Wirbellose Tierarten

Schäden

Forschungslücken

nachzulesen auch unter folgendem  Link:

http://www.tfsp.info/de/about-us/

zu dem Themenbereich Neonicotinoide eine Pressemitteilung der ABL:

PM abl Neonicotinoide

 

08.02.2017

Der Agrochemiekonzern syngenta wirbt auf seiner Homepage für das Herbizid Axial 50 mit dem Begriff “Volksherbizid”

https://www.syngenta.de/kultur/getreide-axial-50

Das ruft bei vielen Lesern vielleicht eine Assoziation zu dem nationalsozialistischen Begriff der “Volkshygiene” hervor? Mehr Sensibilität gegenüber gerade der geschichtlichen Verantwortung gerade von Chemiekonzernen hätte man da doch wohl erwarten können!

Was Syngenta aber total vergißt, sind Hinweise auf die Gefahren dieses Herbizids:

kann allergische Reaktionen verursachen – kann allergische Hautreaktionen verusachen -giftig für

Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung – bei Hautreizungen und Hautausschlag – Arzt aufsuchen – darf nicht ins Wasser gelangen, verursacht dauerhafte Schäden – schädigend für Raubmilben und Spinnen (Nutzinsekten) – giftig für Algen, Fische, Fischnährtiere und höhere Wasserpflanzen – tragen von Schutzkleidung -wenn das Mittel mit Treckern aufgebracht ist, müssen die geschlossene Überdruckkabinen haben – dabei ist es nicht erlaubt, die Kabinen mit kontaminierter Kleidung zu betreten (!!!)- behandelte Flächen erst nach dem Abtrocknen wieder betreten – Resistenzmanagement notwendig – bei Einhaltung der angegebenen Höchstmengen nicht bienengefährdend

 

Wir fragen uns, was ist mit den Menschen, die zufällig neben einem Feld spazieren gehen,, auf dem gerade mit Axial 50 gearbeitet wird? Menschen, die keine Atemmaske und Schutzkleidung tragen?

 

30.01.2017

Bericht aus der Frankfurter allgemeinen Zeitung zum Einsatz von Pestiziden und den daraus folgenden Resistenzbildung bei “Unkräutern”!

Der Präsident der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft Carl-Albrecht Bartmer warnt die Landwirte sehr eindringlich in einem Vortrag auf der Grünen Woche in Berlin:

“Das landwirtschaftliche System gerate an vielen Standorten an Grenzen und überlebe nur mit einem gigantischen Chemieaufwand”!

PM FAZ Resistenzbildung durch Pestizideinsatz

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/zukunft-der-pestizide-immer-schnellere-chemie-resistenzen-mindern-die-ernten-14708404.html#GEPC;s3

 

Aussage aus dem Bericht des LWB Digitalisierung – Leute da passiert was

http://www.wochenblatt.com/landwirtschaft/nachrichten/die-digitalisierung-noch-ein-flickenteppich-12055.html

“Weniger als 10 % der ausgebrachten Pflanzenschutzmittel erreichen überhaupt eine kranke Pflanze”.

 

29.11.2016

Urteil: Der Europäische Gerichtshof hat den Naturschutzverbänden Recht gegeben:

Umweltschutzorganisationen haben gegenüber Zulassungsbehörden grundsätzlich das Recht auf Information über die Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf die Umwelt. Behörden können diese Auskunft nicht mit dem Verweis auf Betriebsgeheimnisse der Hersteller verweigern. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden.

weiterlesen …..

eu-gh-urteil-pestizide

 

16.10.2016

Wir haben heute eine Fachaufsichtsbeschwerde beim Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung eingereicht weil, wie wir finden,  die Zulassungen gesundheitsgefährdender Pflanzenschutzmittel nicht mit der notwendigen Sorgfalt durchgeführt werden:

fachaufsichtsbeschwerde-per-post

Zur Erläuterung unserer Beschwerde haben wir den Minister mit entsprechenden Informationen versorgt. Diese können Sie hier und unter den Menüpunkt  “Gewässer im Kreis Steinfurt” nachlesen.

 

30.09.2016

Aus einem Zeitungsbericht der NOZ geht hervor, dass zu einigen Wirkstoffen aus Pflanzenschutzmitteln (PSM) besonders hohe Rückstände in den Gewässer gemessen werden: Bentazon, Isoproturon, Mecoprop und Metalaxyl. Mit diesen Wirkstoffen gibt es insgesamt 28 zugelassene PSM. In den Datenblättern des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit finden sich zu diesen PSM u.a. folgende Aussagen:

15 mal umweltgefährlich

18 mal gesundheitsgefährdend

14 mal – können Allergien auslösen

7 mal Verdacht auf krebserregende Wirkung

5 mal Gefahr ernster Augenschäden

3 mal – können das Kind im Mutterleib schädigen

14 mal darf die Fläche auch 48 nach der Aufbringung nur mit Schutzkleidung betreten werden

alle weiteren Aussagen können Sie unter dem folgendem Link nachlesen:

psm-rueckstaende-in-gewaessern

 

26.09.2016

!!!Bayer wird Monsanto übernehmen!!!

Der Vorstandvorsitzende der Bayer AG sieht sich in der “Verantwortung für die Welternährung und für eine nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft”. Was von dieser “Aussage” zu halten ist, zeigen Ihnen die Veröffentlichungen zu den von Monsanto und Bayer hergestellten Pflanzenschutzmitteln:

psm-bayer-monsanto

Und hier nur eine kleine Auswahl der negativen Meldung über Bayer:

bayer

02.09.2016

Der neue kritische Agrarbericht 2016 stellt viele Fakten zur Landwirtschaft dar:

http://www.kritischer-agrarbericht.de/2016.357.0.html

Ein Abschnitt befaßt sich mit dem Zustand der Böden in Europa: Der Boden, von dem wir leben

http://www.kritischer-agrarbericht.de/fileadmin/Daten-KAB/KAB-2016/KAB2016_Kap1_80_85_Niemann.pdf

Wir haben Ihnen einige Fakten zusammengefaßt:

Der Boden von dem wir leben

 

30.08.2016

Werbeanzeigen in der top agrar

Laut Hinweis werden derzeit Anzeigen von zahlreichen Pflanzenschutzmittelherstellern in der top agrar geschaltet. Da es sich für die Firmen zu lohnen scheint, müssen wir wohl davon ausgehen, dass gerade diese PSM oft in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Aus den Datenblättern des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit zu diesen PSM geht hervor, dass alle als umweltgefährlich und gesundheitsschädlich bezeichnet werden, dass sie giftig oder sehr giftig für Wasserorganismen sind, dass sie nicht  ins Wasser gelangen dürfen, da sie dauerhaft Schäden verursachen und z.T. erhebliche gesundheitliche Risiken hervorrufen: Verdacht auf krebserregende Wirkung, Gefahr ernster Augenschäden, können Allergien auslösen, können das Kind im Mutterleib schädigen usw:

Die wichtigsten Informationen zu den beworbenen PSM finden Sie unter folgende, Link:

Werbeanzeigen in der top agrar

Wir fragen un szum wiederholten Mal: Kennen die Anwender diese Warnhinweise? Wissen sie überhaupt, was sie da tun?

 

28.08.2016

Ein Imker aus Niedersachsen hat seinen Honig auf Pflanzenschutzmittelrückstände untersuchen lassen. Die Proben wurden vom Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz in Niedersachsen und vom Deutschen Bienen-Institut untersucht. Das erschreckende Ergebnis war, dass man die Rückstände von 42  PSM gefunden hat und zusätzlich noch von 16 PSM, die in Deutschland keine Zulassung haben.

Folgende Aussagen zu den zugelassenen PSM sind in den Datenblätter des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit  zu finden:

  • 42 PSM gelten als umweltgefährlich, gesundheitsschädlich, sehr giftig vor alle Wasserorganismen und verursachen dauerhafte Schäden im Wasser
  • 12 PSM können das Kind im Mutterleib schädigen
  • 23 PSM stehen unter dem Verdacht eine krebserregend Wirkung zu haben
  • 35 PSM reizen die Haut, die Augen oder können Allgergien auslösen
  • 5 PSM schädigen die Fortpflanzungsfähigkeit
  • 11 PSM, man darf die Anwendungsfläche auch 48 Stunden später nur mit Schutzkleidung betreten
  • 1 PSM darf nur abends und nachts angewendet werden
  • 8 PSM enthalten den in der EU seit ca. 20 Jahren verbotenen Wirkstoff Atrazin

Honigprobe

Da 8 der PSM Atrazin enthalten, das wegen seiner krebserregenden Wirkung schon vor ca. 20 in der EU verboten wurde, aber tritzdem nicht den Hinweis auf die krebserregende Wirkung aufweisen, sind es eigentlich nicht 23 sondern 31 PSM, bei denen der Verdacht der krebserregenden Wirkung besteht!

Da erscheint es uns doch mehr als bedenklich, dass Konzerne wie Bayer sicher Milliarden an Krebsmedikamenten verdienen und gleichzeitig Pflanzenschutzmittel auf den Markt bringen, die gerade für diese Erkrankungen mitverantwortlich sein können?

Sie mögen sich vielleicht fragen, was hat ein Honig aus Niedersachsen mit dem Münsterland zu tun? Sehr viel, beide Regionen sind s.g. Veredelungsregionen mit hoher Viehdichte und einer Intensivlandwirtschaft. Beide Regionen haben große Gülleüberschüsse, einen steigenden Einsatz von PSM und Dünger und vorallem Maismonokulturen. Die Ergebnisse einer Honiganalyse würde hier vermutlich auch nicht viel anders aussehen.

18.08.2016

Neonicotinoide sind Pflanzenschutzmittel (PSM), die unter dem Verdacht stehen, bienengefährdend zu sein. Das enthaltende Nervengift soll dazuführen, dass das Nervensystem der Bienen gestört wird, sie den Weg in den Bienenstock nicht mehr finden und irgendwo in der Landschaft verhungern. In mehreren Ländern der EU haben die Regierungen zum Bienenschutz darauf reagiert und den Einsatz dieser PSM verboten!

In Deutschland sind  31 dieser PSM zugelassen. Aus der Anfrage der Linken an die Bundesregierung gingen die Namen dieser zugelassenen Mittel hervor. In den Datenblätter des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit stehen erschreckende Warnhinweise:

Aussagen zu Neonicotinoiden

Uns hat nun interessiert, ob die Hersteller diese Warnung 1:1 auf Ihre Verpackungen drucken, ob tatsächlich der Aufdruck “Verdacht auf krebserregende Wirkung” auf den entsprechenden PSM steht.

Wir haben die Hersteller angeschrieben und um Auskunft gebeten. Geantwortet haben sie fast alle, gesagt aber eigentlich nichts! Nur Bayer CropScience, der Hersteller von 14 dieser PSM hat sich (noch?) nicht gemeldet.

Besonders sonderbar fanden wir die Antwort der Scott Celaflor GmbH. Sie haben uns empfohlen, die PSM (immerhin 10) im Handel zu erwerben, dann könnten wir die Warnhinweise auf der Verpackung nachlesen!

Email der Scott Celaflor GmbH:

vielen Dank für Ihre Anfrage. Die Gebrauchsanweisungen unserer Pflanzenschutzmittel Produkte enthalten alle behördlichen Vorgaben zu den Warn- und Sicherheitshinweisen und sind vorschriftsgemäß eingestuft und gekennzeichnet. Alle behördlichen Angaben können in der öffentlich zugänglichen BVL Online Zulassungsdatenbank eingesehen werden.

Gerne können Sie die entsprechenden Produkte auch im Handel erwerben, um die Gebrauchsanweisungen nach zu lesen.

Wir hoffen, Ihnen hiermit weitergeholfen zu haben und verbleiben

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Scotts Celaflor Fachberatung

 

15.08.2016

Die Landwirte und ihre Verbände betonen, wenn es um die chemiegestützte Produktionsweise in der Intensivlandwirtschaft geht, stets die “gute fachliche Praxis” als Grundlage ihres Tuns. Und auch der Gesetzgeber nutzt diesen Begriff als Grundlage für die Bewertung dieser Produktionsweise.

Hier einmal ein Beispiel, wie leicht es ist, einen Sachkundenachweis für Pflanzenkunde zu machen:

online bei der top agrar dauert es gerade mal 4 Stunden, um für die nächsten drei Jahre nachzuweisen, dass man die notwendige Sachkunde im Umgang mit Pflanzenschutzmitteln hat. Danach muss man 39,90 € (top agrar-Abonnenten bekommen einen Rabatt von 10€) überweisen und eine eidesstattliche Versicherung abgeben, dass man auch wirklich vor seinem PC gesessen hat.

4 Stunden für folgende Inhalte:

Die Lerninhalte:

  • Rechtsgrundlagen Gesetze und Verordnungen für den Pflanzenschutz sowie die gute fachliche Praxis,
  • Integrierter Pflanzenschutz: indirekte und direkte Pflanzenschutzmaßnahmen, landwirtschaftliche Praxis,
  • Schadursachen und ihre Diagnose: wie man sie erkennt und damit umgeht,
  • Pflanzenschutzmittelkunde: Eigenschaften, Wirkweisen, Anwendungsbereiche von Pflanzenschutzmitteln,
  • Aufbewahrung, Lagerung und Transport von Pflanzenschutzmitteln,
  • Pflanzenschutzgeräte sachgerecht einsetzen, warten und pflegen, Ausbringungsverfahren,
  • Risikomanagement: Zulassungsvoraussetzungen, schädliche Auswirkungen vermeiden, umweltverträgliche Entsorgung von Pflanzenschutzmittelresten und –verpackungen.

Unsere Meinung:

Wenn so der Nachweis für die “gute fachliche Praxis” aussehen kann, dann wundert es uns nicht, dass von Seiten der Landwirte so sorglos mit den oft umweltgefährlichen und gesundheitsschädlichen Pflanzenschutzmitteln umgegangen wird. Verantwortliches Handeln sind für uns anders aus!

06.08.2016

Bericht in der WN vom 5.8. über die steigende Pestizid-Belastung im Haltener Stausee, einem bedeutenden Trinkwasserreservoir:

Bericht Pestizide im Haltener Stausee S. 1 001

Fotsetzung linke Spalte von S .1 001

Unser Leserbrief zu dem Artikel:

LB Berichterstattung Haltener Stausee

 

04.08.2016

!!!Die Zeit der Vorerntebehandlung mit Glyphosat hat wieder begonnen. D.h. die Felder werden zur gleichmäßigen Reife des Getreides mit Glyphosat totgespritzt.

Dieser Vorgang der “Sikkation” ist aber nur erlaubt, wenn das Feld stark verunkrautet ist und die Landwirtschaftskammer eine Sondergenehmigung erteilt hat. Zu erkennen sind diese Felder an frischen Fahrspuren und an einer gleichmäßig gräulichen Färbung des Getreides.

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Die Folgen sind dramatisch, das belastete Getreide dient entweder der Lebensmittelherstellung oder als Viehfutter.

Seien Sie also aufmerksam und melden solche Flächen bei der Landwirtschaftskammer (Herrn Detlev Möller, Adresse und Tel. s.u.) oder bei uns, wir leiten dann eine Kontrolle der Landwirtschaftskammer ein.

Unter folgendem Link finden Sie einen Meldebogen, der an die Landwirtschaftskammer geschickt werden kann:

anzeige-ordnungswidrigkeit

Detlev Moeller, Pflanzenschutzdienst, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

Telefon: 0228 703-2113

detlev.moeller@lwk.nrw.de

 

31.07.2016

Besonders gravierend ist, dass das Saatgut heute gebeizt wird. Die Definition des Begriffes “Beizen” der Universität Hamburg lautet:

Beizen ist das Aufbringen eines Pflanzenschutzmittels auf Saatgut, um es vor Schädlingen, Pilzbefall oder Pflanzenkrankheiten zu schützen.Beim Beizen wird das Saatgut entweder in ein flüssiges Pflanzenschutzmittel getaucht oder in einem pulverförmigen Mittel geschwenkt. Pflanzenschutzmittel, die zum Beizen von Saatgut verwendet werden, werden auch Beizmittel genannt. Zum Beizen von Saatgut gibt es spezielle Beizmaschinen in unterschiedlichen Größen und Ausführungen.Das Saatgut wird häufig schon vom Saatgutproduzenten gebeizt. Das gebeizte Saatgut ist meist auffällig gefärbt, damit man sofort erkennt, dass es gebeizt wurde. Die Färbung soll auch Vögel und Wildtiere davon abhalten, die Samen zu fressen.

Das Beizen hat viele Vorteile. Bei gebeiztem Saatgut wird der Wirkstoff gezielt genau an dem Ort einsetzt, an dem er gebraucht wird. Dadurch wird weniger Pflanzenschutzmittel benötigt. Beizen ist daher wirksamer und umweltschonender als das großflächige Spritzen der gesamten Aussaatfläche mit Pflanzenschutzmitteln. Darüber hinaus ist der Arbeitsaufwand beim Beizen geringer.

Die Aussagen aus den Datenblättern des Bundesamtes Für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz zu den angewandten Beizmitteln machen aber deutlich, wie belastend diese Mittel für Mensch, Umwelt und Tiere ist. Sie reichen von giftig für Vögel, kann allergische Reaktionen hervorrufen, bei Kontakt sofort Arzt aufsuchen, schädigt Nutzinsekten bis zu “schädigt das Wasser dauerhaft”. Alle gravierenden Aussagen finden Sie in der folgenden Zusammenfassung:

Aussagen zu Beizmitteln

26.06.2016

Von Seiten der Landwirtschaft und ihrer Verbände wird immer wieder behauptet, dass Umweltverbände und Bürgerinitiativen Panik verbreiten, dass Image der Landwirtschaft ohne Grund schädigen. “Die gute fachliche Praxis der Landwirte” würde eigentlich dazu führen, dass Spritzmittel nur noch sehr gezielt eingesetzt würden. Doch die Realität ist eine ganz andere, der Umsatz an Pflanzenschutz- und Düngemitteln steigt stetig an und die landwirtschaftliche Fläche nimmt parallel dazu stetig ab.  Alleine in den Jahren 2013 -2014 ist die Fläche um 172.000 Hektar geschrumpft!

Dagegen verkündet der Industrieverband Agrar 2015 stolz “Der Inlandsabsatz an Dünge- und Pflanzenschutzmittel treibt den Umsatz an”

Der Pflanzenschutzmarkt 2014-15_JPK_120515

Der Düngemittelmarkt 2014_JPK_120515

Die Zahlen des Bundesumweltamtes zu den Umsätzen dieser Spritzmittel sind leider nicht aktuell, sondern aus dem Jahr 2014, sprechen aber eine deutliche Sprache, er stieg von 2005 bis 2014 um 23,01 %:

Einsatz Pflanzenschutzmittel 2014

Das bleibt natürlich auch bei der steigenden Zahl von Unwettern mit Starkregenereignissen für unsere Gewässer nicht ohne Folgen. Lesen Sie unseren Leserbrief dazu:

Leserbrief Unwetterberichterstattung

Nährstoffeinträge in Fließgewässern

Intensivtierhaltung meldet die meisten Luftemissionen

http://www.thru.de/thrude/auswertung/top-thema/

Für das Berichtsjahr 2014 haben insgesamt 1.502 PRTR-Betriebe Luftemissionen gemeldet. Davon sind etwas über 600 PRTR-Betriebe (40 Prozent) der Intensivtierhaltung zuzuordnen. Am häufigsten berichten sie Ammoniak-Emissionen (NH3). Innerhalb der Branche „Intensivtierhaltung“ machen die Schweinemastbetriebe, die mindestens 2.000 Mastschweine (ab 30 Kilogramm Gewicht) halten und den gesetzlich festgelegten Schwellenwert von 10 Tonnen Ammoniak pro Jahr überschreiten, mit knapp über 50 Prozent den Hauptanteil meldender PRTR-Betriebe aus. Mit 6.200 Tonnen pro Jahr stellen sie auch den höchsten Anteil der in die Luft freigesetzten Ammoniak-Emissionen (Abbildung 5).

Bericht im Spiegel über Pflanzenschutzmitteln in den Gewässern:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/pflanzenschutzmittel-in-gewaessern-gifte-ueberall-a-1028437.html

Viele Pflanzenschutzmittel sind giftig für die Umwelt und auch für den Menschen. Deshalb dürfen sie auch nicht an Hobbygärtner und Gartenfreunde verkauft werden, sondern nur an professionelle Gärtner, Landwirte und Winzer. Auf Amazon, Ebay und Co. bieten gewerbliche und private Verkäufer die verbotene Ware jedoch oft für jeden an – ohne Hinweise und ohne Kontrollen. In Testkäufen haben wir die verbotenen Mittel auch erhalten.

Nettoinlandsumsatz 2009 = 1,262 Md. €

                                             2013 = 1,506 Md. €

https://www.test.de/Pflanzenschutzmittel-Riskantes-Gift-fuer-jedermann-4865920-0/

 

18.06.2015

Tiere leiden unter Pestiziden

Der Einsatz von Gift gegen Unkraut und Schädlinge in der Landwirtschaft ist ein großes Problem für das Ökosystem: Denn auch Pflanzen und Tiere leiden darunter, werden krank oder sterben gar aus.

Stille in der Natur

Heuschrecken können sehr viel Lärm machen. Vor allem älteren Menschen dürfte die Geräuschkulisse noch gut bekannt sein. Heute ist es dagegen sehr still geworden auf dem Acker. Vielen Grashüpfern fehlt der Lebensraum, da Gräser und Wildkräuter mit Pflanzengiften beseitigt werden.

Schrumpfender Lebensraum

Wenn Ackerkräuter nicht mehr wachsen, fehlt Insekten die Nahrung, was sich wiederum auf die Feldvögel auswirkt. Deshalb gingen die Bestände der Vögel in der deutschen Agrarlandschaft dramatisch zurück. Im Vergleich zu den 1980er Jahren sank zum Beispiel die Anzahl von Rebhühnern um über 90 Prozent. In vielen Regionen gibt es diese Feldvögel mittlerweile gar nicht mehr.

Langzeitwirkungen

Fledermäuse leiden doppelt unter Pestiziden: Zum einen gibt es weniger Insekten, zum anderen konzentrieren sich die Ackergifte im Fettgewebe der Tiere. Im Winter wird dieses sogenannte Speicherfett abgebaut, sodass die Pestizide freigesetzt und ins Hirn gelangen. Die Kommunikationsfähigkeit und das Immunsystem können so gestört werden.

Nachzucht gestört

Ackergifte gelangen mit dem Regen in die Gewässer. Auch hierdurch wird das Ökosystem stark gestört. Kröten leiden besonders: Aus ihren befruchteten Eiern schlüpfen in den Gewässern die Kaulquappen. Durch Pestizide wird deren Entwicklung gestört – der Nachwuchs wird mit Missbildungen geboren oder stirbt. Zudem nehmen Kröten durch ihre dünne Haut die Ackergifte leicht auf.

Mehr Missbildungen

Der dänische Schweinezüchter Ib Pedersen dokumentierte mit mehreren Zehntausend Schweinen das Verhältnis von Glyphosat im Sojafutter und die Rate an Missbildungen. Er stellte fest, dass bei einem höheren Anteil von Glyphosat im Futter die Anzahl der missgebildeten Ferkel höher ist. Diese Beobachtung bestätigen auch Studien.

Leben ohne Rückstände

Unter dem Insektizid DDT litt vor allem auch der Seeadler. Er gehört zu den größten Greifvögeln Mitteleuropas und war fast ausgerottet. Seit den 1970er-Jahren ist die Anwendung von DDT in den meisten Industrieländern verboten. Der Seeadler hat davon profitiert – die Population erholt sich wieder.

http://www.dw.com/de/tiere-leiden-unter-pestiziden/g-19309631?maca=de-gk-bildergalerie-msn-all-19757-xml-media

 

01.06.2016

Neue Informationen zum Einsatz von s.g. Pflanzenschutzmitteln und den Folgen (Homepage Umweltbund):

Politikern fehlen Informationen zu PSM

Politikern fehlen Informationen zu PSM

PSM gefährden Fledermäuse

PSM gefährden Fledermäuse

Die Folgen es massiven Rückganges von Nutzinsekten

Folgen des massiven Rückganges von Nutzinsekten

Vogelsterben durch PSM

Vogelsterben durch PSM

Zulassung von PSM

Zulassung von PSM

Neonicotinoide

Neonicotinoide

Politischer Pflanzenschutz

Politischer Pflanzenschutz

29.02.2016

!!! Das Bundesinstitut für Risikobewertung fand schon die gefundenen Rückstände von Glyphosat in Muttermilchprobem unbedenklich. Wen wundert es da, dass auch die Rückstände im Bier keine Problem für dieses Institut darstellen!!!

Kritische Berichte zu der Vorgehensweise des BfR:

160225-FocusOnline-BfR und Efsa in der Kritik

Und noch ein fataler “Irrtum” des BfR. Pflanzenschutzmittel mit dem Wirkstoff Chlorpyrifos wurden hier als unbedenklich eingestuft und dürfen frei verkauft werden. In den USA sind diese Mittel wegen der bestehenden Gesundheitsgefährung bei deren Anwendung verboten.

Bericht aus der Fernsehsendung Report über das Bundesinstitut für Risikobewertung

28.02.2016

!!!Der Weltrat für biologische Vielfalt (UNO): Bestäuber-Sterben bedroht Nahrungsmittelsicherheit. 40% der Bienen- und Schmetterlingsarten in Nordwesteuropa sind bedroht!!!

UNO-Bericht zum Bestäuber-Sterben

13.02.2016

!!!Umweltbelastende Stoffeinträge aus der Landwirtschaft!!!

umweltbelastende_stoffeintraege_aus_der_landwirtschaft

!!!Umweltprobleme der Landwirtschaft!!!

umweltprobleme_in_der_landwirtschaft_30_jahre_sru-sondergutachten

14.11.2015

!!!Herbizid im Kreis Borken – Vreden-Ellewick ausgelaufen. Entnahme von Fischen aus der Berkel bis zum 10. Januar 2016 verboten!!!

V1

Der Chemieunfall geschah auf dem Hof des MdB Johannes Röring. Das Pflanzenschutzmittel, dass auf weiten Strecken die Berkel für eine lange Zeit vergiftete war Malibu von BASF. Aussagen aus den Datenblättern des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit:

Aussagen zu Malibu

Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Wir sind gespannt, mit welchem Ergebnis?

Schon 2008 geschah auf dem Hof Röring ein Chemieunfall. Damals platze der Güllebehälter und die Gülle floss über die Vorfluter in die nahegelegenen Bäche!!!!

24.10.2015

Laut Aussage des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit  gibt es in Deutschland 1.477 zugelassenen Pflanzenschutzmittel. Davon sind 91 auch für die Anwendung auf öffentlichen Flächen zugelassen.

Wir haben die wichtigsten Aussagen aus den Datenblättern zu diesen Spritzmittel zusammengefaßt und fragen uns ernsthaft: wissen die Landwirte eigentlich was sie da tun?

Hier nur beispielhaft einige Aussagen, die für die menschliche Gesundheit relevant sind:

581 mal gesundheitsschädlich

4 mal enthält den lange verbotenen Stoff Atrazin

115 mal kann Kind im Mutterleib schädigen

3 mal kann den Säugling durch die Muttermilch schädigen

19 mal kann die Fortpflanzung schädigen

104 mal krebserregend

77 mal enthält krebeserregendes Formaldehyd

62 mal kann Lungenschäden verursachen

359 mal kann Allergien auslösen

400 mal reizt die Haut

28 mal giftig

29 mal sehr giftig

17 mal kann Organe schädigen

31 mal kann beim Einatmen tödlich sein

 

Aussagen zu 1.477 PSM unter folgendem Link:

Aussagen zu PSM

Aussagen Glyphosat

Neuer Aufruf

Eine Studie aus Brandenburg zur Abdrift von Pestiziden bestätigt uns in unserer Aufruf-Forderung:

Ergebnisse aus der Studie über die Abdrift von PSM

http://ots.de/KCTTO

Die o.a. Unterlagen sind an folgende Adressen verschickt worden:

Verteiler PSM

 

!!!Aktuelle Berichterstattung zur Gefährlichkeit des Pestizideinsatzes in der Landwirtschaft!!!

http://www.ardmediathek.de/tv/nat%C3%BCrlich/Pestizide-in-unserem-Essen/SWR-Fernsehen/Video?documentId=31697708&bcastId=1026394

http://www.tagesspiegel.de/advertorials/ots/swr-suedwestrundfunk-pestizide-in-babynahrung-aus-deutschland/12606192.html

http://www.swr.de/odysso/pestizide-und-parkinson/-/id=1046894/did=15992438/nid=1046894/1kh17zk/index.html

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/pestizide-in-rheinland-pfaelzischem-obst-und-gemuese-lueckenhafte-lebensmittelkontrollen/-/id=1682/did=16483564/nid=1682/1ena83m/index.html

 

22.10.2015

!!!ARD plusminus Pestizid-Cocktail – Fast kein Obst und Gemüse ohne Chemie!!!

http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/videos/pestizid-cocktails-fast-kein-obst-und-gemuese-ohne-chemie-100.html

13.10.2015

Nicht nur der Einsatz von Pestiziden richtet Schaden an, auch der vermehrte Einsatz von Dünger bleibt in den Ökosystemen nicht ohne Folgen:

Dünger stört Gleichgewicht von Wiesen und Weiden Verlust der Artenvielfalt destabilisiert Ökosysteme langfristig. Gut gedüngt ist halb geerntet? Nicht immer. Düngemittel steigern zwar
kurzzeitig den Ertrag, können ein Ökosystem aber auf lange Sicht aus dem Gleichgewicht bringen. Auf Wiesen und Weiden wirkt die Überdüngung durch absichtlich und unabsichtlich eingebrachte Nährstoffe langfristig destabilisierend – und kann so das gesamte Wachstum sogar senken. Eine
internationale Studie, die nun im Fachjournal “Nature” erschien, zeigt dies erstmals anhand von Daten aus natürlichen Standorten auf allen fünf Kontinenten.

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-17227-2014-02-18.html

 Weitere Links zum Thema: Landwirtschaft in der Umweltkrise:

http://www.klimaretter.info/umwelt/hintergrund/19807-dreissig-jahre-warten-auf-stickstoff-abgabe

http://www.umweltbundesamt.de/presse/presseinformationen/umweltschutz-in-der-landwirtschaft-kommt-zu-langsam

http://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/02_Sondergutachten/1985_SG_Umweltprobleme_der_Landwirtschaft.html

http://www.movum.info/themen/boden/209-die-landwirtschaft-steckt-in-der-umweltkrise

http://www.klimaretter.info/tipps-klima-lexikon/4474-lachgas

09.10.2015

!!!Internationale Aktion für das Verbot gefährlicher Pestizide!!!

http://action.panna.org/p/dia/action3/common/public/?action_KEY=15775

 

!!!Auch im Wald gespritzt!!!

Wald Sept. 2014 034

!!! Pressemitteilung von PAN germany zum Leben im Giftnebel – Abdrift der Pestizidstäube aus der Landwirtschaft!!!

PM von PAN germany zur Abdrift von Pestiziden

pestizid_abdrift_leben_im_giftnebel

 !!!!!Aktuell: eine Studie in Niedersachsen zeigt, dass an vielen Messstellen für das Grundwasser die gemessenen Pestizid-Rückstände die Grenzwerte übersteigen. Aussage in der NDR Sendung Panorama 3 (s.a. Link) die Rückstände sind als toxisch und krebserregend anzusehen!!!!!

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Pestizidgefahr-im-Grundwasser,pestizide136.html

Studie NS Pestizide im Grundwasser

Schwermetall in Dünger

Neoniconidoide

Bienensterben und Neonikotinoide

Helmholzinstitut Naturschutz in der LW

http://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/pestizide-landwirtschaft-11052015.pdf

http://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/pestizid-tests-boden-gewaesser-greenpeace-20151605.pdf

http://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/pestizide-gesundheit-greenpeace-20150502.pdf

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